Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

gemeinnützig

Gründungsjahr: 1919

Lützowufer 1, 10785 Berlin

030 230936 84

Rechtsform: e.V.

Rechtssitz in Deutschland: Niestetal

Gemeinnützigkeit: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist als gemeinnützig anerkannt

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V..img

Unsere Programme

Jugendbegegnung

8-30 Jahre

Wochen

"Den Tätern auf der Spur" - 24.07.-06.08.2022

Begib dich mit Jugendlichen aus Europa ab 16 Jahren auf eine spannende Reise in die Geschichte quer durch Nordrhein-Westfalen, erlebe internationalen Austausch und historisch-politische Bildung.

Ihr verbringt eine Woche auf der Wewelsburg und eine Woche am Rursee in der Eifel. Menschenrechte und Rassismus sind das Thema. An historischen Orten fragt ihr nach: Worin bestand die Ideologie der Nationalsozialisten? Warum verfolgten sie Menschen, die ihrem Weltbild nicht entsprachen? In Workshops befasst ihr euch mit Diskriminierung und Rassismus heute und lernt, was ihr in eurem Alltag dagegen tun könnt.

 

Auf der Kriegsgräberstätte Böddeken diskutiert ihr, warum wir weiterhin an die Schrecken der Vergangenheit erinnern müssen. Mit Pflegearbeiten auf der sowjetischen Kriegsgräberstätte Rurberg tragt ihr dazu bei, dass die Opfer nicht in Vergessenheit geraten.

 

In der internationalen Gruppe sprecht ihr in verschiedenen Sprachen und schließt neue Freundschaften. Ihr stürzt euch in das abwechslungsreiche Freizeitangebot am Rursee und besucht das Libori-Fest in Paderborn.

Camp-Sprache ist Englisch.

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Jugendbegegnung

8-30 Jahre

Wochen

Die vergessenen Opfer - Internationale Jugendbegegnung Wiesbaden vom 15.-26.08.2022

 

Von Wiesbaden aus, der Hauptstadt Hessens, begeben wir uns mit Jugendlichen aus ganz Europa an Orte der Geschichte. Hier suchen wir nach den vergessenen Opfern: Das Leben von geistig und körperlich behinderten und psychisch kranken Menschen galt den Nationalsozialisten als „unwert“. Sie sollten im Rahmen der Aktion T4 ab 1941 systematisch ausgelöscht werden. An den Kriegsgräberstätten der ehemaligen Landesheil- und Pflegeanstalten Kalmenhof in Idstein und des Eichbergs (Eltville) befassen wir uns mit dem Schicksal dieser Menschen und ihrer Angehörigen. Bei einem Studientag in der Gedenkstätte Hadamar erfahren wir mehr über die Aktion T4. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass an die Opfer und ihr Leid erinnert wird.

 

Unsere internationale Gruppe interessiert aber auch die Gegenwart. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, heißt es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Ist dies auch so in unserem Alltag? Wo erkennen wir Ausgrenzung, Benachteiligungen und Barrieren? In Workshops sprechen wir über die UN-Behindertenrechtskonvention und diskutieren Inklusion und Diversität. Gemeinsam überlegen wir, wie wir uns ein gleichberechtigtes Zusammenleben vorstellen und was jede:r von uns dafür tun kann.

 

Freizeitaktivitäten führen uns in die nahen Wälder des Taunus, zu den Weinbergen des Rheingaus, sowie nach Wiesbaden und Frankfurt, wo wir Großstadtluft schnuppern. Gut möglich, dass aus einer intensiven gemeinsamen Zeit auch die eine oder andere feste Freundschaft wächst!

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Jugendbegegnung

8-30 Jahre

Wochen

Shades of Colonialism - Auf Spurensuche in Hamburg und Amsterdam

Grenzüberschreitende internationale Jugendbegegnung vom 7.-20.08.2022

 

Während dieser internationalen Jugendbegegnung untersuchen wir, wie es um die Aufarbeitung des Kolonialismus in Deutschland und den Niederlanden steht.

