Auf nach... Kanada!

Kanada, das Land der Weite, ist ein beliebtes Reiseziel. Viele träumen allerdings auch davon längere Zeit in Kananda zu verweilen... zu sehen gibt es auch genug.
In Kanada finden sich sämtliche Klimazonen, unzählige Nationalparks und interessante Städte. Und veständigen kann man sich in den Schulsprachen Englisch oder Französisch
Was man in Kanada machen kann und wie man es organisiert, findet ihr hier.

    Schulaufenthalte 

    Informationen zum kanadischen Schulsystem:
    In Kanada gibt es kein einheitliches nationales Bildungssystem, da nicht ein Bildungsministerium auf Bundesebene entscheidet, sondern die Zuständigkeit für Bildungsfragen bei den Bildungsministerien der einzelnen Provinzen bzw. Territorien liegt. Bei speziellen Fragen zum Schulaufenthalt in einzelnen Regionen informiert euch daher am besten direkt bei den jeweiligen Ministerien. Kanadische Schulen sind normalerweise Gesamt- und Ganztagsschulen, deren Schuljahr im September beginnt und im Juni endet. Das Schulgeld für ausländische Schüler/-innen wird von den Provinzen oder den Schulaufsichtsbehörden festgesetzt. Viele Schulen erheben kein Schulgeld, andere fordern zwischen CAD$ 4.000 (ca. € 2.600) und CAD$ 9.500 (ca. € 6.100) pro Jahr. Die genauen Beträge müsst ihr im Einzelfall über die Ministerien erfragen.

    Kanadische Botschaft:
    http://www.canadainternational.gc.ca/germany-allemagne/study-etudie/school-ecole.aspx?lang=deu
    Die Website liefert u.a. umfangreiche Informationen über das kanadische Schulsystem, eine Übersicht über verschiedene Anbieter von Schulaufenthalten in Kanada, Informationen zu deutschen Schulen in Kanada, Visa und weitere nützliche Links. Viele Informationen findet ihr auch in der Broschüre "Schulbesuch, Studium und Praktikum in Kanada".

    Amerikahaus: www.amerikahaus.de
    Das Amerikahaus in München hat auf einem Merkblatt wichtige Informationen zu Schuljahresaufenthalten in Kanada zusammengestellt.

    Selbstorganisierter Aufenthalt:
    Wer ein Schuljahr in Kanada verbringen möchte, kann seinen Aufenthalt entweder selbst organisieren oder sich an eine Vermittlungsorganisation wenden. Wenn ihr euren Aufenthalt selbst organisieren möchtet, müsst ihr bei einer anerkannten kanadischen Schulaufsichtsbehörde oder einer Schule des Sekundarbereichs die Zulassung zu einem Studienprogramm beantragen. Nähere Informationen dazu erhaltet ihr direkt bei den jeweiligen Bildungsministerien der einzelnen Provinzen bzw. Territorien. Ob ihr für euren Schulaufenthalt eine so genannte Studienerlaubnis benötigt, solltet ihr direkt bei der Botschaft erfragen.

    Erfahrungsberichte:
    Kerstin hat das Schuljahr 2003/2004 in Kanada verbracht und berichtet hier von ihren Erfahrungen.

    ABI e.V.: www.abi-ev.de
    Die gemeinnützige Aktion Bildungsinformation e.V. gibt verschiedene Broschüren zu Verbraucherschutzfragen bei Auslandsaufenthalten (z.B. Sprachreisen,Schulaufenthalte usw.) heraus. Die Broschüren können gegen eine Schutzgebühr unter www.abi-ev.de bestellt werden.
    Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen (AJA): www.aja-org.de
    AJA ist der Dachverband gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen in Deutschland. Die sechs Mitglieder des Arbeitskreises vermitteln langfristige, bildungsorientierte Austauschprogramme und haben hierfür Qualitätskriterien entwickelt. Die einzelnen Mitglieder des AJA organisieren Schulaufenthalte in verschiedenen Ländern weltweit.
    Deutscher Fachverband High School e.V. (DFH): www.dfh.org  
    Im DFH sind zwölf kommerzielle Organisationen zusammengeschlossen, die Schulaufenthalte im Ausland organisieren. Die einzelnen Organisationen bieten Schulaufenthalte in verschiedenen Ländern weltweit an. Eine Übersicht über alle Angebote der Mitgliedsorganisationen findet ihr hier.
    Übrigens: Auch von Schülern kann Auslands-BAFöG beantragt werden, um den Schulaufenthalt im Ausland zu finanzieren. Einige Bundesländer fördern Auslandsaufenthalte von Schülern und Schülerinnen durch verschiedene Austauschprogramme und Stipendien.

