Programmarten

Workcamps (Kurzzeitfreiwilligendienste)

Workcamps sind so genannte Kurzzeitfreiwilligendienste, bei denen ihr mit anderen jungen Leuten aus verschiedenen Ländern für 1 - 3 Wochen in einer Gruppe zusammen lebt und an einem gemeinnützigen Projekt im sozialen oder ökologischen Bereich arbeitet. Für eure Arbeit bekommt ihr keinen Lohn ausbezahlt, sondern erhaltet freie Unterkunft und Verpflegung. Meist werden auch die Freizeitaktivitäten an den Nachmittagen und Wochenenden finanziert.

"Ich fand es toll, im Workcamp mit Menschen aus anderen Ländern zusammenzuleben. Es hat mich dazu gebracht, über die Unterschiede im alltäglichen Leben nachzudenken und Grenzen zu durchbrechen. In diesen 3 Wochen habe ich 15 Freunde auf der ganzen Welt gefunden!" Sven, 20, Estland


"Einmal das direkte Ergebnis meiner Arbeit sehen zu können, war eine tolle Erfahrung!" Olivier, 18, Belgien

Als Teilnehmer/-in eines Workcamps könnt ihr in den unterschiedlichsten Projekten mitarbeiten. Ein Großteil der Projekte ist im ökologischen Bereich, d.h. ihr helft z.B. bei der Pflege von Naturschutzgebieten mit, legt Wanderwege an oder unterstützt den Förster bei der Waldpflege. Ein weiterer wichtiger Bereich sind die Bau- und Renovierungsprojekte, z.B. die Gestaltung von Kinderspielplätzen, der Bau von alpinen Schutzhütten oder die Renovierung denkmalgeschützter Gebäude.

"Mir hat es Spaß gemacht, als Abwechslung zum Studium, im Workcamp auch einmal körperlich arbeiten zu können. Wenn man mit Pickel und Hacke den Boden bearbeitet, Trockenmauern baut oder Wände streicht, weiß man abends, was man tagsüber getan hat…" Stefanie, 22, Deutschland

Doch auch im sozialen und kulturellen Bereich werden viele spannende Projekte angeboten: Ihr könnt z.B. Ferienfreizeiten für Kinder organisieren, behinderte oder ältere Menschen betreuen oder bei der Vorbereitung und Durchführung von Musik-Festivals oder anderen Veranstaltungen mithelfen. Gelegentlich gibt es auch so genannte "Study Camps", in denen nicht nur handwerkliche Arbeitsaufgaben erfüllt werden, sondern zusätzlich auch ein spezielles Thema diskutiert und bearbeitet wird (z.B. ökologische, historische oder weltpolitische Themen). 
In der Regel sind für die Teilnahme an einem Workcamp keine besonderen, fachlichen Vorkenntnisse nötig. Zwar können gewisse Qualifikationen hilfreich sein (z.B. bei sozialen Projekten mit Kindern), aber in der Regel reichen eure Begeisterung und Einsatzbereitschaft völlig aus, um erfolgreich mitarbeiten zu können. Außerdem werdet ihr bei eurer Arbeit vom jeweiligen Projektträger (z.B. von Mitarbeiter/-innen der Stadt oder Gemeinde, einer Umweltschutzgruppe, einer sozialen Einrichtung oder dem Forstamt) angeleitet und unterstützt.

"Unser Arbeitsprojekt war das wichtigste Mittel, das uns im Workcamp zu einer Gruppe zusammengeschweißt hat." Anthony, 21, USA


Einen Erfahrungsbericht über ein Workcamp in der Ukraine findet ihr hier.

