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Workcamps

Workcamps sind Kurzzeitfreiwilligendienste, bei denen ihr mit anderen jungen Leuten aus verschiedenen Ländern für 2-4 Wochen in einer Gruppe zusammen lebt und an einem gemeinnützigen Projekt im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich arbeitet. Darüber hinaus werden Bau- und Renovierungsprojekte angeboten. Für eure Arbeit bekommt ihr keinen Lohn, sondern erhaltet freie Unterkunft und Verpflegung. Oft werden auch die Freizeitaktivitäten an Nachmittagen und Wochenenden finanziert.

"Ich fand es toll, im Workcamp mit Menschen aus anderen Ländern zusammenzuleben. Es hat mich dazu gebracht, über die Unterschiede im alltäglichen Leben nachzudenken und Grenzen zu durchbrechen. In diesen 3 Wochen habe ich 15 Freunde auf der ganzen Welt gefunden!" Sven (20), Estland

  1. Voraussetzungen
  2. Projekte
  3. Länder
  4. Arbeitszeit, Freizeit und Unterkunft
  5. Kosten
  6. Termine
  7. Anbieter und Anmeldung
  8. Verständigung
  9. Workcamps leiten

    Arbeitszeiten

    Bei den meisten Projekten arbeitet ihr zwischen 5 und 6 Stunden täglich, von Montag bis Freitag (ca. 25 - 30 Stunden pro Woche). Die Nachmittage und die Wochenenden habt ihr in der Regel frei. Bei manchen Projekten können die Arbeitszeiten jedoch flexibel sein, z.B. bei Festival-Camps, die den Zeiten der Veranstaltung angepasst sind. In vielen Projekten wird die Selbstorganisation großgeschrieben, d.h. die Gruppe – angeleitet durch junge Freiwillige mit Workcamperfahrung – ist selbst für die Zubereitung ihrer Mahlzeiten und ihre Freizeitgestaltung zuständig. Manchmal werdet ihr aber auch fremdversorgt (z.B. in Jugendherbergen).

    Freizeit

    In eurer Freizeit habt ihr u.a. die Möglichkeit, die Gegend zu erkunden, Sehenswürdigkeiten der Region zu besichtigen, die Bevölkerung vor Ort und natürlich auch die anderen Campteilnehmenden kennenzulernen, verschiedene Sportarten auszuprobieren, internationale Feste zu feiern – eben einfach Spaß zu haben!

    "In meinem Workcamp hatten die japanischen Teilnehmerinnen Origami-Papier dabei und gaben abends uns allen Unterricht im Origami-Falten. Das war echt klasse und sogar die Jungs haben begeistert mitgefaltet!" Florence (16), Frankreich

    Unterkunft

    Die Unterkünfte sind meist einfach. Oft werden von der Stadt oder Gemeinde, die in den Sommerferien geschlossenen Schulen oder Turnhallen, manchmal auch Gemeindesäle zur Verfügung gestellt. Dort übernachtet ihr auf Matratzen oder Feldbetten, oft alle zusammen in einem Raum. Daneben gibt es jedoch auch jugendherbergsähnliche Unterkünfte, in denen ihr auf mehrere Zimmer verteilt wohnt, oder die ganze Gruppe schläft in einem Großzelt bzw. mehreren 2-3 Personenzelten.

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