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Praktikum im Ausland

Ein Praktikum zu machen, das bedeutet, in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern, ohne von Anfang an auf eine Aufgabe festgelegt zu sein. Ein Praktikum im Ausland eröffnet außerdem die Möglichkeit, die Arbeits- und Lebensgewohnheiten eines anderen Landes kennenzulernen und die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern.

Allerdings sind Praktika oft unbezahlt und können daher recht kostspielig werden. Daher solltet ihr euch zunächst fragen, warum ihr ein Praktikum machen wollt, und ob ihr die finanziellen Mittel dafür habt.

  1. Voraussetzungen
  2. Länderwahl
  3. Programme für Studierende
  4. Programme für Auszubildende und junge Berufstätige
  5. Vermittlungsorganisationen
  6. Eigene Suche von Praktika
  7. Praktika bei internationalen Organisationen

    Länderwahl

    Praktika können prinzipiell weltweit durchgeführt werden, ihr solltet aber bedenken, dass Praktika in einigen Ländern völlig unüblich sind. Wenn ihr also einen Praktikumsplatz anfragt, könnt ihr in manchen Ländern auf Erstaunen oder sogar Misstrauen stoßen.

    Ihr solltet euch außerdem ein Land aussuchen, dessen Landessprache ihr bereits möglichst gut beherrscht oder es zumindest schafft, sie vor dem Praktikum intensiv zu lernen, da ihr ansonsten nur sehr begrenzt einsetzbar seid. Weniger problematisch ist es in Bereichen in denen statt der Landessprache eine andere Arbeitssprache (z.B. Englisch) gesprochen wird, und ihr diese Sprache sehr gut beherrscht.

    Die Dauer eines Praktikums kann variieren. Sinnvoll sind aber mindestens 2 oder 3 Monate, da der Aufwand der Vorbereitungen (z.B. Wohnungssuche) sonst in keinem Verhältnis zur Dauer des Praktikums steht. Außerdem braucht ihr auch einige Zeit, um euch in ein Unternehmen und einem anderen Kulturkreis einzuleben.

    Ihr könnt euch in unseren Länderinfos über besondere Voraussetzungen und Hinweise für Praktika in bestimmten Ländern informieren.

    Europass
    Wer plant, während der Ausbildung (Schule, Studium, Praktikum) einige Zeit im Ausland zu verbringen, sollte sich seine Erfahrungen und Qualifikationen im Europass Mobilität dokumentieren lassen. Wichtig ist, dass die Qualitätskriterien für den Auslandsaufenthalt erfüllt sind. Eure Sprachkenntnisse könnt ihr im Europass Sprachenpass eintragen. Was es mit den verschiedenen Europass-Dokumenten genau auf sich hat und wie das Ganze funktioniert, erfahrt ihr in unserer Rubrik "Europass".

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