Arbeitszeiten, Freizeit und Unterkunft

Bei den meisten Projekten arbeitet ihr zwischen 4 und 6 Stunden täglich, von Montag bis Freitag, 25 - 30 Stunden pro Woche. Die Nachmittage und die Wochenenden habt ihr in der Regel frei. Bei manchen Projekten können die Arbeitszeiten jedoch flexibel sein, z.B. bei Festival-Camps, die sich an die Zeiten der jeweiligen Veranstaltung anpassen müssen. In vielen Projekten wird die Selbstorganisation großgeschrieben, d.h. die Gruppe – angeleitet durch junge Freiwillige mit Workcamperfahrung – ist selbst für die Zubereitung ihrer Mahlzeiten und ihre Freizeitgestaltung zuständig. Manchmal werdet ihr aber auch fremdversorgt (z.B. in Jugendherbergen). In eurer Freizeit habt ihr u.a. die Möglichkeit, die Gegend zu erkunden, Sehenswürdigkeiten der Region zu besichtigen, die Bevölkerung vor Ort und natürlich auch die anderen Campteilnehmer/-innen kennen zu lernen, verschiedene Sportarten auszuprobieren, internationale Feste zu feiern, eben einfach - Spaß zu haben!

"In meinem Workcamp hatten die japanischen Teilnehmerinnen Origami-Papier dabei und gaben abends uns allen Unterricht im Origami-Falten. Das war echt klasse - und sogar die Jungs haben begeistert mitgefaltet!" Florence, 16, Frankreich

Die Unterkünfte, in denen ihr für die Zeit des Workcamps wohnt, sind meist sehr einfach. Oft werden von der Stadt oder der Gemeinde die in den Sommerferien geschlossenen Schulen oder Turnhallen, manchmal auch Gemeindesäle zur Verfügung gestellt. Dort übernachtet ihr auf Matratzen oder Feldbetten, meist alle zusammen in einem Raum. Daneben gibt es jedoch auch jugendherbergsähnliche Unterkünfte, in denen ihr auf mehrere Zimmer verteilt wohnt, oder die ganze Gruppe schläft in einem Großzelt bzw. mehreren 2 - 3 Personenzelten.

Wer kann an Workcamps teilnehmen?

"Besonders gut hat mir gefallen, dass jeder Teilnehmer mit seiner Kultur, seinem Leben, den Erzählungen aus seiner Heimat und seinem Verhalten wichtig für die Gruppe war und die Gespräche und das Zusammenleben sehr vielfältig, bunt, interessant, aber auch wundersam, überraschend und unglaublich gestaltet hat." Carolin, 21, Deutschland

Workcamps werden meist für 18- bis 25- oder 30-Jährige angeboten, das Durchschnittsalter der Teilnehmer/-innen liegt bei ca. 20 Jahren. Einige Organisationen bieten jedoch auch spezielle Camps für Teilnehmer/-innen ab 14 Jahren an (so genannte 'Teenage' oder 'Junior Workcamps") bzw. generationsübergreifende Camps für jüngere und ältere Teilnehmer/-innen gleichermaßen sowie spezielle Camps nur für ältere Teilnehmer/-innen ab 30 bzw. für Senioren/-innen über 50 Jahren. Auch einzelne Familiencamps werden angeboten, in denen Eltern die Möglichkeit haben, zusammen mit ihren Kindern an einem Projekt zu arbeiten. Manche Organisationen haben auch spezielle integrative Projekte für Workcampteilnehmer/-innen mit und ohne besondere gesundheitliche Einschränkungen im Programm, z.B. Projekte, die auch für Menschen im Rollstuhl geeignet sind.

"Ich habe in der Gruppe eine sehr schöne Zeit verbracht. Ich konnte mich mit Menschen aus 6 verschiedenen Ländern unterhalten und mich mit ihnen anfreunden. Mit ihnen Zeit zu verbringen, war für mich eine unbeschreibliche Erfahrung, die ich so in meinem Alltag normalerweise nicht machen kann." Elena, 19, Tschechische Republik

Die Zusammensetzung der Teilnehmer/-innen in den Workcamps ist sehr international. In einem einzigen Camp könnt ihr z.B. Teilnehmer/-innen aus Spanien, Frankreich, Japan, Estland, Mexiko, den USA, Polen, Kanada oder Finnland kennen lernen. Meist nehmen nicht mehr als 2 Teilnehmer/-innen aus demselben Land an einem Workcamp teil. Teilweise werden jedoch auch spezielle bi- oder trinationale Camps angeboten, für die sich Teilnehmer/-innen aus lediglich 2 bzw. 3 verschiedenen Nationen anmelden. Dies bietet euch die Gelegenheit, die einzelnen Kulturen noch intensiver zu erleben.

