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Workcamps

Workcamps sind Kurzzeitfreiwilligendienste, bei denen ihr mit anderen jungen Leuten aus verschiedenen Ländern für 2-4 Wochen in einer Gruppe zusammen lebt und an einem gemeinnützigen Projekt im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich arbeitet. Darüber hinaus werden Bau- und Renovierungsprojekte angeboten. Für eure Arbeit bekommt ihr keinen Lohn, sondern erhaltet freie Unterkunft und Verpflegung. Oft werden auch die Freizeitaktivitäten an Nachmittagen und Wochenenden finanziert.

"Ich fand es toll, im Workcamp mit Menschen aus anderen Ländern zusammenzuleben. Es hat mich dazu gebracht, über die Unterschiede im alltäglichen Leben nachzudenken und Grenzen zu durchbrechen. In diesen 3 Wochen habe ich 15 Freunde auf der ganzen Welt gefunden!" Sven (20), Estland

  1. Voraussetzungen
  2. Projekte
  3. Länder
  4. Arbeitszeit, Freizeit und Unterkunft
  5. Kosten
  6. Termine
  7. Anbieter und Anmeldung
  8. Verständigung
  9. Workcamps leiten

    Wer kann an einem Workcamp teilnehmen?

    "Besonders gut hat mir gefallen, dass jeder Teilnehmer mit seiner Kultur, seinem Leben, den Erzählungen aus seiner Heimat und seinem Verhalten wichtig für die Gruppe war und die Gespräche und das Zusammenleben sehr vielfältig, bunt, interessant, aber auch wundersam, überraschend und unglaublich gestaltet hat." Carolin (21), Deutschland

    Alter und Zielgruppen

    Workcamps werden meist für 18- bis 25- oder 30-Jährige angeboten, das Durchschnittsalter der Teilnehmenden liegt bei ca. 20 Jahren. Für ein Workcamp in Deutschland könnt ihr euch i.d.R. auch schon mit 16 Jahren anmelden. Einige Organisationen bieten auch Teenage- oder Junior Workcamps an. Das sind spezielle Camps für Teilnehmende ab 15 Jahren.

    Darüber hinaus gibt es generationsübergreifende Camps für jüngere und ältere Teilnehmende sowie spezielle Camps nur für Teilnehmende ab 30. Außerdem werden einzelne Familiencamps angeboten, in denen Eltern die Möglichkeit haben, zusammen mit ihren Kindern an einem Projekt zu arbeiten. Manche Organisationen haben auch spezielle integrative Projekte für Teilnehmende mit und ohne gesundheitliche Einschränkungen im Programm, z.B. Projekte, die auch für Menschen im Rollstuhl geeignet sind.

    "Ich habe in der Gruppe eine sehr schöne Zeit verbracht. Ich konnte mich mit Menschen aus sechs verschiedenen Ländern unterhalten und mich mit ihnen anfreunden. Mit ihnen Zeit zu verbringen, war für mich eine unbeschreibliche Erfahrung, die ich so in meinem Alltag normalerweise nicht machen kann."
    Elena (19), Tschechische Republik

    Junge Leute aus aller Welt kennenlernen

    Die Zusammensetzung der Teilnehmenden in den Workcamps ist sehr international. In einem einzigen Camp könnt ihr z.B. Menschen aus Spanien, Frankreich, Japan, Estland, Mexiko, den USA, Polen, Kanada oder Finnland kennen lernen. Meist nehmen nicht mehr als zwei Menschen aus demselben Land an einem Workcamp teil. Teilweise werden jedoch auch spezielle bi- oder trinationale Camps angeboten, bei denen Menschen aus zwei oder drei Ländern dabei sind. Dies bietet euch die Gelegenheit, die einzelnen Kulturen noch intensiver zu erleben.

    "Bislang begegnete ich Japanern lediglich als Touristen in meiner Heimatstadt. Doch durch das Workcamp in Belgien bekam ich die Gelegenheit, einige Japaner endlich auch einmal persönlich kennen zu lernen. Und mit Aiko aus Nagasaki hat sich eine echte Freundschaft entwickelt!" Paloma (18), Spanien

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