Jobben in Natur und Umwelt

Ob bezahlt oder gegen Unterkunft und Verpflegung, ob für vier Wochen oder 6 Monate an einem Ort oder in unterschiedlichen Projekten, es gibt viele Möglichkeiten in Natur und der Umwelt zu arbeiten. Das Arbeiten in der Natur ist „IN“ und viele genießen es, endlich an der frischen Luft einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen. Im Folgenden zeigen wir euch verschiedene Möglichkeiten und Wege auf, wie ihr einen Job oder Freiwilligendienst in diesem Bereich finden könnt.

    Vorbereitung 

    Kuhstallgeruch, schmutzige Hände, dreckige Klamotten? Immer weniger junge Leute lassen sich davon abschrecken. Sie möchten einmal - zumindest im Rahmen der Ferien oder eines Aussteigerjahres - das Leben in der Landwirtschaft kennen lernen und am harten Alltag z.B. auf einer Ranch in Australien, einem Bergbauernhof in der Schweiz oder einer Farm in Island aktiv teilhaben. Die Tätigkeiten reichen von Kühe melken, Pferdestall ausmisten und Schafe hüten über das Pflügen der Äcker, die Kartoffel- oder Heuernte bis hin zur Mithilfe in der hofeigenen Schlachter bzw. Käserei. Alles ist möglich, je nachdem auf welcher Farm man eingesetzt wird.

    Reich wird bei dieser Art von Tätigkeiten jedoch keiner - zumindest nicht an Geld. Bei Jobs in der Landwirtschaft bekommt ihr häufig als Lohn für eure tägliche Arbeit lediglich freie Unterkunft und Verpflegung, manchmal auch zusätzlich noch ein Taschengeld. Wenn ihr allerdings einen bezahlten "Fruit Picking Job" ergattert, könnt ihr euch mit eurem Verdienst im besten Fall euren Aufenthalt vor Ort finanzieren. Welchen Job ihr auch immer macht, ihr seid hinterher auf jeden Fall reich an wertvollen neuen Erfahrungen!

    Allerdings solltet ihr bedenken, dass das Arbeiten auf einer Farm oder einem Bauernhof kein Zuckerschlecken ist. Die Arbeitszeiten sind häufig ungeregelt, fangen morgens früh an und gehen sehr lang (eine 40-Stunden-Woche kennt man in der Landwirtschaft nicht), und die einzelnen Tätigkeiten sind meist sehr anstrengend. D.h., ihr solltet körperlich fit sein, wenn ihr euch auf das Jobben in der Landwirtschaft einlasst.

     

    Folgende Fragen sollten bereits vor der Anreise geklärt werden: 

    • Was genau wird meine Arbeit sein?
    • Wo werde ich untergebracht?
    • Wie viele Stunden muss ich pro Tag arbeiten?
    • Wie hoch ist mein Gehalt? Bekomme ich freie Unterkunft und Verpflegung oder muss ich evtl. eine Gebühr zahlen?
    • für Vegetarier: Kann evtl. auch vegetarisch gekocht werden? 
    • für Frauen: Gibt es auch weibliches Personal auf der Farm?
    • Gab es bisher freiwillige Helfer auf dem Hof? Wenn ja, welche Erfahrungen wurden gemacht?

       

    Jobs und Freiwilligendienste

    Zwischen Jobs und Freiwilligendiensten kann man im Bereich der Ökojobs oft nur schwer unterscheiden. Manchmal bekommt man für die Arbeit Unterkunft und Verpflegung gestellt, manchmal einen Lohn. Daher findet ihr in dieser Rubrik Infos und Links zu beiden Möglichkeiten. Tatsächliche Freiwilligendienste sind das Freiwillige Ökologische Jahr und der Europäische Freiwilligendienst:

    Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ: www.foej.net oder www.foej.de) könnt ihr auch im Ausland (weltweit) absolvieren. Die Anzahl der Stellen ist im Ausland sehr begrenzt. Im europäischen Ausland könnt ihr auch den Europäischen Freiwilligendienst (EFD) in einem Umweltprojekt machen. Alle Informationen zum EFD findet ihr unter www.go4europe.de. Weitere Infos zu Freiwilligendiensten findet ihr hier.