    Studium 

    Um in Kanada studieren zu können, benötigt ihr in der Regel eine Studienerlaubnis (study permit/permis d'études). Davon ausgenommen sind lediglich Teilnehmer/-innen an Kursen, die nicht länger als 6 Monate dauern, Studierende, die zu Recherche- oder Forschungszwecken nach Kanada gehen, Studierende im Bereich Gesundheitswesen, die ein Krankenhauspraktikum ("clinical clerkship") in Kanada absolvieren und Studierende der Rechtswissenschaften, die ein unbezahltes, beobachtendes Praktikum in Kanada absolvieren. Die kanadischen Hochschulen erheben generell Studiengebühren, die je nach Fach und Programm zwischen Can$ 1.800,- bis Can$ 29.000,- pro Jahr liegen. Teilweise sind die Gebühren für ausländische Studenten höher. Die exakte Höhe erfragt ihr am besten direkt bei den jeweiligen Hochschulen.

    Kanadische Botschaft:
    Die kanadische Botschaft hat auf dieser Internetseite Informationen zum Studium und zu Stipendien zusammengestellt.

    Die offizielle Seite der kanadischen Regierung für internationale Studierende: www.edu-canada.gc.ca

    Study in Canada:
    www.studyincanada.com/english/schools/index.asp?Preference=undergraduate
    Auf dieser Internetseite findet ihr Infos zum Studium in Kanada und eine Auflistung aller kanadischen Universitäten.

    Association of Universities and Colleges of Canada: www.aucc.ca
    Die Association of Universities and Colleges of Canada ist die Stimme der kanadischen Universitäten. Die Vereinigung wurde 1911 gegründet und repräsentiert heute 90 öffentliche und private kanadische Universitäten und Colleges in Kanada und im Ausland.

    Gesellschaft für Kanada-Studien e.V. (GKS):
    www.kanada-studien.de/relaunch/typo3/start
    Die Gesellschaft für Kanada-Studien e.V. (GKS) ist eine gemeinnützige Vereinigung mit dem Ziel, wissenschaftlich orientierte Kanada-Studien zu fördern, die multidisziplinäre Kanadistik in Forschung und Lehre zu unterstützen, die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen im Feld der Kanada-Studien weltweit zu entwickeln und zur Vertiefung der wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Kanada und den deutschsprachigen Ländern beizutragen. Die GKS fördert wissenschaftlich orientierte Kanada-Studien über Stipendien, Förderprogramme und Preise.

    Stiftung für Kanada-Studien: www.stiftung-kanada-studien.de
    Die Stiftung für Kanada-Studien am Institut für Kanada-Studien der Universität Augsburg ist eine gemeinnützige Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. Sie unterstützt und fördert Kanada-Studien in deutschsprachigen Ländern durch Förderung der wissenschaftlichen Forschung (z.B. Förderung einzelner Forschungsarbeiten), der Lehre, sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Stiftung unterstützt Partnerschaften zwischen deutschsprachigen und kanadischen Universitäten, insbesondere den Studentenaustausch und vergibt Promotionsstipendien.

    Zentrum für Kanada-Studien (Universität Trier): www.uni-trier.de/kanada-studien
    Die Aufgaben des Zentrums für Kanada-Studien (ZKS) an der Universität Trier sind in erster Linie die interdisziplinäre Erschließung Kanadas, die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit kanadistischen Institutionen des In- und Auslandes, die Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Lehre sowie die Dokumentation und Auswertung der wissenschaftlichen Literatur zum Studium Kanadas. Neben Schwerpunkten in der anglokanadischen Literatur- und frankokanadischen Sprachwissenschaft umfasst das breit gefächerte Spektrum wissenschaftlicher Aktivitäten am ZKS geschichtswissenschaftliche, soziologische und ethnologische, wirtschaftswissenschaftliche und rechtsvergleichende sowie kultur- und landschaftsgeographische Forschungen.

    Stipendien für ausländische Studierende
    Diese Seite gibt Auskunft über Finanzierungsbeihilfen und Stipendien, die an "Nicht-Kanadier" vergeben werden können: www.scholarships.gc.ca/noncanadians-en.html

    HRK – Hochschulrektorenkonferenz: www.hochschulkompass.de
    In der Datenbank „Hochschulkompass“ der Hochschulrektorenkonferenz findet ihr in der Rubrik „Internationale Kooperationen“ deutsche Hochschulen, die mit ausländischen Hochschulen kooperieren.

    Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD): www.daad.de
    Der Deutsche Akademische Austauschdienst ist die weltweit größte Förderprganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Der DAAD hat auf seiner Seite Informationen zu den Studien- und Lebensbedingungen für alle Regionen der Welt zusammengestellt. In einer Stipendiendatenbank könnt ihr nach Fördermöglichkeiten für euer Studium oder euren Forschungsaufenthalt im Ausland recherchieren.

    Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.
    Kennedyallee 50
    D-53175 Bonn
    Tel.: +49 228 882-0
    Fax: +49 228 882-444
    E-Mail: postmaster@daad.de
    Internet: www.daad.de

    Praktika 

    Wer in Kanada arbeiten möchte - ganz gleich ob im Rahmen eines unbezahlten Praktikums oder einer bezahlten Tätigkeit - braucht in jedem Fall eine Arbeitserlaubnis. Dies gilt auch, wenn es sich nur um einen kurzfristigen Aufenthalt handelt. Jedes Jahr wird von der kanadischen Regierung jedoch nur eine begrenzte Zahl von Arbeitserlaubnissen an deutsche Staatsangehörige vergeben (seit 2006 1.500 Visa pro Jahr). Dies geschieht entweder im Rahmen "offener" Programme (d.h. es ist kein Stellenangebot erforderlich, wenn ein Antrag auf Arbeitserlaubnis gestellt wird), z.B. im Rahmen des Youth Mobility Program, oder es wird ein konkretes Stellenangebot vorausgesetzt (d.h. ihr benötigt von eurem zukünftigen Arbeitgeber in Kanada ein schriftliches Stellenangebot mit genauen Angaben zur angebotenen Stelle, wie Dauer, Funktion und Gehalt). Besonders gute Chancen auf eine Praktikantenstelle in Kanada habt ihr als Praktikant/-in in einem Krankenhaus ("clinical clerkship") bzw. als Praktikant/-in in einem juristischen Beruf, wenn ihr weder aktiv mitarbeitet, noch Geld verdient.

    Kanadische Botschaft:
    Auf der Homepage der kanadischen Botschaft erhaltet ihr weitere Informationen zu Arbeitsvisa für Kanada. Viele Informationen findet ihr auch in der Broschüre "Schulbesuch, Sprachreisen und Praktikum in Kanada".

    Auslandshandelskammer (AHK) Kanada: www.germanchamber.ca
    Die Auslandshandelskammer (AHK) Kanada erteilt Auskünfte zu kanadischen und deutschen Unternehmen in Kanada und bietet Studierenden (v.a. der Betriebs- bzw. Volkwirtschaftslehre) die Möglichkeit, ein mindestens 6-monatiges Praktikum bei der Kammer zu absolvieren.

    Deutsch-Kanadische Gesellschaft: www.dkg-online.de
    Die DKG bietet deutschen Studenten aller Hochschulformen und Fachrichtungen, die ein maximal 12-monatiges Praktikum in Kanada absolvieren möchten, die Möglichkeit, die Arbeitsgenehmigung über die DKG zu organisieren. Den Praktikumsplatz muss man allerdings selbst finden.

    Tourisme Jeunesse - Deutsches Jugendherbergswerk Exchange Program:
    www.jugendherberge.de/de/internationales/praktika/#Kanada
    Wenn ihr den Arbeitsalltag in einer kanadischen Jugendherberge kennen lernen möchtet, vermittelt euch das Deutsche Jugendherbergswerk 3- bis 6-monatige Praktika in Jugendherbergen im englisch- oder französischsprachigen Kanada. Um an diesem Programm teilnehmen zu können, müsst ihr zwischen 18 und 26 Jahren alt sein, die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und Mitglied im Deutschen Jugendherbergswerk sein bzw. werden. Während des Praktikums werden eure Unterkunft und Verpflegung finanziert, eine geringe Vermittlungsgebühr sowie die Flugkosten müsst ihr jedoch selbst aufbringen. Weitere Informationen zum Programm erhaltet ihr direkt beim Deutschen Jugendherbergswerk. 

    Gelbe Seiten: www.yellowpages.ca
    Über die Gelben Seiten könnt ihr versuchen, eigeninitiativ eine Praktikantenstelle in Kanada zu finden. Gebt z.B. auf der Homepage der Gelben Seiten von Kanada den von euch gewünschten Arbeitsbereich ein und evtl. eine bevorzugte Region, und ihr erhaltet eine entsprechende Liste mit potentiellen Arbeitgebern. Ruft diese direkt an und fragt nach, ob sie bereit wären, euch in dem von euch favorisierten Zeitraum als Praktikant/-in in ihrem Unternehmen oder ihrer Einrichtung aufzunehmen.