 

Der Kolonialismus prägte über Jahrhunderte die internationalen Beziehungen zwischen Staaten. Durch Handel und Ausbeutung bereicherten sich viele europäische Länder. Die Missachtung anderer Völker und Kulturen wurde religiös und rassistisch legitimiert. Seine Schatten sind bis heute spürbar, jedoch läuft die Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe nur schleppend. Zugleich entdecken wir im globalisierten Kapitalismus neue kolonial anmutende Strukturen.

 

Welche Rolle spielt der Kolonialismus in der gegenwärtigen Erinnerungskultur? Welche Initiativen setzen sich für Dekolonisierung und Aufarbeitung ein? Wie wird mit Denkmälern und Straßennamen umgegangen? Dies untersuchen wir beispielhaft in den Metropolen Hamburg und Amsterdam - Städte, deren Reichtum und Bedeutung sich maßgeblich aus kolonialen Strukturen entwickelten. Hier lassen sich an vielen Orten Spuren des Kolonialismus entdecken. Auch bei Besuchen von Kriegsgräberstätten entdecken wir die Konsequenzen des Kolonialismus.

 

In unserer internationalen Gruppe entdecken wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede, reflektieren, wie wir uns das respektvolle internationale Miteinander vorstellen, und erleben bei verschiedenen Freizeitaktivitäten viel Abwechslung. Teilnehmende ab 18 Jahren aus allen Ländern sind willkommen.

 

Die Teilnahmegebühr versteht sich für das komplette Projekt.

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Jugendbegegnung

8-30 Jahre

Wochen

History on Tour: Ein Roadtrip durch die Geschichte von Kreisau nach Berlin

 

Das polnische Dorf Krzyzowa/Kreisau bei Breslau ist einer der wichtigsten Orte des Widerstands gegen den Nationalsozialismus im "Dritten Reich". Hier trat der "Kreisauer Kreis" zsuammen, eine Widerstandsgruppe um Helmut James Graf von Moltke, die aus Dissidenten, Intellektuellen, und politischen Aktivisten verschiedener Milieus bestand. Viele Mitglieder des Kreisauer Kreises bezahlten ihr Engagement mit dem Leben.

 

"History on Tour" ist ein Deutsch-Polnisches Begegnungsprojekt über Geschichte und Erinnerung. Wir besuchen historische Orte wie Kreisau, das ehemalige Konzentrationslager Groß-Rosen und Berlin; lernen über den Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Polen und diskutieren unsere Eindrücke und Gedanken.

 

Wir werden auch eine tolle Zeit im Sommer verbringen - in der friedlichen Landschaft um Kreisau, in Breslau und in Berlin.

 

Komm mit uns auf eine tolle Reise durch die Geschichte über Grenzen hinweg!

 

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Jugendbegegnung

8-30 Jahre

Wochen

Workcamp Kaiserslautern International

Was wir hören, lesen und sehen, prägt unser Bild von anderen Menschen. Was früher Propaganda hieß, sind heute Fake News. Voreingenommen-heit, Vorurteile und Verschwörungstheorien kön-nen unser Verhalten steuern, wenn wir sie nicht als solche identifizieren – daran hat sich nichts ge-ändert.

Als internationale Gruppe untersuchen wir in Workshops, wie Vorurteile entstehen und wie man Fake News erkennen kann. Wir finden Wege, wie wertschätzend und respektvoll miteinander umzugehen und Unterschiede als Bereicherung zu erfahren. Beim Besuch historischer Orte befassen wir uns mit den Konsequenzen von Vorurteilen, von Nationalismus und Menschenverachtung. Auf dem Hauptfriedhof Kaiserslautern pflegen wir Gräber aus dem Deutsch-Französischen Krieg so-wie dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg. Da-mit tragen wir unseren Teil dazu bei, die Erinne-rung daran wachzuhalten, was Menschen einan-der antun können. Bei einem Ausflug nach Verdun erkunden wir die Spuren der „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts, den Ersten Weltkrieg.