    Eine weitere Alternative ist ein Freiwilligendienst über das weltwärts-Programm.
    Die Broschüre "weltwärts in Afrika - Engagement für die Umwelt" liefert interessante Erfahrungsberichte und zeigt Möglichkeiten auf, sich in ökologischen Projekten in Afrika zu engagieren. Die Broschüre steht hier zum Download bereit. 
     

    Neben diesen geförderten Freiwilligendiensten gibt es auch nicht geförderte Freiwilligendienste und Jobs. Solche Freiwilligendienste und Jobs werden weltweit über verschiedene Träger organisiert und angeboten. Finden könnt ihr solche Stellen in Datenbanken im Internet. Die meisten Datenbanken verzeichnen sowohl unbezahlte Freiwilligendienste als auch bezahlte Jobs.

    Oekojobs.de: www.oekojobs.de 
    In der Datenbank finden sich Einsatzstellen in ganz Europa und einigen weiteren Ländern. Darunter sind Stellen für bezahlte Jobs, Freiwilligendienste, Ersatzdienste und Praktika.

    WWF: http://wwf.panda.org/how_you_can_help/volunteer/
    Auf der Internetseite des WWF findet ihr das Freiwilligenprogramm des WWF und eine Liste von Datenbanken und Organisationen, die Freiwilligenprogramme im Umweltbereich anbieten.

    Bergwaldprojekt: www.bergwaldprojekt.org
    Das Bergwaldprojekt bietet Freiwilligen zwischen 18 und 88 Jahren die Möglichkeit, für eine Woche in einem Projekt in Deutschland, Österreich oder der Schweiz mitzuarbeiten. Unterkunft, Verpflegung und Versicherung werden vom Projekt übernommen.

    Weitere weltweite Datenbanken für Jobs und Freiwilligendienste.

    Jobs und Freiwilligendienste in Nationalparks

    Bäume pflanzen, Wege instand setzen und ganz allgemein die Natur erhalten: diese und mehr Herausforderungen werden zu euren Aufgaben zählen, wenn ihr bei der täglichen Arbeit in einem der unzähligen Nationalparks in Europa und Übersee mithelft.
    Da die verschiedenen Parks unterschiedliche Konditionen für euer Beschäftigungsverhältnis haben, müsst ihr euch beim jeweiligen Park erkundigen, ob beispielsweise Unterkunft und Verpflegung im Gegenzug für eure Arbeit übernommen werden, beziehungsweise ob ihr ein Taschengeld erhaltet.

    Im Folgenden findet ihr eine Sammlung von Links, die euch bei der Suche nach Nationalparks in den verschiedenen Ländern helfen soll. Meist sind diese Seiten in der jeweiligen Landessprache abrufbar.

    Nationalparks in Übersee

    Kanada
    Wer in Kanada in einem Nationalpark als Freiwilliger mitarbeiten möchte, muss zunächst einen Fragebogen ausfüllen. Die Bewerbungsfrist für einen Aufenthalt im Frühling und Sommer ist der 15. Januar; für Aufenthalte im Herbst und Winter ist das der 15. Juni. Alle weiteren Infos bekommt ihr unter www.pc.gc.ca/eng/agen/vol-ben/vol-ben04.aspx

    Wer in einem kanadischen Nationalpark arbeiten will (also nicht als Freiwilliger) muss fließend Englisch und Französisch sprechen und benötigt ein entsprechendes Arbeitsvisum. Weitere Infos gibt es unter www.pc.gc.ca/agen/empl/itm4-/emp4_e.asp

    Australien
    Hier findet ihr Informationen und Online Bewerbungsformuale für Freiwilligenarbeit in Nationalparks den folgenden australischen Bundesstaaten:
    Northern Territory
    South Australia
    Tasmania
    Victoria 

    Südafrika
    Über das SANParks Internship Program in Zusammenarbeit mit Global Vision International haben Freiwillige ab 21 Jahre die Möglichkeit, ein Jahr in einem der südafrikanischen Nationalparks zu arbeiten und u.a. in Projekten der Umweltbildung mitzuhelfen (Projektbeginn ist jeweils der 1. Februar). Weitere Informationen unter www.sanparks.org/groups/internship.php.

