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Freiwilligendienste

Bei einem Freiwilligendienst engagiert ihr euch für eine bestimmte Zeit in einer Einrichtung, Organisation oder in einem Projekt im Ausland und macht dabei erste Erfahrungen in der Berufswelt.

Kurzzeitfreiwilligendienste dauern nur wenige Wochen und bieten eine gute Gelegenheit, für wenig Geld Land und Leute kennen zu lernen. Infos dazu findet ihr in der Rubrik "Workcamps" und der Rubrik "WWOOF".

Langzeitfreiwilligendienste dauern i.d.R. 6 bis 12 Monate, tw. auch kürzer oder länger. Sie sind oft eine sinnvolle Überbrückung zwischen der Schulzeit und der Berufsausbildung bzw. dem Studium und bieten die Möglichkeit, umfassende Erfahrungen in einem Gastland zu sammeln. Man unterscheidet zwischen geförderten und nicht-geförderten Freiwilligendiensten. Um einen Platz in einem geförderten Freiwilligendienst solltet euch mindestens sechs bis acht Monate im Voraus bewerben. Spontan findet ihr aber auch noch Plätze in unserem Last Minute Markt.

  1. IJFD
  2. Europäisches Solidaritätskorps
  3. weltwärts
  4. kulturweit
  5. Deutsch-Französischer Freiwilligendienst
  6. FSJ/FÖJ im Ausland
  7. Nicht-geförderte Freiwilligendienste
  8. Voluntourismus
  9. Qualität in Freiwilligendiensten
  10. Weitere Dienste und Anlaufstellen

    kulturweit

    Seit 2009 fördert das Auswärtige Amt den kulturpolitischen Freiwilligendienst kulturweit für junge Menschen zwischen 18 bis 26 Jahren. Er wird von der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt. Die Einsatzdauer beträgt 6 oder 12 Monate. Seit 2019 werden auch weltweit 6-monatige Freiwilligendienste im Bereich Natur und Umwelt angeboten.

    Um euch für kulturweit zu bewerben, solltet ihr

    • während des gesamten Freiwilligendienstes mindestens 18 Jahre und höchstens 26 Jahre alt sein, d.h. ihr dürft während des Aufenthaltes nicht 27 Jahre alt werden (ihr könnt euch also bereits mit 17 Jahren für kulturweit bewerben),
    • euren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben (d.h. ihr solltet entweder die letzten zwei bis drei Jahre dauerhaft in Deutschland gelebt haben oder, falls ihr derzeit im Ausland lebst, einen Großteil eures Lebens in Deutschland verbracht haben; die deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht erforderlich)
    • die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben,
    • muttersprachliche oder sehr gute Deutschkenntnisse (Sprachniveau C1 nach dem Europäischen Referenzrahmen) besitzen,
    • eine für den Auslandsaufenthalt angemessene, gute gesundheitliche Verfassung haben,
    • einen gültigen Reisepass besitzen, der bis sechs Monate nach der geplanten Rückkehr gültig ist
       

    Die Kosten (Reisekosten, Unterbringung, Verpflegung, Sprachkurs, Taschengeld, Versicherung usw.) werden von kulturweit bezuschusst. Wer noch Anspruch auf Kindergeld hat, erhält es auch während des Dienstes weiterhin.

    Eine pädagogische Begleitung im Rahmen von Seminaren findet vor, während und nach dem Auslandseinsatz statt. Außerdem erhaltet ihr vor Ort eine fachliche Anleitung und Betreuung und könnt an einem Sprachkurs teilnehmen.

    Einsatzstellen

    Mögliche Einsatzländer liegen in Afrika, Asien, Lateinamerika, Mittel-, Südost- sowie Osteuropa und den GUS-Staaten. Durch Tätigkeiten an Goethe-Instituten im Ausland, an deutschen Auslandsschulen und anderen Einsatzstellen erhaltet ihr einen Einblick in die Partnerinstitutionen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik Deutschlands. In UNESCO-Biosphärenreservaten, Naturerbestätten oder Geoparks könnt ihr außerdem Erfahrungen im Bereich nachhaltige Entwicklung sammeln.

    Bewerbung

    Die Ausreisen sind zweimal jährlich – im Frühjahr und im Herbst – möglich. Für eine Ausreise im März des folgenden Jahres kannst du dich von Dezember bis Mai online bewerben. Für eine Ausreise im September des folgenden Jahres von Mai bis Dezember.

    Mehr Infos findet ihr auf der Webseite von kulturweit: www.kulturweit.de

    Ein Paar Zahlen

    Seit 2009 haben fast 4.000 Freiwillige an kulturweit teilgenommen. Die meisten unterstützten den Deutschunterricht an Schulen mit dem Pädagogischen Austauschdienst oder die Kultur- und Sprachabteilungen des Goethe-Instituts. 32 % der Freiwilligen waren in Lateinamerika und 28 % in Mittel-, Südosteuropa oder Osteuropa tätig. Genauere Zahlen zu den bisherigen Freiwilligeneinsätzen findet ihr auf  www.kulturweit.de/presse > fact sheet (Stand: März 2019).

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