Während des Camps lernen wir einander kennen, schließen Freundschaften über Grenzen hinweg und genießen den Sommer in der schönen Pfalz. Sei dabei!

Teilnehmer/innen:

Ca. 30 Jugendliche aus verschiedenen Ländern im Alter zwischen 16 und 21 Jahren

 

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Jugendbegegnung

8-30 Jahre

Wochen

Von 07.- bis 17. Juli für 16-17 Jährige

Als junge Reporter aus Frankreich und Deutschland entdeckt ihr die Geschichte Berlins und Brandenburgs und deren globalen Auswirkunken von den Kolonialzeiten bis heute. Der Fokus liegt auf Intoleranz und Rassismus: Was haben wir aus dieser Vergangenheit gelernt und wie ist unsere Gesellschaft heute noch davon geprägt? Unsere Erlebnisse dokumentieren wir mit Fotos und erstellen kurze Video-Stories in den sozialen Medien.

 

Die Reise beginnt mit fünf Kennenlern-Tagen in Nord-Brandenburg, an denen wir euch dazu einladen, auch mit der jeweils anderen Sprache mithilfe von Sprachanimationen vertraut zu werden. In Potsdam begeben wir uns dann auf die sichtbaren Spuren des deutschen Kolonialismus und befassen uns mit problematischen Darstellungen Schwarzer Menschen. Speziell um Antisemitismus geht es bei einem Besuch des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Die letzten Tage der Begegnung verbringt ihr in Berlin, wo ihr weitere Formen von Rassismus und Diskriminierung in der deutschen Geschichte unter die Lupe nehmt. In Klein-Gruppen erstellt ihr dazu ebenfalls Social-Media-Inhalte.

 

Französischkenntnisse sind keine Voraussetzung.

Individuelle Anreise nach/von Berlin

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Jugendbegegnung

Kurzbeschreibung

"Den Tätern auf der Spur" - 24.07.-06.08.2022

Begib dich mit Jugendlichen aus Europa ab 16 Jahren auf eine spannende Reise in die Geschichte quer durch Nordrhein-Westfalen, erlebe internationalen Austausch und historisch-politische Bildung.

Ihr verbringt eine Woche auf der Wewelsburg und eine Woche am Rursee in der Eifel. Menschenrechte und Rassismus sind das Thema. An historischen Orten fragt ihr nach: Worin bestand die Ideologie der Nationalsozialisten? Warum verfolgten sie Menschen, die ihrem Weltbild nicht entsprachen? In Workshops befasst ihr euch mit Diskriminierung und Rassismus heute und lernt, was ihr in eurem Alltag dagegen tun könnt.

 

Auf der Kriegsgräberstätte Böddeken diskutiert ihr, warum wir weiterhin an die Schrecken der Vergangenheit erinnern müssen. Mit Pflegearbeiten auf der sowjetischen Kriegsgräberstätte Rurberg tragt ihr dazu bei, dass die Opfer nicht in Vergessenheit geraten.

 

In der internationalen Gruppe sprecht ihr in verschiedenen Sprachen und schließt neue Freundschaften. Ihr stürzt euch in das abwechslungsreiche Freizeitangebot am Rursee und besucht das Libori-Fest in Paderborn.

Camp-Sprache ist Englisch.

Kosten für dich

  • Deutschland, 150,-

Das ist enthalten

  • Unterkunft
  • Verpflegung
  • Vor-/Nachbereitung
  • Programmkosten, wie Reisekosten vor Ort und Eintritte, sind inklusive.