    Deutscher Bauernverband: www.bauernverband.de
    Der Deutsche Bauernverband vermittelt Studierenden und jungen Berufstätigen aus dem Agrarbereich im Alter von 18-30 Jahren finanziell geförderte Fortbildungspraktika in landwirtschaflichen Betriben weltweit. Die Dauer der Praktika beträgt in der Regel 3-12 Monate.

    Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ): www.giz.de
    Die GIZ bietet jungen Menschen während der Ausbildung die Chance, weltweit Berufserfahrung zu sammeln. Die Programme könnt ihr euch auf der Internetseite vom GIZ ansehen oder gezielt danach suchen. Die Informations- und Beratungsstelle, die auch beim GIZ angesiedelt ist, informiert über Programme der beruflichen Aus- und Weiterbildung für junge Fach- und Führungskräfte aus Deutschland im Ausland. In der Datenbank "Weiterbildung ohne Grenzen" findet ihr 170 Programme von 60 Anbietern.

    GIZ– Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH
    Friedrich-Ebert-Allee 40
    53113 Bonn
    Tel.: +49 228 4460 - 0
    Fax: +49 228 4460 - 1766
    Internet: www.giz.de

    Pädagogischer Austauschdienst (PAD): www.kmk-pad.org 
    Wenn ihr als Fremdsprachenassistent/-in in einer Schule im Ausland  für 7 bis 10 Monate Deutsch unterrichten möchtet, ist der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der richtige Ansprechpartner für euch. Voraussetzung für die Teilnahme am Sprachassistenten-Programm im Ausland sind mindestens 6 abgeschlossene Studiensemester an einer deutschen Hochschule. Ihr solltet vorzugsweise angehende Lehrer/-innen sein, als Studien- oder Schwerpunktfach die Sprache des Ziellandes gewählt haben und bei Bewerbungsabgabe nicht älter als 29 Jahre sein. Bei einer Teilnahme am Programm werden eure Lebenshaltungskosten vor Ort durch einen Unterhaltszuschuss gedeckt, die Reisekosten müsst ihr jedoch selbst aufbringen. Weitere Informationen erhaltet ihr beim Akademischen Auslandsamt eurer Hochschule bzw. direkt beim PAD. Die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner (nach Zielländern) findet ihr auf der oben genannten Seite.

    AIESEC: www.aiesec.org
    Die weltweit agierende Studentenorganisation AIESEC vermittelt bezahlte Praktika im Ausland. In der Regel deckt die Bezahlung die Lebensunterhaltungskosten vor Ort. Zur Stärkung eurer interkulturellen Kompetenzen führt AIESEC auch Vor- und Nachbereitungsseminare durch. Im Ausland werdet ihr durch die Lokalkomitees von AIESEC betreut. Merh Informationen findet ihr hier.

    IAESTE: www.iaeste.de
    IAESTE ist eine internationale Austauschorganisation für Studierende der Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie der Land- und Forstwirtschaft. IAESTE vermittelt im Rahmen des Praktikantenaustauschprogramms bezahlte, fachbezogene Praktika von zwei bis drei Monaten weltweit. Teilnahmevoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Grundstudium und gute Sprachkenntnisse. Bewerben könnt ihr euch über die Internationalen Büros der Hochschulen oder bei den IAESTE-Lokalkomitees. Das Nationalkomitee der IAESTE Germany wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Bonn vertreten.
    Egal, ob ihr euch euer Praktikum vermitteln lasst oder selber auf die Suche geht, auf jeden Fall hilfreich ist unser QualitätsCheck Auslandspraktikum. Hier findet ihr hilfreiche Tipps, was es alles zu beachten gibt, damit euer Praktikum ein voller Erfolg wird. Den QualitätsCheck Auslandspraktikum findet ihr in der Broschüre "Wege ins Auslandspraktikum", die ihr euch hier kostenlos herunterladen könnt.

    Tipps für die Erstellung von fremdsprachlichen Bewerbungen:
    Wenn ihr euch im Ausland bewerben wollt, bekommt ihr hier Hilfe bei der Erstellung von Anschreiben und Lebenslauf in anderen Sprachen.

