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Freiwilligendienst

Bei einem Freiwilligendienst engagiert ihr euch für eine bestimmte Zeit in einer Einrichtung, Organisation oder in einem Projekt im Ausland und macht dabei erste Erfahrungen in der Berufswelt.

Kurzzeitfreiwilligendienste dauern nur wenige Wochen und bieten eine gute Gelegenheit, für wenig Geld Land und Leute kennen zu lernen. Infos dazu findet ihr in der Rubrik "Workcamps" und der Rubrik "WWOOF".

Langzeitfreiwilligendienste dauern i.d.R. 6 bis 12 Monate, tw. auch kürzer oder länger. Sie sind oft eine sinnvolle Überbrückung zwischen der Schulzeit und der Berufsausbildung bzw. dem Studium und bieten die Möglichkeit, umfassende Erfahrungen in einem Gastland zu sammeln. Man unterscheidet zwischen geförderten und nicht-geförderten Freiwilligendiensten. Um einen Platz in einem geförderten Freiwilligendienst solltet euch mindestens sechs bis acht Monate im Voraus bewerben. Spontan findet ihr aber auch noch Plätze in unserem Last Minute Markt.

  1. IJFD
  2. Europäisches Solidaritätskorps
  3. EFD
  4. weltwärts
  5. kulturweit
  6. Deutsch-Französischer Freiwilligendienst
  7. FSJ/FÖJ im Ausland
  8. Nicht-geförderte Freiwilligendienste
  9. Voluntourismus
  10. Qualität in Freiwilligendiensten
  11. Weitere Dienste und Anlaufstellen

    Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD)

    Seit 2011 fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) für junge Leute ab Erfüllung der Vollzeitschulpflicht (i.d.R.15-16 Jahre) bis 26 Jahre. Leider entsenden derzeit nur wenige Organisationen unter-18-Jährige. Eine Liste mit Entsendeorganisationen, die auch minderjährige Freiwillige entsenden findet ihr in unserer Rubrik "U18".

    Die Einsatzdauer im Ausland beträgt 6 bis 18 Monate und ist weltweit möglich. Beim IJFD könnt ihr in einem gemeinnützigen Projekt im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Sport- oder Bildungsbereich sowie in der Denkmalpflege arbeiten. Für euren Einsatz benötigt keine besonderen Vorkenntnisse.

    Ihr erhaltet im IJFD ein angemessenes Taschengeld, Versicherungen, einen Urlaubsanspruch sowie Begleitseminare (bei 12-monatigen Aufenthalten 25 Tage) – und je nach Einsatzstelle häufig Unterkunft, Verpflegung und eine Erstattung der Reisekosten. Zur Deckung der Restkosten werdet ihr oft gebeten einen Unterstützerkreis aufzubauen. Wer noch Kindergeldberechtigt ist, erhält auch während des IJFD weiterhin Kindergeld.

    Bewerbungsverfahren

    Wenn ihr einen IJFD machen wollt, müsst ihr euch bei einer anerkannten Entsendeorganisation in Deutschland bewerben und werdet dann vermittelt. Es gibt keine einheitlichen Bewerbungsfristen.

    Auf der IJFD-Webseite findet ihr die Adressen der Entsendeorganisationen (PDF, 107 KB). Außerdem gibt es dort eine Tabelle (XLS, 71 KB), aus der ihr entnehmen könnt, in welche Länder die jeweiligen Organisationen entsenden.

    Weitere Informationen zum IJFD findet ihr unter www.ijfd-info.de.

    Die offiziellen Richtlinien für den IJFD (57 KB) auf der Webseite des Bundesfamilienministeriums.

    Welche Erfahrungen andere Jugendliche im IJFD gemacht haben, seht ihr in diesem Video:

     Beim Abspielen werden Daten an YouTube gesendet. Okay

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