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Diskussionstitel: Allgemeine Fragen und Tipps zum Thema Auslandsaufenthalte
AUS DEM ARCHIV:
Judith: 1 Jahr wwoofen (18.01.2006 12:46:26)
Eurodesk: RE: 1 Jahr wwoofen (20.01.2006 11:54:22)
Hallo Judith!
Zum Status als WWOOFerin können wir leider keine allgemeingültigen Aussagen treffen. Welchen Status du hast, kommt ganz darauf an, was du davor gemacht hast bzw. danach machen wirst. Wenn du während deines Studiums WWOOFen gehst, giltst du weiterhin als Studentin. Wenn du nach deinem Studium/deiner Ausbildung WWOOFst, bist du nicht wirklich arbeitslos, da du während dieser Zeit dem Arbeitsmarkt in Deutschland nicht zur Verfügung stehst, sondern du bist am ehesten noch Arbeitnehmerin im Ausland (du erhältst beim WWOOFen zwar kein Gehalt, aber freie Unterkunft und Verpflegung als Gegenleistung für deine Arbeit). Als Praktikantin könntest du evtl. noch gelten, wenn du das WWOOFing im Rahmen eines agrarwissenschaftlichen Studiums machst (allerdings müsstest du dann die genauen Regelungen für Praktika mit deiner Hochschule besprechen)

Wenn du zwischen Schulabschluss und Beginn des Studiums bzw. der Ausbildung ins Ausland gehst, gibt es, soweit uns bekannt ist, keinen offiziellen Status, da du keine Schülerin mehr bist, aber auch noch nicht in einem weiterführenden Ausbildungsverhältnis stehst, und in der Regel auch nicht als arbeitslos giltst. Du könntest jedoch in diesem Fall dein Jahr als so genanntes "Gap Year" bezeichnen. Dieser Begriff ist mittlerweile für einen einjährigen Auslandsaufenthalt oder eine freiwillige Tätigkeit im Inland o.ä. zwischen Schule und Studium/Ausbildung weit verbreitet.

Im Zweifelsfall hängt deine Statusbezeichung jedoch ganz davon ab, bei wem du diesen Status angeben musst (z.B. bei der Versicherung etc.). Wenn du dir unsicher bist, frage doch am besten dort nach, als was das Jobben auf einer Farm im Ausland gilt.

Wenn du wirklich über einen langen Zeitraum ins Ausland gehen möchtest, könntest du dir auch Alternativen zum WWOOFen überlegen, z.B. einen Europäischen Freiwilligendienst oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bzw. Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Ausland. Bei beiden Programmen kommen auf dich entweder keine oder nur sehr geringe Kosten zu.

Beim FSJ/FÖJ im Ausland arbeitest du 6-12 Monate in einem gemeinnützigen Projekt im sozialen bzw. ökologischen Bereich, bekommst dafür freie Unterkunft und Verpflegung und ein Taschengeld. Um ein FSJ/FÖJ im Ausland machen zu können, suchst du dir einen vom BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) anerkannten Träger in Deutschland, der dir eine Stelle im Ausland vermittelt. Die Adressen der anerkannten Träger findest du unter http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/static/broschueren/fsj/de/adressen/adressen_04.htm. Wende dich direkt an diese Träger und frage nach, wer von ihnen dir eine Stelle im Land deiner Wahl vermitteln kann.

Auch beim Europäischen Freiwilligendienst (EFD), einem voll geförderten Programm, arbeitest du 6-12 Monate in einem gemeinnützigen Projekt im Ausland. Während dieser Zeit erhältst du freie Unterkunft und Verpflegung, ein Taschengeld und einen begleitenden Sprachkurs, außerdem werden deine Reisekosten und Versicherungen finanziert. Für den EFD benötigst du eine Entsendeorganisation in Deutschland, die für dich einen Antrag bei JUGEND für Europa stellt und dich in ein Aufnahmeprojekt im Ausland entsendet. Weitere Informationen zum EFD, den Entsendeorganisationen und den Aufnahmeprojekten erhältst du unter http://www.go4europe und http://www.jugendfuereuropa.de/programm/europfreiw/.

Übrigens: Wenn du im Rahmen des EFD bzw. FSJ/FÖJ ins Ausland gehst, hast du den offiziellen Status einer Europäischen Freiwilligen bzw. FSJlerin/FÖJlerin.

Weitere Informationen zum freiwilligen Engagement bzw. Jobben im Ausland findest du auf unserer Homepage (http://www.rausvonzuhaus.de) unter "Programmarten" > "Freiwilligendienste", "Jobs im Ausland" bzw. "Jobben in der Landwirtschaft". Informationen und Adressen speziell zum Aufenthalt in einzelnen Ländern erhältst du u.a. auf unserer Homepage unter "Länderinfos", auf den Seiten des Europaservice der Bundesagentur für Arbeit (http://www.europaserviceba.de > "Länderinformationen") und auf dem europäischen Jugendportal (http://europa.eu.int/youth).

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