    Jobben und Arbeiten

    Um in Kanada eine kurz- oder längerfristige bezahlte Tätigkeit aufnehmen zu können, braucht ihr in jedem Fall eine Arbeitserlaubnis. Arbeitserlaubnisse werden von der kanadischen Regierung jedes Jahr jedoch nur in begrenzter Stückzahl an deutsche Studierende vergeben (seit Anfang 2006 1.500 pro Jahr). Dies geschieht entweder im Rahmen "offener" Programme (d.h. es ist kein Stellenangebot erforderlich, wenn ein Antrag auf Arbeitserlaubnis gestellt wird), z.B. im Rahmen des Youth Mobility Program, oder es wird ein konkretes Stellenangebot vorausgesetzt (d.h. ihr benötigt von eurem zukünftigen Arbeitgeber in Kanada ein schriftliches Stellenangebot mit genauen Angaben zur angebotenen Stelle, wie Dauer, Funktion und Gehalt). Für Akademiker und Studierende, die z.B. im Rahmen einer selbstfinanzierten Recherche- oder Forschungstätigkeit nach Kanada reisen möchten, gelten teilweise abweichende Regelungen bzgl. der Arbeitserlaubnis.

    Internatiobal Experience Canada für deutsche Staatsbürger (IEC):
    Seit 2012 gibt es dieses Abkommen zwischen der Bundesregierung Deutschlands und der kanadischen Regierung. Es gibt deutschen Staatsbürgern/Staatsbürgerinnen zwischen 18 und 35 Jahren die Möglichkeit, ein Visum mit Arbeitserlaubnis für 12 Monate zu bekommen, um damit in Kanada an einem Work&Travel-Programm teilzunehmen, ein Praktikum zu absolvieren oder zu arbeiten (letzteres gilt nur für junge Berufstätige, mit konkretem Jobangebot).

    Deutsch-Kanadische Gesellschaft: http://www.dkg-online.de/index.php?id=9
    Bereits seit 1965 führt die Deutsch-Kanadische Gesellschaft e.V. (DKG) in Zusammenarbeit mit der deutschen und kanadischen Regierung jährlich in den Sommer-Semesterferien ein Werkstudierendenprogramm in Kanada durch. Es richtet sich an deutsche Studierende aller Fachbereiche, die an deutschen oder ausländischen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen eingeschrieben sind, über gute Englisch- bzw. Französischkenntnisse verfügen und bereits erste praktische Erfahrungen gesammelt haben. Im Rahmen des Werkstudierendenprogramms habt ihr die Möglichkeit, für zwei Monate praktische Arbeitserfahrungen in Kanada zu sammeln und im Anschluss daran einen weiteren Reisemonat in Kanada zu verbringen. Die Bewerbungen finden meistens um den Jahreswechsel statt.  

    Informationen zu Jobs in Nationalparks findet ihr hier

    Gelbe Seiten: www.yellowpages.ca
    Wenn ihr euch selbst einen Job in Kanada suchen möchtet, könnt ihr euch über die Gelben Seiten von Kanada die Adressen potentieller Arbeitgeber heraussuchen und diese direkt anrufen.

    Sommer Jobs in Kanada
    Mitilfe einer Datenbank könnt ihr einen Job für den Sommer ausfindig machen.
    www.find-a-job-canada.com/student-jobs.html

    Celtic Reforestation - ein ökologisches Projekt, das sich für Aufforstung einsetzt, sucht immer körperlich belastbare Helfer: www.celticreforestation.com

    Online-Jobbörsen:
    www.canjobs.com
    www.hotjobs.ca
    http://jobbank.gc.ca/
    www.jobshark.ca
    www.kanadastellenmarkt.de
    www.monster.ca
    www.workopolis.com
    http://www.canadajobs.com/

    Tipps für die Erstellung von fremdsprachlichen Bewerbungen:
    Wenn ihr euch im Ausland bewerben wollt, bekommt ihr hier Hilfe bei der Erstellung von Anschreiben und Lebenslauf in anderen Sprachen.

    Au-pair 

    Ein herkömmliches Au-pair-Programm, wie es in anderen Ländern (z.B. USA) üblich ist, gibt es in Kanada nicht. Stattdessen bietet Kanada das Programm "Live-in Caregiver" bzw. "Aides familiaux résidants" an. Dieses Programm ist in vielen Teilen dem Au-pair-Programm ähnlich, beschränkt sich jedoch nicht ausschließlich auf die Kinderbetreuung, sondern schließt auch die Pflege alter und behinderter Menschen mit ein, mit denen ihr während eures Aufenthaltes auch zusammen in einem Haushalt wohnt. Darüber hinaus wird die Tätigkeit des "Live-in Caregivers" als Arbeit angesehen und auch dementsprechend bezahlt.