Förderprogramme

  • Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP)

Bewerbungsfristen

31.05.2022

Programm wird angeboten seit

2022

Jugendbegegnung

Kurzbeschreibung

Die vergessenen Opfer - Internationale Jugendbegegnung Wiesbaden vom 15.-26.08.2022

 

Von Wiesbaden aus, der Hauptstadt Hessens, begeben wir uns mit Jugendlichen aus ganz Europa an Orte der Geschichte. Hier suchen wir nach den vergessenen Opfern: Das Leben von geistig und körperlich behinderten und psychisch kranken Menschen galt den Nationalsozialisten als „unwert“. Sie sollten im Rahmen der Aktion T4 ab 1941 systematisch ausgelöscht werden. An den Kriegsgräberstätten der ehemaligen Landesheil- und Pflegeanstalten Kalmenhof in Idstein und des Eichbergs (Eltville) befassen wir uns mit dem Schicksal dieser Menschen und ihrer Angehörigen. Bei einem Studientag in der Gedenkstätte Hadamar erfahren wir mehr über die Aktion T4. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass an die Opfer und ihr Leid erinnert wird.

 

Unsere internationale Gruppe interessiert aber auch die Gegenwart. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, heißt es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Ist dies auch so in unserem Alltag? Wo erkennen wir Ausgrenzung, Benachteiligungen und Barrieren? In Workshops sprechen wir über die UN-Behindertenrechtskonvention und diskutieren Inklusion und Diversität. Gemeinsam überlegen wir, wie wir uns ein gleichberechtigtes Zusammenleben vorstellen und was jede:r von uns dafür tun kann.

 

Freizeitaktivitäten führen uns in die nahen Wälder des Taunus, zu den Weinbergen des Rheingaus, sowie nach Wiesbaden und Frankfurt, wo wir Großstadtluft schnuppern. Gut möglich, dass aus einer intensiven gemeinsamen Zeit auch die eine oder andere feste Freundschaft wächst!

Kosten für dich

  • Deutschland, 150,-

Das ist enthalten

  • Unterkunft
  • Verpflegung
  • Vor-/Nachbereitung
  • Programmkosten, wie Reisekosten vor Ort und Eintritte, sind inklusive.

Förderprogramme

  • Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP)

Bewerbungsfristen

31.05.2022

Programm wird angeboten seit

2022

Jugendbegegnung

Kurzbeschreibung

Shades of Colonialism - Auf Spurensuche in Hamburg und Amsterdam

Grenzüberschreitende internationale Jugendbegegnung vom 7.-20.08.2022

 

Während dieser internationalen Jugendbegegnung untersuchen wir, wie es um die Aufarbeitung des Kolonialismus in Deutschland und den Niederlanden steht.

 

Der Kolonialismus prägte über Jahrhunderte die internationalen Beziehungen zwischen Staaten. Durch Handel und Ausbeutung bereicherten sich viele europäische Länder. Die Missachtung anderer Völker und Kulturen wurde religiös und rassistisch legitimiert. Seine Schatten sind bis heute spürbar, jedoch läuft die Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe nur schleppend. Zugleich entdecken wir im globalisierten Kapitalismus neue kolonial anmutende Strukturen.

 

Welche Rolle spielt der Kolonialismus in der gegenwärtigen Erinnerungskultur? Welche Initiativen setzen sich für Dekolonisierung und Aufarbeitung ein? Wie wird mit Denkmälern und Straßennamen umgegangen? Dies untersuchen wir beispielhaft in den Metropolen Hamburg und Amsterdam - Städte, deren Reichtum und Bedeutung sich maßgeblich aus kolonialen Strukturen entwickelten. Hier lassen sich an vielen Orten Spuren des Kolonialismus entdecken. Auch bei Besuchen von Kriegsgräberstätten entdecken wir die Konsequenzen des Kolonialismus.

 

In unserer internationalen Gruppe entdecken wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede, reflektieren, wie wir uns das respektvolle internationale Miteinander vorstellen, und erleben bei verschiedenen Freizeitaktivitäten viel Abwechslung. Teilnehmende ab 18 Jahren aus allen Ländern sind willkommen.

