Möglichkeiten für U18-Jährige

 

Ihr seid noch nicht volljährig und möchtet gerne ins Ausland? Wir möchten euch auf dieser Seite einige Auslandsmöglichkeiten präsentieren, die auch unter 18 Jahren möglich sind.

 

Allgemeine Hinweise was ihr beachten solltet, wenn ihr als Minderjährige ohne Eltern vereist, könnt ihr hier nachlesen: http://zwischen-schule-und-beruf.blogspot.de

    Internationale Jugendbegegnungen

    Bei einer Internationale Jugendbegegnungen treffen sich Gruppen von jungen Leuten zwischen 12 und 30 Jahren aus zwei, drei oder mehreren Ländern für 1-3 Wochen und bearbeiten ein politisches, gesellschaftliches, geschichtliches, kulturelles oder religiöses Thema/ Projekt. Im Vordergrund stehen das gegenseitige Kennenlernen und der interkulturelle Austausch der Jugendlichen. Neben der Bearbeitung von Themen oder Projekten gibt es ein gemeinsames Freizeitprogramm mit Besichtigungen in der Umgebung, Sport usw.

    Internationale Jugendbegegnungen werden häufig vom Bund oder der EU gefördert, weshalb ihr meist nur einen geringen Teilnehmerbeitrag zu zahlen habt. Konkrete Voraussetzungen gibt es keine, allerdings ist es von Vorteil, Grundkenntnisse in der englischen Sprache mitzubringen. Häufig werden internationale Jugendbegegnugen aber von Jugendwerken oder Jugendeinrichtungen organisiert, bei denen man zunächst Mitglied werden muss, um teilnehmen zu können.

    In unserem Themenspecial Internationale Jugendbegegnungen haben wir ausführliche Informationen und Links zusammengestellt. Außerdem könnt ihr in unserer Programmdatenbank nach Organisationen suchen, die Jugendbegegnungen anbieten.

     

    Workcamps

    Workcamps sind sogenannte Kurzzeitfreiwilligendienste, bei denen sich Jugendliche aus verschiedenen Ländern für ungefähr 1-4 Wochen treffen, um an einem gemeinnützigen Projekt im sozialen oder ökologischen Bereich zu arbeiten. An den Nachmittagen und an den Wochenenden findet ein gemeinsames Freizeitprogramm statt. Der Fokus von Workcamps liegt auf dem zu bearbeitenden Projekt, aber auch der Austausch zwischen den Teilnehmenden kommt dabei nicht zu kurz. Workcamps werden weltweit angeboten (auch in Deutschland). In der Regel wird bei Workcamps nur ein geringer Teilnehmerbetrag erhoben, die Reisekosten müssen jedoch meist von den Teilnehmern selbst getragen werden.

    Workcamps gibt es auch für Minderjährige. Geläufig sind sie unter der Bezeichnung "Teenage- Workcamps", an denen Jugendliche ab 14 Jahren teilnehmen können.

    Mehr Infos dazu sind in unserem Themenspecial Workcamps zusammengestellt und auf der Seite www.workcamps.de zusammengefasst.

    WWOOFing

    WWOOF steht für "World- Wide Opportunities on Organic Farms" und meint die Mitarbeit auf Farmen in der ökologischen Landwirtschaft. Es ist eine gute Möglichkeit, für wenig Geld fremde Kulturen und Ländern kennenzulernen und sich dabei auch recht kurzfristig für einen Aufenthaltsort entscheiden zu können. Als sogenannter "WWOOFer" arbeitet man in der Regel etwa 6 Stunden am Tag und erhält im Gegenzug dafür Kost und Logis. WWOOFer müssen sich (für einen geringen Betrag von ca. 25 - 50 Euro, abhängig vom Zielland) bei der WWOOF-Organisation in ihrem Zielland registrieren, um Zugang zu der Liste mit den teilnehmenden Farmen zu bekommen. Dann müssen die Farmen kontaktiert werden. Ob zum gewünschten Zeitpunkt überhaupt Platz auf dem Hof ist, die Aufenthaltsdauer und die konkreten Aufgaben der WWOOFer sollten vorab mit den Hofbesitzern geklärt werden.

    Eine Liste aller Länder, in denen WWOOFing möglich ist, findet man unter wwoofinternational.org. Weitere Informationen zum WWOOFing gibts außerdem in unserer Rubrik WWOOF .