    USA
    Alle Informationen zu Freiwilligendiensten in US-amerikanischen Nationalparks findet ihr hier.
    Wer sich für eine solche Stelle interessiert, sollte sich mehrere Monate im Voraus darum kümmern, da neben der Stellensuche auch ein Visum beantragt werden muss!

    Workcamps

    Workcamps (Kurzzeitfreiwilligendienste) sind eine attraktive Alternative für diejenigen, die nur begrenzt Zeit haben, aber an umweltbezogenen Freiwilligenprojekten teilnehmen möchten. Es gibt verschiedene Organisationen in Deutschland, die Workcamps weltweit anbieten. In den seltensten Fällen bieten diese Organisationen Workcamps ausschließlich im Umweltbereich an. Es ist jedoch durch Projektbeschreibungen der einzelnen Camps möglich, entsprechende Arbeiten im Umweltbereich herauszusuchen.

    Hier gibt es weitere Infos zu Workcamps im Ausland und Workcamps in Deutschland.

    World Wide Opportunities on Organic Farms (WWOOF)

    Der Klassiker unter den Farmjobs ist seit vielen Jahren das WWOOFing. WWOOF steht für "World-Wide Opportunities on Organic Farms" und bedeutet die Mitarbeit auf Farmen in der ökologischen Landwirtschaft (meist ca. 6 Stunden pro Tag) gegen freie Unterkunft und Verpflegung. Das WWOOFing ist eine gute Möglichkeit, für wenig Geld fremde Länder und Kulturen zu erkunden und sich dabei auch recht kurzfristig für einen Aufenthaltsort entscheiden zu können. Ihr solltet euch aber dennoch wenigstens einige Wochen vor eurer geplanten Anreise auf den Höfen melden, um abzuklären, ob denn in dem von euch gewünschten Zeitraum überhaupt noch Arbeitskräfte gesucht werden.


    Um WWOOFen zu können, müsst ihr gegen einen geringen Beitrag (in Deutschland z.B. derzeit 18 €) Mitglied einer WWOOF-Organisation oder bei WWOOF-Independents werden und erhaltet so den Zugang zu der Adresskartei von Biohöfen in eurem Zielland.

    In vielen Ländern gibt es nationale WWOOF-Organisationen, bei denen ihr als Mitglied die Liste der nationalen Höfe bekommen könnt. Eine Liste dieser Organisationen sowie weitere Infos zum WWOOFing findet ihr auf www.wwoofinternational.org.

    Neben den Ländern mit nationaler WWOOF-Organisation gibt es auch noch die WWOOF-Independents. Dies sind Höfe, die in Ländern ohne nationale Organisation das WWOOFing anbieten. Informationen und eine Übersicht über die Länder und Höfe bekommt ihr hier. Um die Liste aller Independent Hosts zu bekommen muss man Mitglied von WWOOF Independents werden (derzeit 25€ für die Internetliste).

    Wenn ihr die Liste erhalten habt, nehmt ihr direkt Kontakt mit den Höfen im Ausland auf, besprecht euren Einsatztermin, plant eure Anreise und schon bald darauf könnt ihr auf der Farm anfangen!

