Sofortnachricht

Europäischer Schüleraustausch

Innerhalb Europas gibt es die Möglichkeit eine Förderung durch das EU Programm Erasmus+ Schulbildung zu erhalten. Diese Förderung ist nur für Schülergruppen möglich, die einen Austausch mit einer europäischen Partnerschule durchführen.
 
Unter anderem fördert Erasmus+ Schulbildung strategische (Schul-) Partnerschaften – multilateriale und bilaterale Projekte zwischen Schulen, vorschulischen Einrichtungen sowie Partnereinrichtungen mit thematischem Bezug zum Schulbereich für eine Dauer zwischen 2 und 3 Jahren. Möglich ist eine projektbezogene Zusammenarbeit sowie Kurzzeit- und Langzeit-Mobilitäten von Schüler(inne)n und Lehrkräften zu Lernzwecken zwischen den Einrichtungen. Antragsberechtigt sind ausschließlich Einrichtungen aus den Erasmus+ Programmstaaten (siehe Erasmus+ Programmleitfaden, S. 26-28).
Weitere Informationen zu Erasmus+ Schulbildung und den strategischen Partnerschaften finden sich auf der Website des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) der Kultusministerkonferenz: www.kmk-pad.org/programme/erasmus/leitaktion-2.html.
 
Der PAD ist die Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich und steht interessierten Antragstellern beratend zur Seite.
 
Neben europäischen Förderprogrammen im Schulbereich verwaltet der PAD auch noch weitere schulische Förderstrukturen wie z.B. das German-American Partnership Program (GAPP).
 

Entwicklungspolitischer Schulaustausch

Wenn Schulklassen einen Austausch mit Partnerschulen in Entwicklungsländern anstreben, dann ist eine Förderung über das ENSA Programm des BMZ möglich:
 
"Im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)stellt ENSA inhaltliche und finanzielle Förderung für die zwei- bis dreiwöchigen Aufenthalte in Afrika, Asien, Lateinamerika oder, im Fall des Gegenbesuchs in Deutschland. Gefördert werden bestehende Schulpartnerschaften von weiterführenden Schulen.
Die ENSA Vor- und Nachbereitungsseminare werden von SeminarleiterInnen aus dem NRO- und ASA-Kontext durchgeführt. In den Seminaren geht es um Interkulturelle Kommunikation, Teamarbeit und Konfliktlösung, Projektvorbereitung, Länderkunde und eine Einführung in Entwicklungspolitik und Entwicklungspolitische Bildungsarbeit.
Im Anschluss an die Begegnung geben die SchülerInnen ihre Erfahrungen an ihre Schule und ihr gesellschaftliches Umfeld weiter - und arbeiten somit als MultiplikatorInnen für eine global nachhaltige Zukunft." (Quelle: asa-programm)
 
Weitere Informationen finden sich unter www.ensa-programm.com

 

Förderung von Schüleraustauschmaßnahmen durch bilateralen Institutionen:

UK-German Connection (zwischen Deutschland und Großbritannien)

  • Instant Impact: für Schnupperfahrten in das Vereinigte Königreich.
  • WWI project fund: für Projekte zum ersten Weltkrieg, ob mobil oder nicht.
  • Celebratory Fund: unterstützt und fördert Jubiläumsfeiern von Partnerschaften zwischen deutschen und britischen Schulen.
  • Challenge Fund: für bilaterale, fächerübergreifende Projekte zwischen deutschen und britischen Schulen.
     
Informationen zu allen Förderprogrammen von UK-German Connection finden sich unter www.ukgermanconnection.org/foerdermittel

Deutsch-Niederländisches Jugendwerk e.V.

Das Deutsch-Niederländische Jugendwerk finanziert den Aufbau und die Unterstützung von Schulpartnerschaften zwischen Deutschland und den Niederlanden. Informationen zu den Förderbedingungen finden sich unter www.dnl-jugendwerk.com/index.php/F%C3%B6rderung.html

Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW)

Das DFJW finanziert unterschiedliche Schüleraustauschmaßnahmen für Einzelpersonen aber auch für Gruppen zwischen Frankreich und Deutschland. Einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten erhält man unter www.dfjw.org/schueleraustausch
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