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Jobben und Arbeiten im Ausland

Es gibt einen Unterschied zwischen Aushilfs-/Ferienjobs (für ungelernte Arbeitskräfte) und Arbeitsplätzen (für Leute, die Ausbildung/Studium abgeschlossen haben). Die Anforderungen und Möglichkeiten sind sehr unterschiedlich!

Generell gilt: Für EU-Bürger/-innen ist es einfacher in einem Mitgliedsland der Europäischen Union zu arbeiten, da ihr Visum braucht. Bei neuen Mitgliedsstaaten gelten allerdings Übergangsregelungen. Informiert euch dazu bei der jeweiligen Botschaft.

Weitere Infos zum Thema findet ihr auch in folgenden Rubriken:

Für Praktika und Programme der beruflichen Aus- und Weiterbildung gibt es seperate Rubriken auf dieser Webseite.

Wenn ihr noch keine Berufserfahrung habt ist ein Freiwilligendienst eine sehr gute Möglichkeit erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln.

  1. Länderspezifische Infos
  2. Ferien- und Aushilfsjob finden
  3. Arbeitsplatz finden
  4. Entwicklungsdienst

    Was ist ein Entwicklungsdienst?

    Ein Entwicklungsdienst ist die Mitarbeit über einen längeren Zeitraum von berufserfahrenen Fachkräften in Projekten und Programmen der derzeit sieben anerkannten Entwicklungsdienste und ihrer Partnerorganisationen vor Ort. Der Status der Entwicklungshelfer/-innen ist im Entwicklungshelfer-Gesetz (EhfG) geregelt.

    Wer kann einen Entwicklungsdienst leisten?

    Fachkräfte, die als Entwicklungshelfer/-innen einen Dienst leisten, arbeiten ohne Erwerbsabsicht mit. Sie sind in ihrem Status zu unterscheiden von Expert(inn)en und Freiwilligen. Expert(inn)en sind i.d.R. als hochbezahlte Spezialisten in Programmen und Projekten der Technischen Zusammenarbeit eingesetzt. Freiwillige sind Menschen jeden Alters, die unabhängig von ihrem beruflichen Hintergrund in sozialen Lern- und Friedensdiensten mitarbeiten.

    In Bezug auf die Bezahlung gilt generell: Entwicklungsländer sind die ärmsten Länder der Welt. Je kürzer ein/-e Helfer/-in an einem Projekt mitarbeitet und je weniger Qualifikationen er oder sie mitbringt, desto weniger sinnvoll ist es für die Organisationen, sie oder ihn zu beschäftigen. Gebraucht werden hochqualifizierte und erfahrene Arbeitskräfte, die über längere Zeiträume Projekte umsetzen können. An ungelernten Arbeitskräften, fehlt es in der Regel nicht.

    Was kann ein Entwicklungsdienst bewirken?

    Durch Entwicklungszusammenarbeit sollen die ökonomischen und sozialen Lebensverhältnisse der Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern verbessert werden. Dazu gibt es zahlreiche Projekte z.B. in der ländlichen Entwicklung, der Gesundheitsvorsorge und der Ausbildung. In diesem Rahmen werden z.B. Brunnen gebaut, um die Trinkwasserversorgung zu sichern, oder es werden Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche geschaffen. Entwicklungshelfer/-innen helfen dabei, Menschen vor Ort zu qualifizieren, damit sie langfristig nicht mehr auf Entwicklungszusammenarbeit angewiesen sind.

    Voraussetzungen

    Neben einer passenden Berufsausbildung und Berufserfahrung gibt es folgende Voraussetzungen: 

    • Körperliche und seelische Belastbarkeit

    • Gute Fremdsprachenkenntnisse

    • Tropentauglichkeit

    • Lebenserfahrung

    • Bereitschaft, sich mindestens für zwei Jahre für den Entwicklungsdienst zu verpflichten

    • Kirchliche Organisationen erwarten außerdem christliche Grundhaltungen

    Das Durchschnittsalter für Entwicklungshelfer/-innen liegt bei über 40 Jahren.

    Trägerorganisationen

    Als Träger des Entwicklungsdienstes anerkannt sind folgende Organisationen:

    • Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (AGEH)

    • Christliche Fachkräfte International e.V. (CFI)

    • Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ-Entwicklungsdienst)

    • EIRENE - Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V.

    • Evangelischer Entwicklungsdienst e.V. (EED/DÜ)

    • Forum Ziviler Friedensdienst e.V. (forumZFD)

    • Weltfriedensdienst e.V. (WFD)

    Weitere Infos gibt's bei der Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste.

    Wer hilft weiter?

    AKLHÜ e.V. – Netzwerk und Fachstelle für internationale Personelle Zusammenarbeit
    Der AKLHÜ ist eine Servicestelle für die Entwicklungszusammenarbeit. Seine Mitglieder sind Organisationen der Personellen Zusammenarbeit und der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Auf seiner Webseite www.entwicklungsdienst.de findet ihr neben Infos zum Thema auch einen Stellenmarkt für Fachkräfte und einen Stellenmarkt für Freiwillige im Entwicklungsdienst.

    Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen
    Engagement Global ist eine Anlaufstelle für entwicklungspolitisches Engagement deutschlandweit und international. Sie berät und qualifiziert Einzelpersonen, Zivilgesellschaft, Kommunen, Träger und Einrichtungen. Mit dem Engagement Kompass findet ihr heraus, wie ihr euch engagieren könnt.
    Tel.: 0228 20717-0  –  E-Mail: info@engagement-global.de  –  Internet: www.engagement-global.de 

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