Die Finanzierung...ist deine größte Sorge?

Dann bist du hier richtig!!! 

Hier haben wir Förderhinweise für euch gesammelt und zusammengestellt. Gerne beraten wir euch auch individuell, kostenlos und trägerübergreifend via E-Mail, in unserem Forum oder an unserer Hotline (0228 9506 250)

    Studierende:

    Eine Teilförderung des Auslandsstudiums oder Praktikums ist generell über ERASMUS möglich.

    Teilweise - abhängig vom Einkommen der Eltern - besteht auch die Möglichkeit ein Auslands-BAföG zu beantragen.

    Eine Auflistung diverser Stipendienprogramme für Studierende (DAAD, Studienstiftung, GOstralia, u.v.m.) findet ihr hier.

    Für Auslandspraktika während des Studiums besteht die Möglichkeit unter bestimmten Voraussetzungen Fahrtkostenzuschüsse, BAföG-Förderung sowie günstige Bildungskredite zu beantragen.
    Informationen findet ihr hier.

    Europäischer Schüleraustausch

    Innerhalb Europas gibt es die Möglichkeit eine Förderung durch das EU Programm COMENIUS zu erhalten. Diese Förderung ist nur für Schülergruppen möglich, die einen Austausch mit einer europäischen Partnerschule durchführen.

    COMENIUS ist Teil des EU-Programms für lebenslanges Lernen. Gefördert werden multilaterale und in geringerem Umfang auch bilaterale Projekte an Schulen und vorschulischen Einrichtungen mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Die Schulen arbeiten gemeinsam während dieser Zeit an selbst gewählten Themen, tauschen sich über die Ergebnisse aus und erstellen ein gemeinsames Endprodukt. Besonders effektiv ist diese Projektarbeit durch die Besuche bei den Partnerschulen, die in jedem Fall mehr als reine Schüleraustausche bieten. Die Partnerschulen müssen aus einem der 31 am Programm teilnehmenden Staaten sein. Aktuelle Informationen zu COMENIUS finden sich auf der Website des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) der Kultusministerkonferenz: http://www.kmk-pad.org/programme/comenius-schulpartnerschaften.html#c5994.

    Der PAD ist die Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich und steht interessierten Antragstellern beratend zur Seite.
     

    Entwicklungspolitischer Schulaustausch

    Wenn Schulklassen einen Austausch mit Partnerschulen in Entwicklungsländern anstreben, dann ist eine Förderung über das ENSA Programm des BMZ möglich:

    "Im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)stellt ENSA inhaltliche und finanzielle Förderung für die zwei- bis dreiwöchigen Aufenthalte in Afrika, Asien, Lateinamerika oder, im Fall des Gegenbesuchs in Deutschland. Gefördert werden bestehende Schulpartnerschaften von weiterführenden Schulen.
    Die ENSA Vor- und Nachbereitungsseminare werden von SeminarleiterInnen aus dem NRO- und ASA-Kontext durchgeführt. In den Seminaren geht es um Interkulturelle Kommunikation, Teamarbeit und Konfliktlösung, Projektvorbereitung, Länderkunde und eine Einführung in Entwicklungspolitik und Entwicklungspolitische Bildungsarbeit.
    Im Anschluss an die Begegnung geben die SchülerInnen ihre Erfahrungen an ihre Schule und ihr gesellschaftliches Umfeld weiter - und arbeiten somit als MultiplikatorInnen für eine global nachhaltige Zukunft."
    (Quelle: asa-programm)

    Weitere Informationen finden sich unter http://www.ensa-programm.com/

    Freiwillige:

    Als Freiwillige engagiert ihr euch für eine bestimmte Zeit in einer Einrichtung, Organisation oder in einem Projekt im Ausland und macht dabei erste Erfahrungen in der Berufswelt. Für junge Menschen gibt es dafür vielfältige Förderprogramme sowohl im europäischen Ausland als auch weltweit.

    Europäischer Freiwilligendienst (EFD): www.go4europe.de
    Der Europäische Freiwilligendienst ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, das jungen Menschen zwischen 17 und 30 Jahren ermöglicht, für 2 -12 Monate in einem gemeinnützigen Projekt im europäischen Ausland mitzuarbeiten. Informationen zum Programm findet ihr in den Programmarten unter Freiwilligendienste > EFD und auf der Seite des Europäischen Jugendportals unter europa.eu/youth > Freiwilligentätigkeit > Europäischer Freiwilligendienst.

    Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) www.pro-fsj.de & Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ): www.foej.de
    Es ist zwar möglich, auch ein FSJ oder FÖJ im Ausland zu absolvieren, allerdings gibt es nur wenig geförderte Stellen im Ausland. Infos findet ihr in unserem Thememspecial FSJ/FÖJ im Ausland. Adressen von Entsendeorganisationen, die ein FSJ bzw. ein FÖJ anbieten findet ihr unter www.pro-fsj.de > Anbieter finden (Ausland) bzw. unter www.foej.de > FÖJ im Ausland.

    Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst "weltwärts": www.weltwaerts.de
    Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert seit Januar 2008 einen Freiwilligendienst in Entwicklungsländern. Die Laufzeit ist flexibel zwischen 6 bis 24 Monaten. Der Freiwilligendienst wird fachlich und pädagogisch begleitet und wendet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren. Im Rahmen von "weltwärts" werden alle wesentlichen Kosten des Freiwilligendienstes finanziert.
    Um einen Freiwilligendienst im Rahmen des "weltwärts"-Programms zu absolvieren, braucht ihr eine akkreditierte Entsendeorganisation in Deutschland, die euch in ein Projekt im Ausland entsendet. Mehr Infos findet ihr unter www.weltwaerts.de
    Internationaler kultureller Freiwilligendienst »kulturweit«: www.kulturweit.de
    Den internationalen kulturellen Freiwilligendienst »kulturweit«, der vom Auswärtigen Amt gefördert wird, gibt es seit 2009. Er wird von der Deutschen UNESCO-Kommission als Träger durchgeführt und richtet sich an junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren. Die Einsatzdauer beträgt 6 oder 12 Monate. Der Auslandseinsatz wird im Rahmen eines Vor- und Nachbereitungsseminars pädagogisch begleitet. »kulturweit« bietet Gelegenheit, sich in der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Eine Tätigkeit an Goethe-Instituten im Ausland, an deutschen Auslandsschulen und anderen Einsatzstellen schafft Begegnung mit neuen Kulturen und Menschen.
    Die Ausreise für einen »kulturweit«-Einsatz ist immer im März oder im September eines Jahres, die Bewerbung erfolgt ausschließlich online unter www.kulturweit.de/de/bewerbung.html. Für die Ausreise im März ist eine Bewerbung vom 1. bis zum 30. April des Vorjahres möglich, für eine Ausreise im September müsst ihr euch zwischen dem 1. und 30. November des Vorjahres bewerben.

    Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD): www.bmfsfj.de/BMFSFJ/freiwilliges-engagement,did=166694.html
    Im Januar 2011 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) den neuen Internationalen Jugendfreiwilligendienst ins Leben gerufen und schafft damit weitere Engagementmöglichkeiten im europäischen Ausland und weltweit. Informationen zum IJFD und den Anbietern im Ausland findet ihr unter www.bmfsfj.de > Freiwilliges Engagement > Internationaler Jugendfreiwilligendienst.

     

    Hermann-Strenger-Stiftung
    Die Hermann-Strenger-Stiftung fördert - in Zusammenarbeit mit Bayer AG Leverkusen - Auslandspraktika für junge Berufstätige mit abgeschlossener nicht-akademischer Berufsausbildung. Ziele des Programms sind die berufliche Weiterbildung, der Erwerb erster Berufserfahrungen in einem internationalen Umfeld und die Verbesserung interkultureller Kompetenzen. Praktika sind weltweit möglich, außer in deutschsprachigen Ländern.
    Die Voraussetzung zur Teilnahme ist der Nachweis einer Praktikantenstelle im Ausland, gute Sprachkenntnisse in der Verkehrssprache des Gastlandes, ein Höchstalter von 30 Jahren bei der Ausreise und die Teilnahme an einem Auswahlgespräch in Köln. Bewerber mit Berufserfahrung unter einem Jahr werden vorrangig gefördert.
    Die Förderungsdauer der Praktika beträgt zwischen min. drei und max. sechs Monaten; ein Praktikum in Überseeländern sollte mindestens sechs Monate dauern.
    Dabei übernimmt die Hermann-Strenger-Stiftung die Kosten für die Hin- und Rückreise (für das wirtschaftlichste Beförderungsmittels), zahlt einen monatlichen Zuschuss zum Lebensunterhalt während des Praktikums (wobei Praktikantenentgelte dagegen aufgerechnet werden), gewährt einen  Zuschuss zu einem Sprachkurs und übernimmt Versicherungskosten bis zu max. € 50/ Monat. Bricht der Teilnehmer das Programm allerdings vor Beendigung ab, so verpflichtet er sich zur Rückzahlung der Fördermittel.
    Weitere Informationen findet Ihr unter: www.bayer-stiftungen.de/de/hermann-strenger-stipendien.aspx

    Parlamentarisches-Patenschafts-Programm
    Das Parlamentarische Patenschafts Programm ist ein Programm, dass vom Deutschen Bundestag und dem Amerikanischen Kongress gemeinsam durchgeführt wird. Das Programm wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) betreut und richtet sich an junge Leute mit abgeschlossener nicht-akademischer Berufsausbildung. Praktika werden nur in den USA durchgeführt.
    Alle weiteren Informationen zu Voraussetzungen, Bewerbung und Finanzierung findet ihr hier. 


