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Jobben in Natur und Umwelt

Ob bezahlt oder gegen Unterkunft und Verpflegung, ob für vier Wochen oder sechs Monate an einem Ort oder in unterschiedlichen Projekten – es gibt viele Möglichkeiten in Natur und Umwelt zu arbeiten. Viele genießen es, an der frischen Luft einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen. Im Folgenden zeigen wir euch verschiedene Möglichkeiten und Wege, wie ihr einen Job oder Freiwilligendienst in diesem Bereich finden könnt.

  1. Vorbereitung
  2. Jobs und Freiwilligendienste
  3. WWOOF
  4. Nationalparks
  5. Internationale Umweltorganisationen
  6. Bauernhöfe
  7. Arbeiten mit Pferden
  8. Erntearbeit
  9. Landwirtschaftliche Praktika

    World Wide Opportunities on Organic Farms (WWOOF)

    Der Klassiker unter den Farmjobs ist seit vielen Jahren das WWOOFen. WWOOF steht für "World-Wide Opportunities on Organic Farms" und meint die Mitarbeit auf Farmen in der ökologischen Landwirtschaft (meist etwa sechs Stunden pro Tag) gegen freie Unterkunft und Verpflegung. WWOOFen ist eine gute Möglichkeit, für wenig Geld fremde Länder und Kulturen zu erkunden und sich dabei auch recht kurzfristig für einen Aufenthaltsort entscheiden zu können. Ihr solltet euch aber dennoch wenigstens einige Wochen vor eurer geplanten Anreise auf den Höfen melden, um abzuklären, ob denn in dem von euch gewünschten Zeitraum überhaupt noch Arbeitskräfte gesucht werden.

     Beim Abspielen werden Daten an YouTube gesendet. Okay

     

    Wie organisiere ich einen WWOOF-Aufenthalt?

    Um WWOOFen zu können, müsst ihr gegen einen geringen Beitrag (in Deutschland sind es zum Beispiel derzeit 18 €) Mitglied einer WWOOF-Organisation oder bei WWOOF-Independents werden und erhaltet so den Zugang zu der Online-Liste mit Hofbeschreibungen und Adressen von Biohöfen in eurem Zielland.

    In vielen Ländern gibt es nationale WWOOF-Organisationen, bei denen ihr als Mitglied die Liste der nationalen Höfe bekommen könnt. Eine Liste dieser Organisationen sowie weitere Infos zum WWOOFen findet ihr auf wwoofinternational.org.

    Wenn ihr die Adressen erhalten habt, nehmt ihr direkt Kontakt mit den Höfen im Ausland auf, besprecht euren Einsatztermin, plant eure Anreise und schon bald darauf könnt ihr auf der Farm anfangen!

    Visum

    Ob ihr für das WWOOFen ein spezielles Arbeitsvisum benötigt oder ob ein normales Touristenvisum ausreicht, müsst ihr im Einzelfall abklären, denn die Regelungen sind von Land zu Land verschieden. Für das WWOFen in Neuseeland braucht ihr zum Beispiel ein “Working Holiday-” oder ein Studierenden-Visum. WWOOFen in den USA ist mit einem Touristenvisum nicht erlaubt. Erkundigt euch vor eurer Abreise direkt bei der Botschaft des jeweiligen Landes nach den genauen Visabestimmungen für das WWOOFen. Adressen von ausländischen Botschaften in Deutschland findet ihr auf der Seite des Auswärtigen Amtes unter auswaertiges-amt.de.

    Weitere Informationen zum WWOOFen erhaltet ihr bei WWOOF Deutschland unter wwoof.de (siehe zum Beispiel die FAQ`s) oder bei der International WWOOF Association unter wwoof.net.

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