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Freiwilligendienst

Bei einem Freiwilligendienst engagiert ihr euch für eine bestimmte Zeit in einer Einrichtung, Organisation oder in einem Projekt im Ausland und macht dabei erste Erfahrungen in der Berufswelt.

Kurzzeitfreiwilligendienste dauern nur wenige Wochen und bieten eine gute Gelegenheit, für wenig Geld Land und Leute kennen zu lernen. Infos dazu findet ihr in der Rubrik "Workcamps" und der Rubrik "WWOOF".

Langzeitfreiwilligendienste dauern i.d.R. 6 bis 12 Monate, tw. auch kürzer oder länger. Sie sind oft eine sinnvolle Überbrückung zwischen der Schulzeit und der Berufsausbildung bzw. dem Studium und bieten die Möglichkeit, umfassende Erfahrungen in einem Gastland zu sammeln. Man unterscheidet zwischen geförderten und nicht-geförderten Freiwilligendiensten. Um einen Platz in einem geförderten Freiwilligendienst solltet euch mindestens sechs bis acht Monate im Voraus bewerben. Spontan findet ihr aber auch noch Plätze in unserem Last Minute Markt.

  1. IJFD
  2. Europäisches Solidaritätskorps
  3. EFD
  4. weltwärts
  5. kulturweit
  6. Deutsch-Französischer Freiwilligendienst
  7. FSJ/FÖJ im Ausland
  8. Nicht-geförderte Freiwilligendienste
  9. Voluntourismus
  10. Qualität in Freiwilligendiensten
  11. Weitere Dienste und Anlaufstellen

    Europäischer Freiwilligendienst (EFD)

    Achtung: Der Europäische Freiwilligendienst ist in das Europäische Solidaritätskorps (ESK) übergegangen.

    Für das ESK könnt ihr euch bereits jetzt registrieren. Eine Registrierung in der ESK-Datenbank bedeutet allerdings nicht, dass ihr automatisch einen Platz erhaltet! Ihr könnt euch zusätzlich an eine Entsendeorganisation in eurer Nähe wenden oder ein Aufnahmeprojekt in einem anderen Land kontaktieren. Wie das funktioniert erfahrt ihr weiter unten bei "Bewerbung". Bereits bewilligte, spontan frei gewordene, EFD-Plätze findet ihr im Last Minute Markt.

    Europäischer Freiwilligendienst (bis 2018)

    Der Europäische Freiwilligendienst (engl.: European Voluntary Service, EVS) war ein Programm der Europäischen Union, das es jungen Menschen zwischen 17 und 30 Jahren ermöglicht hat, für 2-12 Monate in einem gemeinnützigen Projekt im europäischen Ausland mitzuarbeiten. Projekte gab es im sozialen, ökologischen, kulturellen und sportlichen Bereich.

    Der EFD wurde durch das EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION gefördert und war für Freiwilligen kostenlos. Im Programm enthalten waren Unterkunft, Verpflegung, ein Sprachkurs, Seminare zur Weiterbildung (u.a. zur Vor- und Nachbereitung eures Auslandsaufenthaltes), Taschengeld, Versicherung und eine persönliche Ansprechperson vor Ort. Die Reisekosten wurden bezuschusst. Ggf. musste ein geringer Teil der Reisekosten selbst getragen werden. Für den EFD waren keine besonderen Vorkenntnisse nötig.

    Wer ihr ein EFD absolvierte, nahm an einem Begleitprogramm zur Weiterbildung teil und erhielt am Ende den Youth Pass als Zertifikat.

    Bewerbung

    Da ihr den Förderantrag für den Europäischen Freiwilligendienst nicht als Privatperson stellen könnt, braucht ihr dazu eine anerkannte Entsendeorganisation in Deutschland. Eine Datenbank mit Adressen von allen anerkannten Entsendeorganisationen und Aufnahmeprojekten findet ihr auf dem Europäischen Jugendportal unter http://europa.eu/youth/volunteering/evs-organisation_de.

    Nach Entsendeorganisationen sucht ihr, indem ihr dort bei Land "[DE] Germany" und bei EFD-Akkreditierungstyp "Entsendende Organisation" auswählt. Wenn ihr eine Entsendeorganisation (am besten in eurer Nähe) gefunden habt, macht ihr euch auf die Suche nach einem Aufnahmeprojekt. Dieses findet ihr, indem ihr bei Land euer Wunschland und bei EFD-Akkreditierungstyp "Aufnehmende Organisation" auswählt.

    Alle wichtigen Informationen findet ihr auf www.go4europe.de.

    Erfahrungsberichte

    Wenn ihr wissen möchtet, welche Erfahrungen andere junge Leuten im EFD gemacht haben, könnt ihr unter www.youthreporter.eu viele interessante Erfahrungsberichte nachlesen.

    Was Mark aus Aachen bei seinem EFD in Irland erlebt hat, erzählt er euch hier:

     Beim Abspielen werden Daten an YouTube gesendet. Okay

    (Erscheinungsjahr: 2016)

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