    Dr. Helmut Kraft-Stiftung
    Die Dr. Helmut Kraft-Stiftung fördert, ebenfalls in Zusammenarbeit mit der GIZ, internationale Praxiserfahrung und beruflich weiterbildende Maßnahmen im Ausland von herausragend qualifizierten jungen Berufstätigen nach ihrer nicht-akademischen Erstausbildung sowie die Praxisqualifizierung im Ausland von Studierenden an Berufsakademien.
    Praktika sind weltweit möglich, außer in deutschsprachigen Ländern.
    Voraussetzungen:
    Studierende an Berufsakademien müssen mindestens ein Jahr kombinierte Studien- und Praxiserfahrung mit überdurchschnittlichen Leistungen nachweisen.
    Junge Berufstätige mit abgeschlossener nicht-akademischer Berufsausbildung aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technik und kaufmännischen Berufen mit weniger als einem Jahr Berufserfahrung nach Beendigung der Erstausbildung.
    Weiterhin müssen gute Sprachkenntnisse der Sprache des Ziellandes und eine Praktikumsstelle nachgewiesen werden. Auch um das Visum müssen sich die Stipendiaten selbst kümmern (Ausnahme USA und Brasilien).
    Dauer:
    Studierende an Berufsakademien: 8-12 Wochen
    Junge Berufstätige: 7-12 Monate
    Leistungen:
    monatlicher Zuschuss für Lebenshaltung: bis zu 410€
    Fahrtkostenzuschuss von 75% (maximal 620€)
    Bricht der Teilnehmer das Programm allerdings vor Beendigung ab, so verpflichtet er sich zur Rückzahlung der Fördermittel. 
    Weitere Informationen findet Ihr hier.

     
     
    Vodafone
    Vodafone vergibt im Rahmen des Programmes World of Difference Stipendien an Berufstätige, die sich für eine Zeit lang mit ihren Qualifikationen im Ausland engagieren möchten. Gefördert werden können entweder 3- oder 12-monatige Aufenthalte. Weitere Informationen findet ihr hier.

     
     

    Reisestipendien werden von Stifungen und Vereinen vergeben und unterstützen Jugendliche finanziell bei selbstgeplanten Reisen.

    Unterstützerkreise – eine Finanzierungsmöglichkeit für deinen Freiwilligendienst
     

    Warum muss ich für meinen Freiwilligendienst Geld bezahlen?

    „Warum soll ich denn für einen Freiwilligendienst, der im Ausland stattfindet, 5.000 € bezahlen? Ich arbeite doch dort für ein Jahr??“ Diese Frage stellen viele Jugendliche. Aus dem Blickwinkel der Organisationen, die Jugendliche im Ausland aufnehmen, klärt sich die Frage schnell: Für jede/jeden Deutschen, der aus dem Ausland eingeflogen wird und der zwar freiwillig arbeitet, fallen aber Reisekosten, Unterbringungs- und Verpflegungskosten, Verwaltungs- und Betreuungskosten, Seminarkosten usw. an. Meist kommen die Freiwilligen direkt von der Schule, sprechen die Landessprache nicht, sind das vielleicht tropische Klima nicht gewohnt und müssen auf jeden Fall betreut und angelernt werden, was einen größerer Arbeitsaufwand bedeuten kann. Die meisten Projekte verdienen nichts an ihrer Arbeit und bekommen keine staatlichen oder kirchlichen Zuschüsse.

    Was kostet ein Freiwilligendienst?

