Workcamps

Workcamps sind Kurzzeitfreiwilligendienste, bei denen ihr mit anderen jungen Leuten aus verschiedenen Ländern für 2 - 4 Wochen in einer Gruppe zusammen lebt und an einem gemeinnützigen Projekt im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich arbeitet. Darüber hinaus werden Bau- und Renovierungsprojekte angeboten. Für eure Arbeit bekommt ihr keinen Lohn ausbezahlt, sondern erhaltet freie Unterkunft und Verpflegung. Meist werden auch die Freizeitaktivitäten an den Nachmittagen und Wochenenden finanziert.

 "Ich fand es toll, im Workcamp mit Menschen aus anderen Ländern zusammenzuleben. Es hat mich dazu gebracht, über die Unterschiede im alltäglichen Leben nachzudenken und Grenzen zu durchbrechen. In diesen 3 Wochen habe ich 15 Freunde auf der ganzen Welt gefunden!" Sven, 20, Estland

  1. Beispielprojekte
  2. Arbeitszeiten, Freizeit und Unterkunft
  3. Wer kann teilnehmen?
  4. Zielgebiete
  5. Verständigung
  6. Termine
  7. Anbieter und Anmeldung
  8. Kosten
  9. Leitung
  10. Workcamps in Deutschland

    Beispielprojekte

    "Einmal das direkte Ergebnis meiner Arbeit sehen zu können, war eine tolle Erfahrung!" Olivier, 18, Belgien

    Unser Workcampfilm (3 Minuten)

     

    Als Teilnehmer/-in eines Workcamps könnt ihr in den unterschiedlichsten Projekten mitarbeiten. Ein Großteil der Projekte ist im ökologischen Bereich, d.h. ihr helft z.B. bei der Pflege von Naturschutzgebieten mit, legt Wanderwege an oder unterstützt den/die Förster/-in bei der Waldpflege. Ein weiterer wichtiger Bereich sind die Bau- und Renovierungsprojekte, z.B. die Gestaltung von Kinderspielplätzen, der Bau von alpinen Schutzhütten oder die Renovierung denkmalgeschützter Gebäude.

    "Mir hat es Spaß gemacht, als Abwechslung zum Studium, im Workcamp auch einmal körperlich arbeiten zu können. Wenn man mit Pickel und Hacke den Boden bearbeitet, Trockenmauern baut oder Wände streicht, weiß man abends, was man tagsüber getan hat…" Stefanie, 22, Deutschland

    Doch auch im sozialen und kulturellen Bereich werden viele spannende Projekte angeboten: Ihr könnt z.B. Ferienfreizeiten für Kinder organisieren, mit behinderten oder älteren Menschen arbeiten oder bei der Vorbereitung und Durchführung von Musik-Festivals oder anderen Veranstaltungen mithelfen. Gelegentlich gibt es auch so genannte "Study Camps", in denen nicht nur handwerkliche Arbeitsaufgaben erfüllt werden, sondern zusätzlich auch ein spezielles Thema diskutiert und bearbeitet wird (z.B. ökologische, historische oder weltpolitische Themen). 

    In der Regel sind für die Teilnahme an einem Workcamp keine besonderen, fachlichen Vorkenntnisse nötig. Zwar können gewisse Qualifikationen hilfreich sein (z.B. bei sozialen Projekten mit Kindern, aber in der Regel reichen eure Begeisterung und Einsatzbereitschaft völlig aus, um erfolgreich mitarbeiten zu können. Außerdem werdet ihr bei eurer Arbeit vom jeweiligen Projektträger (z.B. von Mitarbeiter/-innen der Stadt oder Gemeinde, einer Umweltschutzgruppe, einer sozialen Einrichtung oder dem Forstamt) angeleitet und unterstützt.

    "Unser Arbeitsprojekt war das wichtigste Mittel, das uns im Workcamp zu einer Gruppe zusammengeschweißt hat." Anthony, 21, USA

    Einen Erfahrungsbericht über ein Workcamp in der Ukraine findet ihr hier.

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