 

Die Teilnahmegebühr versteht sich für das komplette Projekt.

Kosten für dich

  • Deutschland, 300,-€
  • Niederlande, 0,-

Das ist enthalten

  • Unterkunft
  • Verpflegung
  • Vor-/Nachbereitung
  • Programmkosten, wie Reisekosten während der Begegnung und Eintritte, sind inklusive.

Förderprogramme

  • Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP)

Bewerbungsfristen

31.05.2022

Programm wird angeboten seit

2022

Jugendbegegnung

Kurzbeschreibung

History on Tour: Ein Roadtrip durch die Geschichte von Kreisau nach Berlin

 

Das polnische Dorf Krzyzowa/Kreisau bei Breslau ist einer der wichtigsten Orte des Widerstands gegen den Nationalsozialismus im "Dritten Reich". Hier trat der "Kreisauer Kreis" zsuammen, eine Widerstandsgruppe um Helmut James Graf von Moltke, die aus Dissidenten, Intellektuellen, und politischen Aktivisten verschiedener Milieus bestand. Viele Mitglieder des Kreisauer Kreises bezahlten ihr Engagement mit dem Leben.

 

"History on Tour" ist ein Deutsch-Polnisches Begegnungsprojekt über Geschichte und Erinnerung. Wir besuchen historische Orte wie Kreisau, das ehemalige Konzentrationslager Groß-Rosen und Berlin; lernen über den Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Polen und diskutieren unsere Eindrücke und Gedanken.

 

Wir werden auch eine tolle Zeit im Sommer verbringen - in der friedlichen Landschaft um Kreisau, in Breslau und in Berlin.

 

Komm mit uns auf eine tolle Reise durch die Geschichte über Grenzen hinweg!

 

Kosten für dich

  • Polen, 250

Das ist enthalten

  • Unterkunft
  • Verpflegung
  • Versicherung

Förderprogramme

  • Jugendwerke (DFJW, DPJW, Tandem, ConAct, Stiftung-DRJA etc.)

Bewerbungsfristen

30.04.2022

Jugendbegegnung

Kurzbeschreibung

Workcamp Kaiserslautern International

Was wir hören, lesen und sehen, prägt unser Bild von anderen Menschen. Was früher Propaganda hieß, sind heute Fake News. Voreingenommen-heit, Vorurteile und Verschwörungstheorien kön-nen unser Verhalten steuern, wenn wir sie nicht als solche identifizieren – daran hat sich nichts ge-ändert.

Als internationale Gruppe untersuchen wir in Workshops, wie Vorurteile entstehen und wie man Fake News erkennen kann. Wir finden Wege, wie wertschätzend und respektvoll miteinander umzugehen und Unterschiede als Bereicherung zu erfahren. Beim Besuch historischer Orte befassen wir uns mit den Konsequenzen von Vorurteilen, von Nationalismus und Menschenverachtung. Auf dem Hauptfriedhof Kaiserslautern pflegen wir Gräber aus dem Deutsch-Französischen Krieg so-wie dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg. Da-mit tragen wir unseren Teil dazu bei, die Erinne-rung daran wachzuhalten, was Menschen einan-der antun können. Bei einem Ausflug nach Verdun erkunden wir die Spuren der „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts, den Ersten Weltkrieg.

Während des Camps lernen wir einander kennen, schließen Freundschaften über Grenzen hinweg und genießen den Sommer in der schönen Pfalz. Sei dabei!

