Freiwilligendienste im Ausland

weltwärts

Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, der vom Bundesentwicklungsministerium gefördert wird.

Kurzinfo/Allgemeines

18-28 Jahre

6 - 24 Monate

Beim weltwärts-Freiwilligendienst arbeitest du für 6-24 Monate (meist 12 Monate) in einem Projekt der Entwicklungszusammenarbeit mit und wirst dabei fachlich und pädagogisch begleitet.

Voraussetzungen

Wenn du an weltwärts teilnehmen möchtest, musst du zwischen 18 und 28 Jahre alt sein. Außerdem brauchst du Grundkenntnisse in der Sprache des Gastlandes sowie einen Hauptschul- oder Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung, die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife. Du solltest auch Interesse an anderen Kulturen und dem entwicklungspolitischen Engagement haben.

Kosten und Finanzierung

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) übernimmt bis zu 75% der Kosten des Freiwilligendienstes (Reisekosten, Unterbringung, Verpflegung, Taschengeld, Versicherung).

Die übrigen 25% finanziert die Entsendeorganisation zusammen mit der/dem Freiwilligen. Es wird meist gewünscht, dass du dich bereits in Deutschland bei der Entsendestellen engagierst bzw. einen Unterstützungskreis aufbaust und dadurch einen Teil dieser Kosten abdeckst. Weitere Infos dazu gibt‘s auf der Webseite von weltwärts.

Wer Anspruch auf Kindergeld hat, erhält es auch während des Dienstes weiterhin.

Bewerbung/Anmeldung/Planung

Es gibt keine einheitlichen Bewerbungsfristen. Die besten Chancen hast du jedoch, wenn du dich bereits 6-12 Monate im Voraus bewirbst.

Bewerben musst du dich bei einer anerkannten Entsendeorganisationen in Deutschland, die dich dann in ein Projekt ins Ausland entsendet.

Projekte findest du über die Einsatzplatzbörse auf der weltwärts-Webseite.

Wenn du eine abgeschlossene Ausbildung hast, kannst du auch nach berufsbezogenen Einsatzplätzen suchen.

Anlaufstellen

Weitere Infos findest du auf www.weltwaerts.de

Anerkennung

Wenn du deinen Dienst in einem EU-Land absolviert hast, bitte deine Aufnahmeorganisation deine Erfahrungen und Qualifikationen, die du während deines Einsatzes gesammelt hast, im Europass Mobilität zu dokumentieren. Wichtig ist, dass die Qualitätskriterien erfüllt sind. Was es mit den verschiedenen Europass-Dokumenten genau auf sich hat und wie das Ganze funktioniert, erfährst du in unseren Infos zum Europass.