    Um in Kanada im Rahmen des Caregiver-Programms arbeiten zu können, müsst ihr jedoch einige Voraussetzungen erfüllen. Ihr benötigt einen Schulabschluss, der dem kanadischen High School-Abschluss entspricht, und müsst eine Ausbildung bzw. berufliche Erfahrungen im Pflegebereich nachweisen. Außerdem solltet ihr gute Kenntnisse des Englischen bzw. Französischen mitbringen sowie einen schriftlichen Vertrag zwischen euch und eurem zukünftigen Arbeitgeber vorweisen können. Die Dauer des Aufenthaltes in Kanada sollte mindestens ein Jahr betragen.

    Während eurer Arbeit als Pflegekraft habt ihr auch die Möglichkeit, Kurse an einer Hochschule oder anderen Bildungseinrichtungen zu belegen. Sollte die Dauer des Kurses 6 Monate überschreiten, benötigt ihr dafür jedoch eine Studienerlaubnis.

    Citizenship and Imigration Canada: www.cic.gc.ca/english/work/caregiver/index.asp
    Weitere Auskünfte zum Programm erhaltet ihr direkt bei der Regierungsbehörde Citizenship and Immigration Canada.

    Wichtige Internetadressen für die Organisation eines Au-pair-Aufenthalts:
    www.guetegemeinschaft-aupair.de: Infos zu qualitätsgeprüften Au-pair-Agenturen und zum RAL Gütezeichen Au-pair
    www.au-pair-society.org: Bundesverband der Au-pair-Vermittler, Gasteltern und Au-pairs
    iapa.org: International Au-pair Association, Dachverband der Au-pair-Organisationen mit einem einheitlichen Qualitätsverständnis weltweit
    www.au-pair-vij.org: Fachverband der Diakonie, fördert Au-pair-Aufenthalte als Beitrag zur Völkerverständigung und zur Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse
    www.aupair-invia.de: IN VIA betreut Au-pairs während ihres ganzen Au-pair-Aufenthalts. IN VIA ist ein Fachverband im Deutschen Caritasverband.

    Ein kurzer Eurodesk.tv Film über Au-pair:

    Freiwilligendienste

    Kanadische Regierung: kanada.com 
    Ob ihr im Rahmen eines freiwilligen Einsatzes in Kanada eine Arbeitserlaubnis benötigt oder nicht, müsst ihr im Einzelfall bei der kanadischen Botschaft in Berlin abklären. Eine Übersicht über verschiedene Arten von Arbeit und die dazugehörigen Regelungen findet ihr auf der Homepage der kanadischen Regierung.

    Volunteer Canada: www.volunteer.ca/content/engaging-volunteers
    Die Homepage von Volunteer Canada bietet umfangreiche Informationen zur Freiwilligenarbeit in Kanada allgemein. U.a. erhaltet ihr hier die Adressen von über 200 Freiwilligenzentralen in Kanada. Die Informationen auf dieser Website sind in erster Linie an kanadische Staatsangehörige gerichtet, die sich in Kanada freiwillig engagieren möchten, doch auch Freiwillige aus Übersee erhalten hier wertvolle Tipps.

    Environment Canada Volunteers: www.ec.gc.ca/education/default.asp?lang=En&n=0FD21FB8-1
    Auf der Homepage der Environment Canada Volunteers erfahrt ihr alles Wissenswerte über Einsatzmöglichkeiten als Freiwillige/-r im Bereich des Umweltschutzes in Kanada. Wie auch die Homepage der Volunteer Canada sind die Informationen an kanadische Jugendliche gerichtet, die sich in Kanada engagieren möchten, doch auch Freiwillige aus Übersee können sich hier Anregungen holen.

    Save the Children:
    Auf der Homepage der Kinderschutzorganisationen Save the Children erhaltet ihr Informationen, wie ihr in Kanada im Bereich des Kinderschutzes aktiv werden könnt.

    Canadian Council for International Co-operation: http://www.ccic.ca/resources/internships_e.php
    Die CICC ist ein Zusammenschluss von ca. 100 verschiedenen Freiwilligenorganisationen, die weltweit zusammenarbeiten, um die Armut auf der Welt zu bekämpfen und soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde für alle zu fördern. Der CICC bietet zwar selbst keine eigenen Stellen an, doch er veröffentlicht die Angebote anderer Organisationen und gibt eine umfangreiche Übersicht über verschiedene Einrichtungen und Organisationen im sozialen Bereich, die ihr bzgl. eines Freiwilligeneinsatzes in Kanada gezielt ansprechen könnt.