    Ob ihr für das WWOOFing ein spezielles Arbeitsvisum benötigt oder ob ein normales Touristenvisum ausreicht, müsst ihr im Einzelfall abklären, denn die Regelungen sind von Land zu Land verschieden. Für das WWWOFing in Neuseeland braucht ihr z.B. ein “Working Holiday-” oder ein Studenten-Visum. Erkundigt euch vor eurer Abreise am besten direkt bei der Botschaft des jeweiligen Landes nach den genauen Visabestimmungen für das WWOOFing. Adressen von ausländischen Botschaften in Deutschland findet ihr hier.

    Weitere Informationen zum WWOOFing erhaltet ihr bei WWOOF Deutschland (siehe z.B. die FAQ`s) oder bei der International WWOOF Association.

    Bauernhöfe in Europa

    Deutschland
    Landleben Aktiv: www.landleben-aktiv.de
    Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landleben vermittelt Aufenthalte auf Bauernhöfen für Jugendliche ab 14 Jahren auf Höfen in Württemberg, Baden und Westfalen-Lippe.

    Island
    Ninokut: www.ninukot.is Für eure Arbeit erhaltet ihr den Mindestlohn für Farmarbeiter/-innen in Island, von dem - nach Abzug der Kosten für Unterkunft, Verpflegung und der Steuern - auch noch ein nettes Taschengeld zum Reisen oder Shoppen übrig bleibt.

    Italien (Südtirol)
    Bergbauernhilfe: www.bergbauernhilfe.it  Der Verein Freiwillige Arbeitseinsätze (VFA) organisiert Freiwilligeneinsätze für alle ab 18 auf Bergbauernhöfen in Südtirol. Zwischen einem Tag und mehreren Monaten könnt ihr Bergbauernfamilien gegen freie Unterkunft und Verpflegung bei ihrer Arbeit unterstützen.

    Österreich
    Forum Land: http://wien.bauernbund.at/index.php?pid=3293
    Über das FORUM LAND könnt ihr euch für einen Aufenthalt auf einem Bergbauernhof im Tiroler Oberland bewerben. Alle Infos und die Bewerbungsunterlagen findet ihr auf der Internetseite.

    www.freiwilligambauernhof.at Das Projekt "Freiwillig am Bauernhof" für freiwillige Arbeitseinsätze setzt sich für Bergbauernfamilien in Tirol ein, die ihre Heimat unter schwierigen Bedingungen bewirtschaften.

    Schweiz
    Alpwirtschaft: www.zalp.ch Auf dieser Internetseite findet ihr eine Stellenbörse,

    Mitarbeit auf Bergbauernhöfen (Caritas Schweiz): www.youngcaritas.ch oder
    www.bergeinsatz.ch.

    Bauernhöfe in Übersee

    Häufig bekommen wir Anfragen von jungen Leuten, die gerne auf einer Ranch bzw. Farm in den USA und Kanada, Australien oder Neuseeland arbeiten möchten. Leider sind uns - abgesehen vom WWOOFing - kaum Möglichkeiten bzw. Programme bekannt, über die ihr euch auf entsprechende Ranches oder Farmen in diesen Ländern vermitteln lassen könnt. Daher sucht euch am besten über das Internet die Adressen der einzelnen Farmen heraus (gebt z.B. bei Google den Begriff "Ranch" bzw. "Farm" und die von euch favorisierte Gegend ein) und fragt dort telefonisch oder per E-Mail nach, ob sie für den von euch gewünschten Zeitraum Hilfskräfte suchen.

    Weitere Möglichkeiten sind folgende Internetdatenbanken:

    Help Exchange: www.helpx.net
    Help Exchange ist eine kostenlose Online-Datenbank mit Adressen von ökologischen und nicht-ökologischen Farmen, Ranches, Lodges und Backpacker Hostels etc., die freiwillige Helfer für kurzfristige Aufenthalte gegen freie Kost und Logis bei sich aufnehmen.

    AgriSeek: www.agriseek.com/work/e/Employment/Farm-Ranch
    In dieser Datenbank könnt ihr Jobs auf Ranches und Farmen weltweit suchen oder selbst eure Arbeitskraft anbieten.