"Bislang begegnete ich Japanern lediglich als Touristen in meiner Heimatstadt. Doch durch das Workcamp in Belgien bekam ich die Gelegenheit, einige Japaner endlich auch einmal persönlich kennen zu lernen. Und mit Aiko aus Nagasaki hat sich eine echte Freundschaft entwickelt!" Paloma, 18, Spanien.

Wo finden Workcamps statt?

Workcamps finden weltweit statt, also nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland (z.B. in Frankreich, Spanien, Finnland, Dänemark, Polen oder Estland) wie auch Ländern außerhalb Europas (z.B. in den USA, in Kanada, Japan, Korea, Marokko, Tansania, Mexiko oder Bolivien). Sogar in exotischen Ländern wie der Mongolei oder Kirgistan könnt ihr an einem Workcamp teilnehmen!

"Ich war sehr überrascht festzustellen, wie verschieden doch Länder sind, die gar nicht so weit voneinander entfernt liegen." Luca, 17, Schweiz

Welche Sprache wird in Workcamps gesprochen?

"Englisch zu sprechen habe ich in meinem ersten Workcamp in Frankreich gelernt! Denn dort hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit und die Motivation, mich mit Menschen aus der ganzen Welt zu unterhalten, die die unterschiedlichsten Muttersprachen sprechen." Frank, 20, Deutschland

In den meisten Workcamps weltweit - auch in Deutschland -, ist die allgemeine Campsprache Englisch. Der Grund dafür ist, dass an den Workcamps Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern teilnehmen und sich Englisch daher als weltweit verstandene Umgangssprache einfach anbietet. Wenn ihr jedoch an Workcamps in Frankreich oder auch in Spanien teilnehmen möchtet, sind grundlegende Kenntnisse der Landessprache auf jeden Fall zu empfehlen, da in diesen Ländern eine Großzahl der Workcampteilnehmer/-innen aus dem entsprechenden Land stammt und daher im Camp auch Französisch bzw. Spanisch gesprochen wird.

"Mit der Verständigung hatte ich keine Probleme. Meist reichten meine Englischkenntnisse aus und wenn mir oder den Anderen doch einmal ein Wort fehlte, haben wir uns mit Händen und Füßen verständigt, was oft noch viel lustiger war!" Aiko, 21, Japan

Termine

Workcamps finden meist in den Sommermonaten Juli und August statt. Es gibt jedoch auch außerhalb der Hauptsaison so genannte Off Season-Camps zwischen April und Juni bzw. zwischen September und November und teilweise sogar in den Wintermonaten.
Die Teilnahme an einem Workcamp solltet ihr frühzeitig planen, denn der Anmeldezeitraum für die Workcamps beginnt jeweils mehrere Monate vor dem eigentlichen Campbeginn. Wer also gerne im Juli an einem Workcamp teilnehmen möchte, sollte sich am besten bereits im März bei den einzelnen Organisationen erkundigen, wann das neue Sommerprogramm veröffentlicht wird. Meist erscheint das Programm zuerst auf den Homepages der Organisationen, bevor es einige Wochen später (meist in gekürzter Fassung) auch als gedruckte Broschüre veröffentlicht wird.

Doch auch wer sich erst im Mai oder Juni eines Jahres entscheidet, an einem Workcamp im Juli oder August teilzunehmen, sollte sich nicht von dem zu diesem Zeitpunkt sehr begrenzten Angebot entmutigen lassen, sondern bei den Organisationen gezielt nach freien Plätzen fragen. Wenn ihr bei der Wahl des Landes und des Arbeitsprojektes offen seid, findet ihr in jedem Fall auch noch kurzfristig ein Workcamp, an dem ihr teilnehmen könnt! Kurzfriste Angebote findet ihr oft auch im Lastminute Markt.