    Europäischer Freiwilligendienst (EFD): Der EFD ist ein von der Europäischen Union gefördertes Programm und für die Freiwilligen kostenlos. Nähere Informationen gibt es unter www.go4europe.de
     
    Freiwilliges Soziales/Ökologisches Jahr (FSJ/FÖJ): Das FSJ/FÖJ ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördertes Programm. Die staatliche Förderung reicht allerdings in der Regel nicht aus, um die Kosten eines Einsatzes im Ausland zu decken. Viele Trägerorganisationen verlangen daher von ihren Bewerber/-innen, einen so genannten Unterstützerkreis aufzubauen. Nähere Informationen findet ihr unter http://pro-fsj.de, www.foej.de oder auf den Seiten des BMFSFJ

    Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst "weltwaerts": Weltwärts wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Die Teilnahme ist kostenfrei, aber auch hier reicht die staatliche Förderung in der Regel nicht aus. Es wird von den Freiwilligen erwartet, dass sie sich bereits in Deutschland bei ihren Entsendeorganisation engagieren und einen Unterstützerkreis aufbauen. Mehr Infos bekommt ihr unter www.weltwaerts.de
     
    Andere Freiwilligendienste und Friedensdienste: Die meisten Freiwilligentätigkeiten finden außerhalb der geförderten Freiwilligendienste statt und kosten somit Geld. Auch hier leistet der Aufbau eines Unterstützerkreises einen wichtigen Finanzierungsbeitrag.
     
    Viele Organisationen bieten gleichzeitig diese verschiedenen Typen des Freiwilligendienstes an. Vergesst also nicht genau nach zu fragen, im Rahmen welchen Programms euch ein Projektplatz angeboten wird und welche Kosten auf euch zukommen.
     
    Ausführliche Informationen zum allen oben gennaThema Freiwilligendienst findet ihr in unserem Themenspecial. 

    Was ist ein Unterstützerkreis?

    Ein Unterstützerkreis besteht aus mehreren Personen, die sich bereit erklären, einen Beitrag zur Finanzierung eures Freiwilligendienstes zu leisten. Das heißt, ihr werbt Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte an, die euch und euer Projekt mit einer Spende unterstützen. Über Höhe und Dauer der Förderung kann jeder Spender in der Regel selbst entscheiden, üblich ist ein monatlicher Beitrag. Eure Unterstützer können z.B. für die Dauer eures Dienstes 5 - 10 € im Monat spenden.
     
    Der Förderkreis der Freiwilligen ist jedoch nicht nur Geber, er bekommt für sein Engagement auch eine Gegenleistung: Ihr lasst den Unterstützerkreis teilhaben an eurem Freiwilligendienst, indem ihr z.B. in einem regelmäßigen Rundbrief über eure soziale Arbeit im Ausland, von euren Erfahrungen, Erlebnissen und Begegnungen vor Ort berichtet. Eure Sponsoren können gleichzeitig „Paten“ für euch sein, euch während eurer Dienstzeit begleiten und euch bei Fragen und Problemen beistehen. Ihre Unterstützung und eure Berichte ermöglichen zudem eine Verbreitung der Ideen des Freiwilligendienstes und des gesellschaftspolitischen Engagements.
     
    Die Spenden werden der Organisation zugeführt, die euch entsendet und dienen beispielsweise zur Deckung der Kosten für Vermittlung, Vorbereitung, Anreise, Unterkunft und Verpflegung. Ob bzw. welche weiteren Kosten (z.B. Visumskosten, Impfkosten…) euch entstehen, müsst ihr bei den einzelnen Organisationen nachfragen. Alle Spender erhalten eine Spendenquittung, die sie steuerlich absetzen können.
     
    Der durch Spenden zu finanzierende Betrag variiert von Organisation zu Organisation und ist auch abhängig vom Einsatzland. Innerhalb Europas sind monatliche Beträge von ca. 150 bis 300 Euro zu sammeln. Bei Einsätzen in Afrika und Lateinamerika sind die Beiträge meist höher, da die Reisekosten höher sind und die Projektpartner in der Regel nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um Anreise oder  Unterkunft und Verpflegung für die Freiwilligen bezahlen zu können. Häufig ist der vollständige Unterstützerkreis eine Voraussetzung für eure Ausreise.

    Wie baue ich mir einen Unterstützerkreis auf?

    Hier ist eure Eigeninitiative, eure Kreativität und euer Erfindungsreichtum gefragt. Geht selbstbewusst und mit Begeisterung und Überzeugungskraft auf Menschen in eurem Umfeld zu und erklärt ihnen euer Projektvorhaben und eure persönlichen Beweggründe für euren Einsatz. Fragt sie, ob sie durch einen kleinen monatlichen Beitrag euren konkreten Freiwilligendienst unterstützen wollen. Vermittelt ihnen das Gefühl, etwas Sinnvolles zu fördern. Denn indem die Unterstützer euch unterstützen, leisten sie selbst einen Beitrag zum Frieden/zur Völkerverständigung.
     