    WWOOF: www.wwoof.org
    World Wide Opportunities on Organic Farms (Wwoof) bietet Interessierten in vielen Ländern die Möglichkeit, bei freier Kost und Logis auf Biohöfen mitzuarbeiten. Es gibt teilweise eigene nationale WWOOF-Organisationen bei denen ihr Mitglied werden könnt, außerdem gibt es eine Liste von unabhängigen WWOOF-Höfen weltweit. Alle Informationen, Listen und nationalen Adressen findet ihr auf der zentralen Internetseite www.wwoof.org.

    Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) & Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ): 
    Es ist zwar möglich, auch ein FSJ oder FÖJ im Ausland zu absolvieren, allerdings gibt es nur wenig geförderte Stellen im Ausland. Infos findet ihr in unserem Thememspecial FSJ/FÖJ im Ausland.


     

    Workcamps: www.workcamps.de
    Auf dieser Seite findet ihr Links zu Workcamp-Organisationen, die Workcamps im In- und Ausland anbieten. Bei einem Workcamp in Übersee sollte man immer beachten, dass man den Flug selbst finanzieren muss.
    Camphill: www.camphill.net
    Die Camphill Communities sind anthroposophische Einrichtungen, die sich in erster Linie der Betreuung behinderter Menschen widmen. Sie bieten Freiwilligen in vielen Ländern die Möglichkeit, bei der täglichen Arbeit tatkräftig mitzuhelfen. Eine Datenbank mit den Adressen von Camphill Einrichtungen weltweit findet ihr hier.

    Reisen und Unterkunft

    Fremdenverkehrsamt: www.canada.travel/splash.de.html
    Bei touristischen Fragen aller Art (z.B. zu Unterkünften, Transportmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten etc.) wendet euch an das kanadische Fremdenverkehrsamt in Deutschland.

    Landeskundliche und touristische Informationen:
    www.schwarzaufweiss.de/kanada/kurzportrait1.htm

    Kanada Reiseforen:
    Wenn ihr euch vor, während oder nach eurer Reise mit anderen Kanada-Interessierten austauschen möchtet, schaut doch einmal in die folgenden Diskussionsforen zu Kanada: http://forum.webmart.de/boardlist.cfm?listID=8944
    www.kanadanews.de/forum/default.html

    Fahrplan Online: www.fahrplan-online.de/kanada.html
    Hier findet ihr eine Linksammlung zu landesweiten und regionalen Bus- und Bahnunternehmen in Kanada.

    Bus:
    Das Streckennetz der Buslinien ist in Kanada gut ausgebaut. Die verschiedenen Busunternehmen bringen euch günstig und bequem durch ganz Kanada:
    www.greyhound.ca  (Fernbusverbindungen in ganz Kanada)
    www.coachcanada.com (Fernbusverbindungen in ganz Kanada, Airport-Shuttles)
    www.orleansexpress.com (Busverbindungen mit dem Orleans Express in Ostkanada, u.a. zwischen Montréal and Québec City, Mauricie, Bas-St-Laurent und Gaspésie)

    Bahn: www.crd.de/viarail
    Die offizielle deutsche Website der kanadischen Eisenbahn VIA Rail bietet umfangreiche Informationen zu Fahrplänen und Bahnpässen, aber auch zu Hotels und Mietwagen, Flügen und Abenteuer-Touren sowie mehrtägigen Bahnreisen (z.B. könnt ihr mit dem "Canadian" der VIA Rail die 4.500 km von Toronto nach Vancouver in knapp 3 Tagen zurücklegen).

    Rockymountaineer: www.rockymountaineer.com/en
    Informationen zu mehrtägigen Bahnfahrten mit dem legendären Rocky Mountaineer auf verschiedenen historischen Routen im Westen Kanadas, zwischen Vancouver und Jasper, Banff oder Calgary.

    Flugzeug:
    Die Groß- und Kleinstädte Kanadas sind durch Linienflüge der Air Canada sowie anderer Fluggesellschaften, wie z.B. Air Transat und Westjet, miteinander, aber auch mit den USA verbunden. Auf den Homepages der Fluggesellschaften erhaltet ihr Informationen zu den einzelnen Fluglinien sowie zu Hotels und Mietwagen.

    Schiff: http://ferrytravel.com/
    Auf der Internetseite findet ihr die Fährrouten, Fahrpläne und Preise aller Küsten-Fährunternehmen in Alaska, British Columbia and Washington State.

    Jugendherbergen: www.hihostels.com/dba/country-CA.de.htm
    Auf dieser Seite könnt ihr nach Jugendherbergen in Kanada suchen und diese auch online buchen.