    Generell wird fürs WWOOFing die Volljährigkeit vorausgesetzt. In den Ländern Irland, Portugal, Vereinigtes Königreich und Kanada ist es unter bestimmten Bedingungen allerdings auch für minderjährige Jugendliche möglich:

    Irland:
    Hier ist das WWOOFing ab 16 Jahren möglich, jedoch muss das Alter ausdrücklich angegeben werden und das Einverständnis des Hofes im Voraus eingefordert werden. Zusätzlich müssen U18- Jährige eine eigene Reiseversicherung abschließen, die sie als Mitglied einer Freiwilligenorganisation in einem anerkannten Freiwilligenprojekt absichert, z. B. Oveuropa oder über die International Volunteer Card. Weitere Infos zum WWOOFing in Irland: www.wwoof.ie.

    Portugal:
    Minderjährige können in Portugal WWOOFen, wenn sie den Hof im Vorfeld über ihr Alter informieren und eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten einreichen. Die Vorlage für diese Einverständniserklärung befindet sich auf der Website von WWOOF Portugal unter www.wwoof.pt.

    Vereinigtes Königreich:
    Eigentlich müssen minderjährige WWOOFer im Vereinigten Königreich aus Versicherungsgründen von einem Elternteil/ Erziehungsberechtigten begleitet werden. Manche Höfe machen allerdings Ausnahmen und erlauben, dass eine andere volljährige Person die Aufsichtspflicht übernimmt. Dies entscheidet der jeweilige Hof im Einzelfall. Mehr zum WWOOFing im Vereinigten Königreich: www.wwoof.org.uk.

    Kanada:
    Minderjährige WWOOFer müssen von den Eltern oder einer anderen volljährigen Person begleitet werden, die die Aufsichtspflicht übernimmt. Dies müssen die Eltern/Erziehungsberechtigen schriftlich in einem Brief festhalten. Der Hof muss sein Einverständnis geben: www.wwoof.ca/FAQ.

    Bisher hat Eurodesk noch keinen Erfahrungsbericht von minderjährigen Jugendlichen, die geWWOOFt haben.

    Freiwilligendienste

    Es gibt verschiedene Freiwilligendienst-Arten, die für Minderjährige mehr oder minder gut geeignet sind. Zunächst unterscheidet man zwischen gesetzlich geregelten Freiwilligendiensten und nicht-geförderten Freiwilligendiensten.

    Die gesetzlich geregelten Freiwilligendienste werden bis zu einem gewissen Grad gefördert und unterliegen festen Vorgaben, z.B. müssen teilnehmende Organisationen zunächst anerkannt werden. Häufig handelt es sich bei gesetzlich geregelten Freiwilligendiensten um sogenannte Langzeitfreiwilligendienste. Das heißt, dass man als Freiwillige(r) für mindestens 6 Monate in einem Projekt arbeitet und somit sowohl einen guten Einblick in die Arbeit als auch in das Land und die Leute des Gastlandes bekommt.
     
    Nicht-geförderte Freiwilligendienste sind grundsätzlich mit (hohen) Kosten verbunden. Die Länge des Auslandseinsatzes ist variabel und kann somit frei gestaltet werden. Wichtig ist, stets im Einzelfall zu überprüfen, ob das Angebot angemessen und passend ist. Hilfreich ist auf jeden Fall immer die Orientierung an Qualitätskriterien (z. B. www.quifd.de). Außerdem sollte man genau schauen, ob die Angebote passen und nicht eventuell zu einer Überforderung der Jugendlichen führen. Nach Anbietern von nicht-geförderten Freiwilligendiensten kann in unserer Programmdatenbank gesucht werden.

    Gesetzlich geregelte Freiwilligendienste

    Theoretisch ist es zwar möglich, an verschiedenen Freiwilligendienstprogrammen schon ab 17 Jahren (oder sogar ab Vollendung der Vollzeitschulpflicht) teilzunehmen. Dies ist im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes (EFD), des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes (IJFD), des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) bzw. des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) und des Anderen Dienstes im Ausland (ADiA) möglich. In der Praxis ist es aber ein absoluter Ausnahmefall, dass minderjährige Freiwillige entsandt werden. Es fehlen schlichtweg Organisationen, die bereit sind Minderjährige zu entsenden bzw. aufzunehmen. Gründe dafür sind der höhere organisatorische Aufwand für die Entsende- und die Aufnahmeorganisation, die Tatsache, dass die Aufsichtspflicht für den Jugendlichen oder die Jugendliche gewährleistet sein muss und die Tatsache, dass sich viele Projekte nicht für Minderjährige eignen.