    USA und Kanada
    Bei der Suche nach der passenden Ranch in den USA kann euch auch The Dude Ranchers' Association weiterhelfen, ein Zusammenschluss von über 100 Ranches im Westen der USA und Kanada. Auf der Homepage der Association erhaltet ihr allgemeine Informationen zum Jobben auf Dude Ranches in den USA und könnt euch auch das "Dude Ranchers' Association Directory" bestellen, das die Adressen aller Mitglieds-Ranches enthält. Eine Übersicht über aktuelle Jobangebote erhaltet ihr hier. Desweiteren könnt ihr im "Quick Job Finder" gezielt den gewünschten Arbeitsort, die Art der Tätigkeit und den Zeitraum eingeben und so eventuell euren Traumjob finden.
    Neben der Dude Ranchers' Association gibt es auch die Möglichkeit auf  www.coolworks.com/ranch-jobs nach Jobs in der Landwirtschaft in den USA zu suchen.

    Weitere Links zu Ranchjobs:
    http://www.ranchwork.com
    http://harmels.com/harmels/html/Employment.html

    Australien
    Wertvolle Tipps und Informationen zum Arbeiten auf Ranches mit Rinder-, Schaf- und sonstiger Tierzucht in Australien findet ihr unter www.reisebine.de/html/farmjobs.html.
    Neben den oben genannten Jobdatenbanken für die weltweite Suche könnt ihr für Australien auch in folgender Datenbank suchen: www.seasonalwork.com.au


    Neuseeland
    Informationen und Tipps zur Mitarbeit auf Farmen in Neuseeland erhaltet ihr u.a. beim Verlag Interconnections unter http://www.interconnections.de/content/farmjobs-neuseeland. Hier könnt ihr euch auch die Adressliste von rund 190 landwirtschaftlichen Betrieben in Neuseeland bestellen (Preis: 20 EUR, einschließlich Jahresmitgliedschaft). Oder ihr bestellt die Liste direkt über die Organisation Farm Helpers in New Zealand. Auf ihrer Homepage findet ihr außerdem weitere Informationen zum Arbeiten auf neuseeländischen Farmen gegen freie Kost und Logis.
    Außerdem könnt ihr in folgender Datenbank nach Jobs suchen: www.seasonalwork.co.nz 

    Weitere Jobdatenbanken findet ihr in den Länderinfos.

    Erfahrungsberichte
    Auf den folgenden Internetseiten findet ihr einige - teilweise eher kritische - Erfahrungsberichte zur Mitarbeit auf Ranches bzw. Farmen in Australien:

    • Erfahrungsbericht über die Arbeit auf einer Pferderanch in Australien
    • Erfahrungsbericht über die Arbeit auf einer Schweinefarm in Australien

    Lasst euch von den kritischen Berichten jedoch nicht grundsätzlich von der Farmarbeit abschrecken! Es sind lediglich Einzelfälle, bei denen der Aufenthalt komplett schief läuft. Nehmt sie jedoch als Anlass, euch klar zu machen, was genau und wieviel ihr arbeiten möchtet und auf was ihr bei der Auswahl der Farmen und bei eurem Aufenthalt vor Ort achten solltet.

    Arbeit mit Pferden

    Die Arbeit mit Pferden im Ausland ist für viele junge Leute ein Traum. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ihr diesen Traum verwirklichen könnt. Besonders hilfreich ist bei der Jobsuche natürlich, wenn ihr bereits möglichst umfangreiche Kenntnisse in der Arbeit mit Pferden habt.

    WWOOFing
    Schaut euch unter www.wwoof.org oder den nationalen Homepages die Beschreibungen der einzelnen Farmen im Land eurer Wahl durch. Einige der Farmen suchen auch Aushilfen für die Arbeit mit Pferden.