"Ich fand das Zusammenleben in einer internationalen Gruppe klasse! Workcamps sind eine super Gelegenheit, mehr über andere Menschen und ihre Kulturen zu lernen." Henrik, 19, Finnland

Workcamp-Anbieter

In Deutschland gibt es eine große Zahl an gemeinnützigen Freiwilligenorganisationen, die einerseits eigene Workcamps in Deutschland anbieten und andererseits Plätze in den Workcamps ihrer Partnerorganisationen weltweit vermitteln. Die Mehrheit der deutschen Workcamp-Organisationen hat sich in einer "Trägerkonferenz der Internationalen Jugendgemeinschafts- und Jugendsozialdienste" zusammengeschlossen. Auf der Homepage der Trägerkonferenz findet ihr eine Übersicht über die verschiedenen Träger. Zusätzlich könnt ihr in der Programmdatenbank auch gezielt nach Anbietern von Workcamps suchen.

Kosten

Workcamps stellen eine tolle Gelegenheit für junge Leute dar, für wenig Geld andere Länder, Kulturen und Menschen aus aller Welt kennenzulernen. In der Regel müsst ihr lediglich eine geringe Teilnahmegebühr und die Reise selbst finanzieren, Unterkunft und Verpflegung sind frei. In Ausnahmefällen kommt zu der Teilnahmegebühr, die an die deutsche Workcamp-Organisation gezahlt wird, noch eine zusätzliche Gebühr hinzu. Solche Ausnahmen sind z.B. besondere Gebühren in Teenage-Workcamps (aufgrund des erhöhten Betreuungsaufwands), bei speziellen Kunst-Camps mit hohen Materialkosten oder bei Camps in Ländern, in denen Workcamps nicht oder nur sehr begrenzt von öffentlichen Stellen gefördert werden.

Anmeldung

Um an einem Workcamp teilzunehmen, müsst ihr euch in der Regel nicht bewerben, sondern lediglich ein Anmeldeformular ausfüllen. Dies findet ihr entweder als Online-Formular auf der Homepage der Workcamp-Organisationen oder als Beilage in den gedruckten Programmen. Alternativ könnt ihr es auch direkt bei den Organisationen anfordern.

Bei einzelnen Projekten (meist im sozialen Bereich, z.B. bei der Arbeit mit Kindern oder behinderten Menschen) ist zusätzlich zum Anmeldeformular ein spezielles Motivationsschreiben notwendig (ein so genannter "motivation letter"), in dem ihr auf ca. einer Seite beschreibt, welche Kenntnisse und Erfahrungen euch für die Teilnahme an dem entsprechenden Workcamp qualifizieren, und warum ihr euch gerade in diesem Projekt engagieren möchtet. Falls ein solches Schreiben notwendig ist, ist dies explizit bei der Beschreibung des Camps angegeben.

Leitung von internationalen Workcamps

Wenn ihr bereits an einem Workcamp in Deutschland oder im Ausland teilgenommen habt und euch vorstellen könnt, auch mal ein Workcamp zu leiten, sprecht die verschiedenen Organisationen gezielt darauf an. Die meisten Organisationen bieten für ihre zukünftigen Leiter/-innen (Teamer) spezielle mehrtägige Ausbildungsseminare an, in denen ihr auf die Leitung eines Workcamps vorbereitet werdet. Nähere Informationen dazu erhaltet ihr bei den jeweiligen Organisationen.

Als Workcampleiter/-innen werden euch in der Regel die Teilnahmegebühr und die Reisekosten erstattet, und ihr bekommt zusätzlich ein geringes Honorar ausbezahlt. In Einzelfällen ist es auch möglich, ein Workcamp im Ausland zu leiten. Dafür solltet ihr jedoch bereits an mindestens einem Workcamp teilgenommen und erste Leitungserfahrungen im Jugendbereich gesammelt haben.

Wie die Leitung eines internationalen Workcamps in Deutschland (Wangerooge) ablaufen kann, könnt ihr im Erfahrungsbericht eines Teamers  nachlesen.

Los geht's!

Na, habt ihr Lust auf ein Workcamp bekommen? Dann erkundigt euch bei den Workcamp-Organisationen nach dem aktuellen Programm. Die Adressen findet ihr unter www.workcamps.de und in der Programmdatenbank.