    Es ist möglich verschiedene Freiwilligendienstprogramme miteinander zu kombinieren. Beim EFD ist es beispielsweise so, dass er von Jugendlichen nur ein Mal absolviert werden kann, andere geförderte Freiwilligendienste aber zusätzlich gemacht werden können. Der IJFD ist mit allen geförderten Freiwilligendiensten kombinierbar. Jugendliche können z.B. 6 Monate ein FSJ im Inland machen und danach den IJFD absolvieren. Auch das FSJ / FÖJ kann nur ein Mal absolviert werden. Der EFD und der entwicklungspolitische Freiwilligendienst "weltwärts" können noch zusätzlich gemacht werden. Infos zur Kombinierbarkeit mit dem kulturellen Freiwilligendienst "kulturweit" finden sich unter www.kulturweit.de > Rechtliches > Wer kann teilnehmen?

    Es gibt allerdings auch Ausnahmen. Besonders im Rahmen des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes (IJFD) gibt es einige Organisationen, die bereit sind, Jugendliche ab 17 Jahren zu entsenden und den größeren Aufwand auf sich zu nehmen:

    • Paritätische Freiwilligendienste Sachsen gGmbH (parisax-freiwilligendienste.de):

      Auch die Organisation Paritätische Freiwilligendienste Sachsen entsendet Jugendliche ab 17 Jahre. Dabei ist ihnen insbesondere eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern der/des Freiwillige(n) wichtig. Es wird dann speziell eine Einsatzstelle ausgewählt, die für eine(n) minderjährige(n) Freiwillige(n) geeignet ist.

      Kontakt:
      Gernot Mosig
      E-Mail: gmosig@parisax-freiwilligendienste.de
      Tel: 0351 - 49 166 62

    • Der Deutsch-Französische Ökologische Jugendfreiwilligendienst (www.foej-rlp.de):

      Der Deutsch-Französische Ökologische Jugendfreiwilligendienst wird im Rahmen von IJFD sowie vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW, www.dfjw.org) gefördert. Um teilzunehmen solltet ihr volljährig sein. In Ausnahmefällen und bei bestimmten Einsatzstellen ist es aber möglich, dass Jugendliche- auch wenn sie noch nicht 18 Jahre alt sind- einen Platz bekommen können. 

     

    Nicht-geförderte Freiwilligendienste

    Es gibt auch kommerzielle Anbieter, die minderjährige Freiwillige in Projekte ins Ausland entsenden. Diese Angebote sind aber meistens mit sehr hohen Kosten verbunden. Im Gegensatz zu geregelten Freiwilligendiensten werden die Jugendlichen von kommerziellen Anbietern während ihres Auslandsaufenthaltes auch nicht zwingenderweise pädagogisch begleitet. VORSICHT gilt besonders bei kurzfristigen (z. B. vierwöchigen) sozialen Projekten im Ausland:

    Eurodesk rät generell von kurzfristigen sozialen Projekten (speziell von der Arbeit mit Kindern) in den sogenannten Entwicklungsländern ab. Viele Kinder können sich auf die ständig wechselnden Freiwilligendienstler nicht einlassen oder sie bauen Beziehungen zu ständig wechselnden Bezugspersonen auf, von denen sie sich in kurzen Abständen- oft schmerzvoll- wieder trennen müssen. Die Freiwilligen werden mit ihren, zwar positiven, aber oft unrealistischen Erwartungen, z. B. das Leben der Kinder zu verbessern, enttäuscht. In der Regel  wird die Hilfe der Freiwilligen in diesen Projekten vor Ort eigentlich gar nicht gebraucht, zumal die Freiwilligen meist keinerlei Ausbildung haben, um gezielt eingesetzt zu werden. Zudem ist der Aufenthalt meist viel zu kurz.