    Mitarbeit auf Pferdefarmen in Island:
    www.ninukot.is
    Die Organisation Ninokut vermittelt Jobs in der Landwirtschaft und auch in der Arbeit mit Pferden. Gebt bei der Bewerbung an, dass ihr gerne mit Pferden arbeiten möchtet und ihr könnt mit ein bißchen Glück schon bald darauf auf einer Pferdefarm in Island anfangen.

    Weitere Pferdejob-Links
    Zusätzlich helfen euch bei der Suche nach eurer Traumstelle auch die folgenden Links weiter:

    www.agriseek.com/work/e/Employment/Equine-Horses: Pferdejobs u.a. in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Frankreich, Vereinigtes Königreich und Frankreich 
    www.equistaff.com: für Jobsuchende kostenlose Online-Jobbörse im Pferdebereich
    www.yardandgroom.com: Jobangebote weltweit, besonders USA, Irland, Großbritannien

    Wenn auf den genannten Seiten kein passender Pferdejob dabei war, dann sucht doch im Internet (z.B. über Google) allgemein nach Pferdefarmen, Gestüten etc. in eurem Wunschland und fragt dort gezielt nach Aushilfsjobs.

     

    Erntearbeit (Fruit Picking)

    Eine gute Möglichkeit, sich vor Ort seine Reisekasse etwas aufzufüllen, ist als Erntehelfer/-in auf einer Obst- oder Gemüsefarm auszuhelfen. Diese Jobs sind vor Ort meist recht leicht zu finden (z.B. in Backpacker-Hostels, bei lokalen Vermittlungsagenturen oder durch die direkte Nachfrage bei den Farmen), da in der Erntesaison viele Helfer gesucht werden und viele Stellen auch schnell wieder neu zu besetzen sind, da ungeübte Aushilfsjobber die harte Arbeit oft nicht lange durchhalten. Denn auch wenn das Pflücken von Obst oder die Ernte von Gemüse nicht unbedingt nach schwerer Arbeit klingt, kann es doch richtig anstrengend werden!

    Fruit Picking weltweit: www.pickingjobs.com 
    Erdbeerernte in Schottland? Weinlese in Frankreich? Kirschernte in Australien? Gemüseernte in Nordamerika? Apfelernte in Irland? Alles ist möglich! Konkrete Job-Angebote findet ihr auf folgenden Internetseite.

    Erntearbeit in Dänemark: www.seasonalwork.dk
    In Dänemark könnt ihr - je nach Saison - bei der Ernte von Erdbeeren, Erbsen, Salat oder Zwiebeln, aber auch Mais, Äpfeln, Pfirsichen oder sogar Weihnachtsbäumen mithelfen (Dauer: meist zwischen 3 Wochen und 6 Monaten).

    Erntearbeit im Vereinigten Königreich: www.fruitfuljobs.com
    Bei Fruitfuljobs.com erhaltet ihr Informationen und konkrete Jobangebote im Bereich Erntearbeit, aber auch einige andere landwirtschaftliche Jobangebote im Vereinigten Königreich.

    Fruit Picking in Australien
    Reisebiene: www.reisebine.de/working-holiday/farmjobs-fruitpicking.html
    Auf dieser Internetseite findet ihr Informationen und Links zum Fruitpicking in Australien.

    Jobangebote v.a. im Bereich der Ernte, aber auch in anderen Bereichen, sowie Informationen und Tipps zum Fruit Picking in Australien erhaltet ihr folgender Internetseite:
    www.seasonalwork.com.au/index.bsp: Online-Jobbörse im Bereich Saisonarbeit

    Konkrete Jobangebote im Bereich Fruit Picking erhaltet ihr auch direkt vor Ort, z.B. in Backpacker-Hostels oder in entsprechenden Backpacker-Magazinen. In diesen Magazinen, die in vielen Hostels ausliegen, erfahrt ihr auch, wann in welcher Region welche Früchte geerntet werden. Eine erste Vorstellung davon erhaltet ihr im Ernte Guide von Australien.

