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Fair Reisen

Reisen ist nicht gleich reisen! Habt ihr euch beim Buchen einer Reise schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie der Flug zum Zielort die Umwelt belastet? Und wenn ihr dann im Urlaub seid, bleibt ihr in eurem Hotel oder sucht ihr den Kontakt zu Einheimischen, um ihre Kultur kennenzulernen?

Faires Reisen bedeutet Land und Leuten Offenheit und Respekt entgegenzubringen. Nur wenn die Umwelt durch den Tourismus nicht zerstört wird und die Menschen vor Ort tatsächlich an den wirtschaftlichen Gewinnen aus dem Tourismus beteiligt sind, ist Tourismus wirklich nachhaltig.

Ihr sollt also nicht auf eure Reisen verzichten, sondern diese ganz bewusst gestalten und erleben. Alle Infos rund ums faire Reisen haben wir hier für euch zusammengestellt.

  1. Informationsstellen
  2. Infos über Länder & Menschen
  3. Aktiv gestalten
  4. Organisationen
  5. Reiseanbieter

    Aktiv gestalten

    Wer nicht einfach nur Urlaub machen will, sondern sein Reiseland aktiv erleben möchte, kann sich auch dafür entscheiden, sich auf seiner Reise sozial oder im Umweltschutz zu engagieren. Was ihr während der Ferien (oder auch für längere Zeit) machen könnt, erfahrt ihr hier:

    • Workcamps: Bei einem Workcamp arbeitet ihr für ein paar Wochen zusammen mit Jugendlichen aus der ganzen Welt in Projekten im sozialen Bereich, im Umweltschutz oder auch in der Renovierung oder der Denkmalpflege. Weitere Infos findet ihr in der Rubrik "Workcamps".

    • Freiwilligendienste: Ein Freiwilligendienst dauert in der Regel mehrere Monate bis zu einem Jahr oder auch länger. Es gibt geförderte und nicht geförderte Programme. Alle Infos gibt es in der Rubrik "Freiwilligendienste".

    • Jobben in Natur und Umwelt: Informationen zu Jobben während des Auslandsaufenthaltes findet ihr in der Rubrik "Jobben in Natur und Umwelt".

    • Reisestipendien: Wer Land und Leute auf eigene Faust kennen lernen möchte, kann seine Reise unter ein Motto stellen und sich für ein Reisestipendium bewerben. Informationen dazu findet ihr in der Rubrik "Reisestipendien".

    Vorsichtig solltet ihr bei Angeboten im Bereich des Voluntourismus sein. Der Begriff „Voluntourismus“ setzt sich aus den Worten Volunteering (Freiwilligenarbeit) und Tourismus zusammen und beschreibt eine Kombination aus Freiwilligentätigkeit und Sightseeing/Urlaub. Meist arbeiten die Teilnehmenden in sozialen oder ökologischen Projekten. In solchen Projekten geht es häufig eigentlich nur um Geld, das größtenteils die (deutsche) Vermittlungsorganisation behält und nicht an das Projekt vor Ort geht. VORSICHT gilt besonders bei kurzzeitigen sozialen Projekten, insbesondere bei der Arbeit mit Kindern. Weitere ausführliche Infos dazu findet ihr in der Rubrik "Voluntourismus"

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