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Jobben in Natur und Umwelt

Ob bezahlt oder gegen Unterkunft und Verpflegung, ob für vier Wochen oder sechs Monate an einem Ort oder in unterschiedlichen Projekten – es gibt viele Möglichkeiten in Natur und Umwelt zu arbeiten. Viele genießen es, an der frischen Luft einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen. Im Folgenden zeigen wir euch verschiedene Möglichkeiten und Wege, wie ihr einen Job oder Freiwilligendienst in diesem Bereich finden könnt.

  1. Vorbereitung
  2. Jobs und Freiwilligendienste
  3. WWOOF
  4. Nationalparks
  5. Internationale Umweltorganisationen
  6. Bauernhöfe
  7. Arbeiten mit Pferden
  8. Erntearbeit
  9. Landwirtschaftliche Praktika

    Jobben in der Landwirtschaft

    Stallgeruch, schmutzige Hände, dreckige Klamotten? Immer weniger junge Leute lassen sich davon abschrecken. Sie möchten einmal – zumindest im Rahmen der Ferien oder eines Auslandsjahres – das Leben in der Landwirtschaft kennen lernen und am harten Alltag, z.B. auf einer Ranch in Australien, einem Bergbauernhof in der Schweiz oder einer Farm in Island aktiv teilhaben. Die Tätigkeiten reichen von Kühe melken, Pferdestall ausmisten und Schafe hüten über das Pflügen der Äcker, die Kartoffel- oder Heuernte bis hin zur Mithilfe in der hofeigenen Schlachter- oder Käserei. Alles ist möglich, je nachdem auf welcher Farm man eingesetzt wird.

    Rahmenbedingungen

    Reich wird bei dieser Art von Tätigkeiten jedoch niemand – zumindest nicht an Geld. Bei Jobs in der Landwirtschaft bekommt ihr häufig freie Unterkunft und Verpflegung als Lohn für eure tägliche Arbeit, manchmal auch zusätzlich noch ein Taschengeld. Wenn ihr allerdings einen bezahlten "Fruit Picking Job" ergattert, könnt ihr euch mit eurem Verdienst im besten Fall euren Aufenthalt vor Ort finanzieren. Welchen Job ihr auch immer macht, ihr seid hinterher auf jeden Fall reich an wertvollen Erfahrungen.

    Allerdings solltet ihr bedenken, dass die Arbeiten auf einer Farm oder einem Bauernhof kein Zuckerschlecken ist. Die Arbeitszeiten sind häufig ungeregelt, fangen morgens früh an und gehen sehr lang (eine 40-Stunden-Woche kennt man in der Landwirtschaft nicht). Außerdem sind die Tätigkeiten selbst oft sehr anstrengend. Das heißt, ihr solltet körperlich fit sein, wenn ihr euch auf das Jobben in der Landwirtschaft einlasst.

    Folgende Fragen solltet ihr vor der Anreise klären: 

    • Was genau wird meine Arbeit sein?

    • Wo werde ich untergebracht?

    • Wie viele Stunden muss ich pro Tag arbeiten?

    • Wie hoch ist mein Gehalt? Werden Unterkunft und Verpflegung gestellt oder muss ich eventuell eine Gebühr zahlen?

    • Für Vegetarier/Veganer: Kann auch vegetarisch/vegan gekocht werden? 

    • Für Frauen: Gibt es auch weibliches Personal auf der Farm?

    • Gab es bisher freiwillige Helfer/-innen auf dem Hof? Wenn ja, welche Erfahrungen haben sie gemacht?

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