    Unterstützer und Unterstützerin für euren Freiwilligendienst kann jeder werden. Ansprechen könnt ihr  

    • Familie und Verwandtschaft
    • Freunde und Freundinnen von euch oder euren Eltern
    • Bekannte z.B. aus dem Sportverein, dem Pfadfinderverein, dem Kirchenchor, dem Orchester…
    • Kollegen und Kolleginnen
    • Gruppen und Vereine
      z.B. Rotary Clubs (http://www.rotary.de/), Lions Clubs (http://www.lionsclubs.org)
    • Mitglieder der örtlichen Kirchengemeinde
    • (ehemalige) Lehrerinnen und Lehrer
    • Stadträte, andere Kommunalpolitiker oder eure Landtagsabgeordneten und Bundestagsabgeordneten. Unter http://www.bundestag.de/ findet ihr eure Wahlkreisabgeordnete/ euren Wahlkreisabgeordneten heraus.
    • Stiftungen. Stiftungen recherchieren könnt ihr unter http://www.stiftungsindex.de/
    • Firmen und Betriebe
    • ...

    Überlegt euch, welche Personen, Institutionen Beziehungspunkte zu eurem Projekt, eurem Gastland, eurem Projektthema haben. Wichtig ist, dass ihr eine persönliche Beziehung zu Personen und Institutionen herstellt, die ihr ansprecht. Recherchiert also zuerst, wer der richtige Ansprechpartner für euer Anliegen sein könnte. Der direkte Kontakt z.B. über das Telefon oder über einen Besuch führt eher zum Ziel als eine unpersönliche E-Mail. Ihr könntet auch einen eigenen Flyer entwickeln, auf dem ihr euch selbst, euer Projekt und eure Motivation beschreibt und den ihr möglichen Sponsoren in die Hand gebt. Argumentiert mit den Kosten, die bei eurem Freiwilligendienst entstehen. Fragt bei eurer Entsendeorganisation nach, wie diese und wie euer Projekt finanziert wird.

     
    Eure Unterstützer freuen sich und sind eher bereit, euch zu sponsern, wenn ihr sie in eure Auslandserfahrungen miteinbezieht. Das kann z.B. so aussehen:
    • Während des Auslandsaufenthaltes: Rundbriefe schreiben, Fotos schicken, eine eigene Website pflegen 
    • Nach der Rückkehr: einen Vortrag halten, zu einer Dia-Show einladen, landestypisch kochen, eine kleine (Foto)ausstellung basteln und zur Verfügung stellen
    • Eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt!  
       
    Wie wäre es, wenn ihr die Lokalredaktion eurer Zeitung oder eures Regionalradios ansprechen würdet? Ein kleiner Artikel oder ein Bericht kann neue Förderer gewinnen. Hier dürft ihr nur nicht vergessen, die Spendenkontonummer am Ende des Artikels anzugeben. Im besten Fall tritt eure Lokalzeitung sogar eurem Unterstützerkreis bei, wenn ihr regelmäßig Artikel aus eurem Dienst schickt. Genauso ansprechen könnt ihr z.B. passende Verbände und Unternehmen/Organisationen, denen ihr Artikel für die Verbandszeitung bzw. die Unternehmenszeitung/Homepage versprecht.
     
    Hilfestellung und Tipps zum Aufbau eines Unterstützerkreises stellen euch eure Entsendeorganisationen zur Verfügung. Einige Organisationen bieten spezielle Informations-seminare an.
     

    Weitere Tipps:

    Informationen zum Aufbau eines Unterstützerkreises finden sich auch auf der Homepage des Service Civil International (SCI) unter http://www.sci-d.de/cms/index.php?id=9,86,0,0,1,0
     
    Eine weitere Möglichkeit seinen Freiwilligendienst zu finanzieren, ist über Fundraising: Warum nicht Kuchen und Punsch in der Schule oder der Gemeinde verkaufen, auf der Straße musizieren oder eine Benefiz-Veranstaltung organisieren und Spenden sammeln? Tipps zum Fundraising findet ihr unter: http://www.dija.de/foerdertipps/eigene-hand/  

     

    Förderungen für Sprachaufenthalte im Ausland findet ihr in den Infos zu Sprachkursen.

    Neben den aufgeführten Förderprogrammen gibt es natürlich noch eine große Menge anderer Finanzierungsquellen die wir nicht alle aufführen können. Wir haben aber eine große Zahl unterschiedlicher Förderdatenbanken zusammengetragen in denen ihr auch für andere Projekte unabhängig von einem Auslandsbesuch Finanzierungsmöglichkeiten finden könnt.

    Stipendienportal www.stipendienlotse.de
    Eine Stipendiendatenbank des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ermöglicht die Suche nach Fördermöglichkeiten für Stipendiensuchende in unterschiedlichen Bildungsphasen (Schüler, Auszubildende, Studenten oder Graduierte).

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