    In solchen Projekten geht es häufig eigentlich nur um Geld, das größenteils die deutsche Entsendeorganisation bekommt. Es empfiehlt sich daher nachzufragen, wie viel Geld die Organisation vor Ort für die Aufnahme eines Freiwilligen bzw. für das Projekt selber bekommt (z. B. ein Waisenhaus). Jugendliche, die sich für kurzfristige soziale Projekte in den sogenannten Entwicklungsländern interessieren, sollten sich zumindest darüber im Klaren sein, dass die Freiwilligen sich eher selber "helfen", z. B. durch die Aufbesserung des eigenen Lebenslaufes, die Verbesserung der eigenen Fremdsprachenkenntnisse, durch interkulturelle Kompetenzen etc. Für die Kinder und Jugendlichen vor Ort bestehen insbesondere Risiken von Entwicklungs- und Bindungsstörungen.

    Hintergründe und Risiken des Voluntourismus sowie Empfehlungen für Reisende finden sich in der Broschüre "Vom Freiwilligendienst zum Voluntourismus". Einen guten Eindruck in diese Problematik bietet folgender Film: www.ardmediathek.de/das-erste/panorama/abiturienten-als-entwicklungshelfer-sinnlose-kurztrips-ins?documentId=18751184.

    Jobben im Ausland

    Jobben in der Partnerstadt: Mit dem Programm "Ferienjob/Job in der Partnerstadt/Partnerregion" bietet das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) Jugendlichen ab 16 Jahren die Möglichkeit, durch ein Praktikum oder einen Nebenjob in einem französischen Unternehmen, Institution oder der Stadtverwaltung Erfahrungen in der Partnerstadt oder Partnerregion in Frankreich Erfahrungen zu sammeln.

    Das DFJW vermittelt keine Jobs oder Praktika, steht dabei allerdings beratend zur Seite. Der Partnerschaftsverein oder die Stadtverwaltung kann den Jugendlichen in vielen Fällen bei der Kontaktaufnahme mit der Partnerstadt/ Partnerregion und bei der Organisation des Aufenthaltes unterstützen. Die Dauer des Auslandsaufenthaltes beträgt mindestens 4 Wochen und kann bei Interesse verlängert werden. Das Stipendium ist jedoch auf 4 Wochen begrenzt.

    Mehr Infos unter: www.dfjw.org/ferienjob-job-in-der-partnerstadt

    Praktika

    Praktika eignen sich eigentlich nicht für Schüler(innen) und Schulabgänger(innen), weil diese noch keine berufsbezogenen Kenntnisse besitzen und somit nur begrenzt einsetzbar sind. Dennoch gibt es z. B. Europaschulen, die längere Praktika für ihre Schüler(innen) vorsehen. Die Organisation solcher Praktika gestaltet sich jedoch oft sehr schwierig, weil die Frage der Aufsichtspflicht geklärt werden muss. Inzwischen gibt es allerdings verschiedene, kommerzielle Anbietern, die teilweise auch schon (Schüler(innen)-) Praktika und Jobs ab 17 oder sogar 16 Jahren vermitteln. Adressen von Organisationen, die Praktika weltweit vermitteln, finden sich in der Programmdatenbank.

    Aus visatechnischen Gründen sind Praktika für Schüler(innen) und Schulabgänger(innen) in den USA nicht möglich.

    Für kurzfristige Praktika im sozialen Bereich (insbesondere der Arbeit mit Kindern) gilt das Gleiche wie bei Nicht- geförderten Freiwilligendiensten (siehe unter Rubrik "Freiwilligendienste"). Eurodesk empfiehlt, sich die Praktikumsangebote genau anzuschauen und ihre Qualität mithilfe des QualitätsChecks Auslandspraktikum zu überprüfen.

    >> Informationen zum QualitätsCheck Auslandspraktikum

     


     

    Sprachkurse

    Für Sprachkurse im Ausland gibt es generell keine Altersgrenzen. Bei Minderjährigen empfiehlt sich die Kombination von einem Sprachkurs und einem Gastfamilienaufenthalt. Der Fachverband Deutscher Sprachreise- Veranstalter e. V. (www.fdsv.de) hat mit seinen Mitgliedsorganisationen Qualitätskriterien für Sprachkurse bzw. Sprachreisen erarbeitet und gibt einen ersten Überblick über die Anbieter.

    Mehr Informationen zu Sprachkursen im Ausland gibt es in unserer Rubrik Sprachkurse.
     