"Das Wichtigste, das ich in den Workcamps gelernt habe, ist, die Unterschiede zwischen den Kulturen und dem Verhalten anderer Menschen zu verstehen und zu respektieren." Marina, 25, Italien

Internationale Erfahrungen sammeln, fremde Kulturen kennen lernen, Fremdsprachen üben, Spaß haben.... Ihr glaubt, dazu müsstet ihr ins Ausland reisen? Keineswegs! Bereits ab 16 Jahren habt ihr die Möglichkeit, an einem internationalen Workcamp in Deutschland teilzunehmen und so auch im eigenen Land Menschen aus den verschiedensten Ländern und Kulturen zu begegnen.

 

Für 2 - 4 Wochen könnt ihr euch im Rahmen eines Workcamps zusammen mit 10 - 20 anderen jungen Leuten aus Frankreich, Japan, Spanien, den USA, Russland, Mexiko und vielen weiteren Ländern in einem gemeinnützigen Projekt engagieren, z.B. im Umweltbereich (u.a. in der Biotop- oder Waldpflege), in der Renovierung oder dem Neubau von Gebäuden oder Freizeiteinrichtungen (z.B. Spielplätzen), in Kunst- und Archäologieprojekten, in Ferienspielaktionen mit Kindern oder in Betreuung von älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen.

Eure Arbeitszeit beträgt ca. 25 - 30 Stunden pro Woche. An den freien Nachmittagen und Wochenenden könnt ihr die Gegend erkunden, Sehenswürdigkeiten besichtigen, Sport treiben, Parties feiern und vieles mehr. Ihr wohnt in einfachen Unterkünften wie Schulen, Turnhallen, Jugendherbergen oder in Zelten. In den meisten Workcamps wird die Selbstorganisation großgeschrieben, d.h. die Gruppe entscheidet selbst über ihre Freizeitgestaltung und organisiert – außer in Camps mit Fremdverpflegung (z.B. in Jugendherbergen) – das Einkaufen und Kochen eigenständig.

Für die Verständigung in der internationalen Gruppe sind in der Regel grundlegende Englischkenntnisse ausreichend. Um euch jedoch auch auf andere Sprachen zu konzentrieren und euch intensiver mit einzelnen Kulturen zu beschäftigen, könnt ihr auch an einem bi- oder trinationalen Camp teilnehmen, bei dem Teilnehmer/-innen aus lediglich 2 oder 3 Nationen (z.B. aus Deutschland und Polen oder aus Deutschland, Frankreich und Spanien) zusammen leben und arbeiten.

Workcamps finden meist in den Sommermonaten Juni bis August statt, doch es gibt auch einzelne so genannte Off-Season-Camps im Frühjahr oder Herbst. Ob München oder Berlin, kleine Ortschaften in Thüringen, Hessen oder Schleswig-Holstein, durch die Teilnahme an einem Workcamp könnt ihr ganz neue Ecken von Deutschland kennen lernen und im täglichen Kontakt mit den Teilnehmer/-innen und den Menschen vor Ort den interkulturellen Austausch fördern.

Diese spannenden Erfahrungen sind schon für wenig Geld zu haben: lediglich eine geringe Teilnahmegebühr und die Fahrtkosten müsst ihr selber finanzieren. Unterkunft und Verpflegung und meist auch die Freizeitaktivitäten bekommt dagegen frei. Die Adressen deutscher Workcamporganisationen, die in der Trägerkonferenz der internationalen Jugendgemeinschafts- und Jugendsozialdienste zusammengeschlossen sind, findet ihr unter www.workcamps.de, weitere Organisationen auch in der Programmdatenbank.

Geleitet werden die Workcamps von jungen Freiwilligen mit Workcamperfahrung. Wer also schon einmal an einem Workcamp teilgenommen hat, kann sich auch für die Leitung eines Camps melden. Erkundigt euch direkt bei den einzelnen Workcamp-Organisationen nach speziellen Ausbildungsseminaren für Workcampleiter-/innen (Teamern).

Wie ein solches internationales Workcamp in Deutschland (Wangerooge) ablaufen kann, könnt ihr im Erfahrungsbericht eines Teamers  nachlesen.