Teilnehmer/innen:

Ca. 30 Jugendliche aus verschiedenen Ländern im Alter zwischen 16 und 21 Jahren

 

Kosten für dich

  • Deutschland, 150

Das ist enthalten

  • Unterkunft
  • Verpflegung
  • Versicherung
  • Programmkosten

Förderprogramme

  • Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP)

Bewerbungsfristen

15.05.2022

Jugendbegegnung

Kurzbeschreibung

Von 07.- bis 17. Juli für 16-17 Jährige

Als junge Reporter aus Frankreich und Deutschland entdeckt ihr die Geschichte Berlins und Brandenburgs und deren globalen Auswirkunken von den Kolonialzeiten bis heute. Der Fokus liegt auf Intoleranz und Rassismus: Was haben wir aus dieser Vergangenheit gelernt und wie ist unsere Gesellschaft heute noch davon geprägt? Unsere Erlebnisse dokumentieren wir mit Fotos und erstellen kurze Video-Stories in den sozialen Medien.

 

Die Reise beginnt mit fünf Kennenlern-Tagen in Nord-Brandenburg, an denen wir euch dazu einladen, auch mit der jeweils anderen Sprache mithilfe von Sprachanimationen vertraut zu werden. In Potsdam begeben wir uns dann auf die sichtbaren Spuren des deutschen Kolonialismus und befassen uns mit problematischen Darstellungen Schwarzer Menschen. Speziell um Antisemitismus geht es bei einem Besuch des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Die letzten Tage der Begegnung verbringt ihr in Berlin, wo ihr weitere Formen von Rassismus und Diskriminierung in der deutschen Geschichte unter die Lupe nehmt. In Klein-Gruppen erstellt ihr dazu ebenfalls Social-Media-Inhalte.

 

Französischkenntnisse sind keine Voraussetzung.

Individuelle Anreise nach/von Berlin

Kosten für dich

  • Deutschland, 150

Das ist enthalten

  • Unterkunft
  • Verpflegung

Förderprogramme

  • Jugendwerke (DFJW, DPJW, Tandem, ConAct, Stiftung-DRJA etc.)

Organisations­beschreibung

Wir organisieren bi- oder trinationale Begegnungen und Workcamps in vielen verschiedenen Ländern. Dafür arbeiten wir mit Partnerorganisationen aus dem Bereich der Jugendarbeit zusammen. Zu internationalen Jugendbegegnungen laden wir Jugendliche aus verschiedenen Ländern hauptsächlich nach Deutschland ein. Wir unterstützen die Verständigung auf Fremdsprachen und den kulturellen Austausch mit pädagogischen Methoden.

Arbeit für den Frieden bedeutet, die Verständigung und den Austausch zwischen Menschen zu fördern. Jugendbegegnungen und Workcamps sind Treffpunkte, an denen sich junge Menschen kennenlernen und gemeinsam ihre Sicht auf die Welt erweitern können.

Für den Frieden zu arbeiten heißt: gegen das Vergessen zu arbeiten. Die Jugendbegegnungen und Workcamps führen an Orte der Erinnerung an Kriege und Zeiten der Gewaltherrschaft. Ihr unternehmt Führungen auf Kriegsgräber- oder Gedenkstätten, Museumsbesuche, sprecht mit Zeitzeugen und macht inhaltliche Module zu friedenspädagogischen Themen. Ihr helft bei der Pflege und Instandsetzung von Kriegsgräberstätten, damit tragt ihr dazu bei, sie als Mahnmale für den Frieden zu erhalten.

Freizeit und Abwechslung kommen bei den Projekten nicht zu kurz: Ihr erlebt Spaß und Action zusammen mit anderen Jugendlichen! Bei Touren in nahe gelegene Großstädte geben die Teilnehmer*innen aus den Partnerländern Insidertipps. Shopping, Sightseeing oder Lagerfeuerabende gehören je nach Programm ebenso dazu wie Wanderungen für Naturfreunde oder Angebote für Kultur- oder Sportfans. Beim Grillen, Feiern, Spielen findet jede*r schnell neue Freunde.

Mitgliedschaften

Insolvenz­versicherung

Organisation Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. verfügt über folgende Versicherung: HanseMerkur Reiseversicherung AG

Disclaimer Dieser Datensatz wurde am 23.09.2021 selbstständig durch die Organisation 'Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.' eingetragen. Eurodesk Deutschland übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der angegebenen Daten!

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