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Praktikum im Ausland

Ein Praktikum zu machen, das bedeutet, in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern, ohne von Anfang an auf eine Aufgabe festgelegt zu sein. Ein Praktikum im Ausland eröffnet außerdem die Möglichkeit, die Arbeits- und Lebensgewohnheiten eines anderen Landes kennenzulernen und die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern.

Allerdings sind Praktika oft unbezahlt und können daher recht kostspielig werden. Daher solltet ihr euch zunächst fragen, warum ihr ein Praktikum machen wollt, und ob ihr die finanziellen Mittel dafür habt.

  1. Voraussetzungen
  2. Länderwahl
  3. Programme für Studierende
  4. Programme für Auszubildende und junge Berufstätige
  5. Vermittlungsorganisationen
  6. Eigene Suche von Praktika
  7. Praktika bei internationalen Organisationen

    Wer kann ein Praktikum im Ausland machen?

    Die einzige grundsätzliche Voraussetzung ist, dass ihr mindestens 18 Jahre alt seid. Wenn ihr Minderjährig seid, ist es kaum möglich, einen Praktikumsplatz im Ausland zu bekommen, weil jemand für euch die Aufsichtspflicht übernehmen muss. Am sinnvollsten und unkompliziertesten ist es, wenn ihr ein Praktikum während oder nach der Berufsausbildung oder dem Studium macht, weil ihr dann berufsbezogen einsetzbar seid.

    Praktika für Studierende

    Praktika für Studierende sind weltweit am ehesten bekannt und verbreitet. Einige Länder erwarten sogar eine Studienbescheinigung als Voraussetzung für ein Praktikumsvisum. Nach einigen Semestern haben sich Studierende bereits in die Theorie ihres Fachgebiets eingearbeitet und oft auch durch Praktika oder Jobs in Deutschland praktische Erfahrungen gesammelt. Die Praktikanten sind somit fachspezifisch im Ausland einsetzbar und kommen mit neuen Impulsen nach Deutschland zurück.

    Praktikum während der Berufsausbildung

    Dasselbe gilt für ein Praktikum während oder nach der Berufsausbildung. Es sollte möglichst erst ab der zweiten Hälfte der Berufsausbildung absolviert werden, weil nur dann wirklich davon ausgegangen werden kann, dass ihr als Praktikant/-in fachspezifisch einsetzbar seid.

    Praktikum nach dem Abi

    Als Abiturient/-in ist es schwieriger, einen Praktikumsplatz im Ausland zu bekommen, in dem ihr einigermaßen qualifizierte Tätigkeiten ausführen könnt. Damit ihr nicht nur am Kopierer oder an der Kaffeemaschine steht, solltet ihr genau nachfragen, was euch beim Praktikum erwartet und euch fragen, ob ein Praktikum zu diesem Zeitpunkt das richtige für euch ist.

    Wenn ihr noch wenig praktische Erfahrungen und/oder noch keine fachspezifischen theoretischen Kenntnisse habt, wäre ein Freiwilligendienst eine sinnvollere Alternative für euch. Auch dabei könnt ihr in Arbeitsbereiche hereinschnuppern, interkulturelle Erfahrungen sammeln und eure Sprachkenntnisse erweitern. Dazu kommt, dass einige Freiwilligendienste gut gefördert sind und nur geringe Kosten auf euch zukommen.

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