    Weitere günstige Unterkünfte:
    www.backpackers.ca
    www.canadianalodging.com
    www.hostelworld.com
    www.canadaselect.com

    www.homes4students.ca

    Wohnen für Hilfe: http://partagees.ncf.ca/
    Im Rahmen des Programms „Wohnen für Hilfe“ bilden ältere Menschen und Studenten Wohn- und Lebensgemeinschaften. Nur im fanzösischsprachigen Teil von Kanada möglich.

    Easyroomate: http://ca.easyroommate.com/
    Auf dieser Internetseite könnt ihr nach WG-Zimmern in Kanada suchen.

    Ferienwohnungen, Apartments und Zimmer für kurze Aufenthalte in zahlreichen Städten weltweit findest du unter www.wimdu.de

    Literaturtipps über und aus Kanada

    Reiseführer

    Auf der Wiki-Seite Wikitravel findet ihr online und kostenfrei sämtliche Informationen zum Reisen in Kanada.

    Der Reiseführer ist eine Internet-Informationsquelle für Reisen durch die ganze Welt. Hier findet ihr ein großes Angebot an Online-Reiseführern zu Kanada.

    Der Michael Müller Verlag hat sich auf Individualreiseführer von und für Individualreisende spezialisiert. Es gibt zur Zeit zwei Bände zu Kanada, einmal zu dein Atlantischen Provinzen und zu Kanadas Westen. Die Reiseführer sind über die Homepage des Verlages  zu bestellen (ab 19,90€).

    Der wohl klassischste Reiseführer für junge Reisende ist der Lonely Planet, den es selbstverständlich auch zu Kanada gibt. Er ist  in Buchhandlungen oder auf der Website von Lonely Planet zu bestellen (26,99€).

     

    Ein paar (teilweise nicht ganz ernst gemeinte) Bücher zur Vorbereitung,
    erhältlich im Buchhandel und Internet:

    Bernadette Calonego: Oh, wie schön ist Kanada!: Leben unterm Ahornblatt. ISBN 978-3-8437-0113-6 (8,99€)
    Sophie von Vogel: Fettnäpfchenführer Kanada: Wenn’s im Land der Weite eng wird. ISBN 978-3-934918-77-1 (10,95€)
    Anke C. Burger: Reise nach Kanada: Geschichten fürs Handgepäck. (10,90€)
    Irmin Burdekat: Hast Du mal die Kanuschlüssel? Zwei Outdoor-Amateure in Kanadas Wildnis. (19,90€)
    Helge Sobik: Lesereise Kanada: Der Mann hinter dem Regenbogen. ISBN 978-3-85452-965-1 (14,90€)
    Claire Bouvier: Im Land des Roten Ahorns: Kanada-Roman. ISBN 978-3-404-16034-1 (8,99€)
    Wolfgang Bittner: Flucht nach Kanada. (14,20€)
    Claire Bouvier: Das Lied der weißen Wölfin: Kanada-Roman. ISBN 978-3-404-16673-2 (8,99€)
    Helge Sobik: Wo bitte geht es hier zum Grizzly? Rauchzeichen aus Kanadas Westen. ISBN 3-85452-901-5 (14,90€)
    Angelika Grossmann: Traumland Kanada: Die Geschichte einer glücklichen Auswanderung nach British Columbia. (24,00€)
    Ricarda Peter: Kanada – Das Chaos schlägt wieder zu. ISBN 978-3-839-17222-3 (7,90€)
    Ulrich Laux: Abenteuer Kanada – Kanada ist anders!: Reisen und Auswandern – Land –Leute – Leben. (27,95€)
    Karin Leja: Kanada: Handbuch für Auswanderer. (24,90€)
    Wolfram Eilenberger: Kanada kann mich mal: Von einem, der mit seinen Kindern in die Ferne zog. ISBN 978-3-7645-0404-5 (16,99€)
    Gila van Delden: Nicht heulen Husky!: Der fesselnde Tatsachenbericht einer Auswanderung nach Kanada. (6,99€)
    Marion Menzel: Ein Sachse verloren im Yukon: Bericht einer Auswanderung nach Kanada. ISBN 978-3-8370-3236-9 (16,90€)
    Émilie Gasc-Milesi: Wir leben in Kanada. ISBN 978-3-89660-451-4 (12,95€)
     
    Kanadische Schriftsteller
    Der bekannteste Schriftsteller dürfte Michael Ondaatje sein, dessen Werk „Der englische Patient“ mit Juliette Binoche und Colin Firth verfilmt wurde Inzwischen ist Ondaatje aber nicht mehr der einzige Autor, dessen Bücher übersetzt werden. Wer mehr dazu wissen will, findet alle wichtigen Infos und Lesetipps auf der Regierungsseite Kanadas.
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