    Gastfamilienaufenthalte

    Gastfamilienaufenthalte (mit oder ohne Sprachkurs) im Ausland sind auch eine Möglichkeit für minderjährige, junge Menschen, um sich im Ausland aufzuhalten. Bei Gastfamilienaufenthalten sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man am normalen Tagesablauf der Familie teilnimmt. Es wird auch Zeiten geben, an denen ihr euch selbstständig beschäftigen müsst, da die Gastfamilie nicht 24 Stunden zur Verfügung stehen kann. Eine Liste von Vermittlungsorganisationen für Gastfamilienaufenthalte im Ausland gibt es in der Eurodesk-Programmdatenbank. Gastfamilienaufenthalte können auch über Städtepartnerschaften organisiert werden.

     

    Reisen

    Die ZIS-Stiftung für Studienreisen vergibt Reisestipendien an Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren zur Bearbeitung eines eigenen Projektes im Ausland. Die Reise muss alleine unternommen werden. Bei der Länderwahl gibt es keine Einschränkung. Flugreisen sind nicht zulässig. Mehr Infos unter: www.zis-reisen.de

    Auch die französische Zellidja-Stiftung vergibt Reisestipendien an Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren zur Bearbeitung eines eigenen Projektes. Bedingung: Ihr müsst über sehr gute Französischkenntnisse verfügen und bereit sein, zu einem Auswahlgespräch nach Frankreich zu reisen. Der Erfahrungsbericht über die Reise muss ebenfalls in Französisch verfasst werden. Die Reise muss alleine unternommen werden. Die Mindestdauer des Auslandsaufenthaltes beträgt 4 Wochen. Bei der Länderwahl gibt es keine Einschränkungen! Mehr Infos unter: www.zellidja.com

    Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) vergibt Stipendien an Jugendliche zwischen 16 und 30 Jahren zur Realisierung eines eigenen Projektes und der damit verbundenen Reise nach Frankreich. Die Dauer eures Individualprojektes, das auch in Gruppen bis zu 4 Leuten umgesetzt werden kann, sollte zwischen 2 und 4 Wochen liegen. Euer Projekt sollte sich mit besonderen Aspekten der französischen Kultur auseinandersetzen und z. B. folgende Themen bearbeiten: Geschichte und Politik, Wirtschaft und Beruf, Kultur/ junge Künstler, Sport, Jugend, Sprachen in Europa, Wissenschaft/ Technik. Mehr dazu unter: www.dfjw.org/individualprojekt

    Die Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa vergibt in Kooperation mit der Deutschen Bahn AG Reisestipendien an Jugendliche zwischen 17 und 25 Jahren in Form eines InterRail-Global-Passes im Gegenwert von 422€. Die Reisestipendien sollen euch die Möglichkeit geben, europäische Nachbarländer durch eine 3-6 wöchige Studienreise zu erkunden und sich mit aktuellen politischen und kulturellen Entwicklungen in Europa auseinanderzusetzen. Eure Reise muss alleine geplant und durchgeführt werden. Der Bericht muss die Erkenntnisse der Reise in Bezug zur Europäischen Politik setzen. Das meint, dass die Einflüsse und Auswirkungen der EU- Mitgliedsschaft (oder der Beziehung zur EU bei Nicht- EU- Staaten) auf das Thema der Reise im Bericht beschrieben werden müssen. Mehr Informationen dazu unter: www.schwarzkopf-stiftung.de

    Eine Zusammenfassung der Reisestipendien findet ihr in unserer Rubrik Reisestipendien.

    Ferienfreizeiten

    Ferienfreizeiten sind eine gute Möglichkeit, Ferien im Ausland zu verbringen - auch mal ohne die Eltern. Schon für Jugendliche ab 9 Jahren werden Ferienfreizeiten angeboten. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen gibt's für 1-3 Wochen ein gemeinsames Ferienprogramm. Die Kosten sind vergleichsweise gering, da die Unterkünfte oft sehr einfach sind und Ferienfreizeiten häufig von kirchlichen Trägern oder Vereinen angeboten werden, die teilweise Förderung für ihr Angebot erhalten. Angebote werden meistens in den Gemeinden und auf den Websites von Städten oder Jugendämtern veröffentlicht. Außerdem kann in der Eurodesk Programmdatenbank  nach Anbietern von Ferienfreizeiten gesucht werden

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