Sofortnachricht

Forum

Im Forum könnt ihr uns Fragen stellen oder nachlesen, welche Fragen andere junge Leute in den letzten Jahren gestellt haben – und was wir geantwortet haben.

Benutzerhinweise und Haftungsausschluss:

  • Veröffentliche keine sensiblen persönlichen Daten – diese Seite ist öffentlich.
  • Verfasse keine rechtswidrigen Inhalte (Beleidigungen, Diskriminierungen, rassistische Beiträge) und poste keine sexistischen, pornographischen oder gewaltverherrlichenden Beiträge.
  • Werbung und Spam haben hier nichts verloren.
  • Wir behalten uns vor, Einträge zu löschen, die den Regeln widersprechen.
  • Für jegliche Verabredungen zwischen Forenbenutzern übernehmen wir keine Haftung.
  • Bitte beachten Sie unseren Haftungsausschluss!

Diskussionstitel: Freiwilligendienste
AUS DEM ARCHIV:
Felix R.: Fsj/föj in Französischsprachigem Land (28.11.2004 17:05:49)
eurodesk: RE: Fsj/föj in Französischsprachigem Land (29.11.2004 12:52:17)
Florian (Ergänzung): RE: RE: Fsj/föj in Französischsprachigem Land (29.11.2004 20:43:11)
Ich erlaube mir Folgendes zu ergänzen, in Hoffnung auf Besserung. ;-)
---
„Die Bundesregierung schätzt die Leistungen sowohl der Träger als auch der Dienstleistenden im „Anderen Dienst im Ausland“ i. S. d. § 14b ZDG im Hinblick auf die Völkerverständigung und die „Förderung des friedlichen Zusammenlebens der Völker“ hoch ein. Insbesondere den Dienstleistenden kann ein hohes Engagement für Solidarität mit Schwächeren, Benachteiligten und für eine gerechte Welt bescheinigt werden (...).“
So lautete in Auszügen die Antwort der Bundesregierung (zu diesem Zeitpunkt die Koalition aus CDU/CSU und FDP), auf eine Frage im Rahmen einer „Großen Anfrage“ der damaligen Opposition im Herbst 1996 zur „Situation des Zivildienstes“.
Hierbei drängt sich die Frage auf: Wenn diese Regierung (CDU/CSU und FDP) die Leistungen der Dienstleistenden so hoch einschätzt, ja ihnen sogar „ein hohes Engagement (...) für eine gerechte Welt“ bescheinigt – warum gestaltet sie die Rahmenbedingungen dieses Dienstes so, also ob ihr gar nichts an diesem Dienst liege? Nicht nur, daß der Andere Dienst im Ausland nicht gefördert wird, im Gegenteil: Es wird alles getan, um ihn für die Dienstleistenden so unattraktiv wie möglich zu gestalten. Abgesehen von der im Vergleich zum Zivildienst in Deutschland längeren Dienstzeit und der Pflicht, den ADiA unentgeltlich zu leisten, bedeutet die Tatsache, daß weder Beiträge in die Renten, und Sozial- noch in die Arbeitslosenversicherung gezahlt werden, eine massive Benachteiligung der Auslandsdienstleistenden gegenüber den Zivildienstleistenden in Deutschland.
Sicher, man hat die „reizvolle“ Möglichkeit ins Ausland zu gehen, aber dafür sind Nachteile in Kauf zu nehmen, die weder durch den „reizvollen“ Auslandsaufenthalt noch durch irgend etwas anderes gerechtfertigt werden können.
(...)
Doch nicht nur die Dienstleistenden werden vom Staat stiefmütterlich behandelt, auch den Trägervereinen wird für den Anderen Dienst im Ausland jegliche finanzielle Unterstützung versagt und somit der dringend notwenige Ausbau von Dienststellen im Ausland verhindert.
(...)“
Q.:“Zivi Weltweit- Der Andere Dienst im Ausland als Alternative zum Zivildienst“ von Jörn Fischer und Oliver Gräf; S 183/184)
-
Dieser Textauszug fasst meinen Frust und den Anderer sehr treffend zusammen. Schade, dass sich bis heute nichts getan hat, auch nach dem Regierungswechsel. Bleibt (leider) nur noch zu hoffen, dass es in naher Zukunft zu einem kompletten Umkrempeln der jetzt bestehenden Ordnung kommen wird!
Florian: RE: RE: Fsj/föj in Französischsprachigem Land (29.11.2004 20:39:33)
eurodesk: RE: RE: RE: Fsj/föj in Französischsprachigem Land (30.11.2004 15:56:51)
Florian S.: RE: Fsj/föj in Französischsprachigem Land (28.11.2004 20:37:19)
eurodesk: RE: RE: Fsj/föj in Französischsprachigem Land (30.11.2004 16:01:12)
Florian: FSJ/FÖJ stets als Ersatz anerkannt? (28.12.2004 21:08:08)

Login
Benutzername:
Passwort: