Sicher ins und im Ausland

Ihr plant einen längeren oder kürzeren Auslandsaufenthalt in Europa oder Übersee? Egal, ob es eine Urlaubsreise nach Thailand, ein Auslandsemester in Schweden, ein Praktikum in Argentinien, ein Work&Travel Aufenthalt in Neuseeland, ein Freiwilligendienst in Kenia oder ein Au-pair Aufenthalt in den USA werden soll und egal, ob ihr einen Aufenthalt von zwei oder mehreren Wochen oder auch mehreren Monaten plant, hier haben wir euch sämtliche Infos zusammengestellt, die für eine sichere Reise und einen sicheren Aufenthalt im Ausland wichtig sind.
  1. Vorbereitung
  2. Gesundheitsvorsorge
  3. Telefonnummern und Anlaufstellen
  4. Land und Leute
  5. Sicher im Alltag
  6. Gesundheit vor Ort
  7. Umwelt
  8. Zurück in die Heimat

    Land und Leute

    Es ist immer sinnvoll, sich vor der Ausreise mit einigen wichtigen Gepflogenheiten eures Gastlandes auseinander zu setzten. Gelegentlich sind einige Dinge, die euch in Deutschland vielleicht „normal“ erscheinen sogar verboten. Damit ihr nicht mit dem jeweils gültigen Gesetz in Konflikt kommt und zwischenmenschliche Missverständnisse so gut wie möglich vermeidet, solltet ihr euch vorab über einige Dinge informieren.

    "Nur" unterwünscht oder verboten?

    Einige Verhaltensweisen, auf die ihr eigentlich generell verzichten solltet, sind in Deutschland zwar unerwünscht, führen jedoch oft nur zu einer Ermahnung. In anderen Ländern jedoch können solche Verhaltensweisen gelegentlich empfindliche Strafen nach sich ziehen. Dazu gehört beispielsweise Alkohol trinken oder Zigaretten rauchen in der Öffentlichkeit, Baden „oben ohne“ oder nackt, Kaugummis auf die Straße spucken, Schwarzfahren, Falschparken oder unbedachte Äußerungen zu Politik und Gesellschaft. Solche Regeln und Verbote könnt ihr in Reiseführern oder auf den Länderseiten des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de > Reise & Sicherheit nachlesen. Generell gilt zu beachten: „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!“ Ihr tragt die Verantwortung für euer Handeln.

    Das Verhaltensweisen, die in Deutschland unter Strafe stehen (Drogenkonsum, Umgang mit Waffen, usw.), auch im Ausland unterlassen werden sollten, versteht sich von selber!

    Andere Länder, andere Sitten

    Auch Verhaltensweisen, die „nur“ unerwünscht sind, können von euch vermieden werden, wenn ihr euch vorab ein bisschen mit den Gepflogenheiten eures Ziellandes auseinandersetzt. Auch wenn euch keine eigentliche Strafe droht, ist es sinnvoll sich an eure Gastgeber/-innen anzupassen. Also schreibt euch die wichtigsten Wörter (zumindest „bitte“, „danke“ und „guten Tag“) in der Landessprache heraus und haltet euch auch an ungeschriebene Verhaltenskodizes. Dazu gehört nicht nur eine angemessene Kleidung in Einrichtungen, die für eure Gastgeber/-innen von besonderer Bedeutung sind (auch wenn ihr eine Moschee aus touristisch-architektonischem Interesse besucht, ist Strandkleidung unangebracht!), sondern auch Verhaltensweisen bei Begrüßungen, in Restaurants und Cafés usw.

    Denkt bei euren Aufenthalten im Ausland daran, dass ihr Gäste in der Fremde seid! Seid offen und tolerant gegenüber den Lebensweisen eurer Gastgeber/-innen, auch wenn sie euch fremd sein mögen. Ihr müsst nicht alles gut finden, dennoch solltet ihr euch bei Themen wie Politik und Kultur mit offensichtlicher Kritik zurückhalten, um nicht negativ aufzufallen. Dies gilt zu eurer eigenen Sicherheit besonders bei Demonstrationen und kritischen Massenveranstaltungen, aber auch „im Kleinen“ bei Gesprächen mit Einheimischen.

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