    Fruit Picking in Neuseeland
    Konkrete Job-Angebote v.a. im Erntebereich in Neuseeland, aber auch in anderen Bereichen, erhaltet ihr auf der folgenden Internetseite: http://www.seasonalwork.co.nz/online/welcome.csn.

    Erfahrungsberichte
    Erfahrungsberichte von jungen Leuten, die bereits in Australien bzw. Neuseeland in der Erntearbeit tätig waren, findet ihr hier:

    Landwirtschaftliche Praktika

    Wenn ihr bereits über Erfahrung in der Landwirtschaft verfügt (z.B. durch eine entsprechende Ausbildung), könnt ihr euch auch für landwirtschaftliche Praktika im Ausland bewerben.

    Praktikantenprogramm Deutscher Bauernverband
    Der Deutsche Bauernverband vermittelt Studierenden und jungen Berufstätigen aus dem Agrarbereich im Alter von 18 bis 30 Jahren Fortbildungspraktika in landwirtschaftlichen Betrieben (Landwirtschaft, Gartenbau, Weinbau, Forstwirtschaft und ländliche Hauswirtschaft). Folgende Länder sind derzeit im Programm: Australien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Japan, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Russische Föderation, Schweden und die Schweiz. Die Dauer der Praktika beträgt in der Regel 3 bis 12 Monate, z.T. sind auch Praktika von bis zu 18 Monaten möglich. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen erhaltet ihr auf folgender Internetseite: www.bauernverband.de

    Datenbank für Praktika in europaweiten Naturprojekten
    Die Internetplattform www.workingfornature.org wurde im Rahmen des Projekts „Working for Nature – Nature for Working“ von der Föderation EUROPARC mit Projektmitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt erstellt. Praktikumssuchende können sich über ein Online-Bewerbungsformular direkt im Schutzgebiet ihrer Wahl bewerben.

     

     

     

    Australien
    Der International Rural Exchange Australia (IRE) ist eine Vereinigung, die den landwirtschaftlichen Jugendaustausch zwischen Australien und Partnerorganisationen in Nord- und Südamerika, Europa, Südafrika, Asien und Neuseeland fördert, u.a. in den Arbeitsbereichen Landwirtschaft, Gartenbau, Weinbau, Bienenzucht und Pferdewirtschaft. Die Dauer der Praktika beläuft sich auf 7 bis 12 Monate. Bewerber/-innen sollten mindestens ein Jahr Erfahrung im gewünschten Praktikumsbereich sowie gute Englischkenntnisse mitbringen. Der deutsche Partner von IRE ist der Deutsche Bauernverband. Unter www.bauernverband.de erhaltet ihr weitere Informationen zum Praktikant/-innenaustausch zwischen Deutschland und Australien.

    Deutschland
    Über den Forschungsring e.V. könnt ihr euch eine Praktikumsstelle in der Landwirtschaft in Deutschland vermitteln lassen. Um herauszufinden, welches Praktikum das richtige ist, solltet ihr euch die Beschreibungen der Praktikumsmöglichkeiten ansehen. Bei Interesse könnt ihr dann den Bewerbungsbogen für Stellensuchende online ausfüllen.

    Russland
    Der gemeinnützige Verein LOGO e.V. (Landwirtschaft und Ökologisches Gleichgewicht mit Osteuropa) bietet Interessierten aus dem Agrarbereich die Möglichkeit, ein Praktikum in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Russland zu absolvieren. Alle weiteren Informationen und das Bewerbungsformular findet ihr unter: www.logoev.de/index.php?option=com_content&view=article&id=9&Itemid=10&lang=de

    Schweiz
    Die schweizer Organisation Agroimpuls vermittelt jungen Leuten zwischen 18 und 30 Jahren, die in der Landwirtschaft tätig sind, mehrmonatige Praktika auf Höfen in der Schweiz. Es muss eine Vermittlungsgebühr bezahlt werden.

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