Last Minute Angebote für Spätentschlossene


Die Ferien stehen vor der Tür und noch immer keine Idee wohin es im Sommer gehen kann? Wir haben für euch verschiedene Angebote zusammengestellt, die auch noch kurzfristig zu realisieren sind. Ob Sommerjobs oder Ferienfreizeiten ob ein Workcamp oder ein Jugendaustausch…hier findet Ihr bestimmt ein passendes Programm für eure Sommerferien…

In unserem Last Minute Markt findet Ihr Programmangebote verschiedener Organisationen.

    Au-pair

    Bei einem Au-pair-Aufenthalt habt Ihr die Möglichkeit ein Land und seine Leute intensiv zu erleben. Ihr lebt für die Dauer Eures Aufenthaltes in einer Gastfamilie und unterstützt diese, als Gegenleistung für Unterkunft, Verpflegung und Taschengeld, bei der Kinderbetreuung und im Haushalt. Ein „klassisches“ Au pair dauert in der Regel 6 bis 12 Monate. Manche Au-pair-Agenturen vermitteln jedoch auch kürzere Au-pair-Aufenthalte in den Sommermonaten. Am besten einfach mal bei den Agenturen nachfragen. Adressen von Au-pair-Agenturen findet Ihr in unserer Programmdatenbank.

    Au-pair Society e.V.: au-pair-society.de
    Die Au-pair Society e.V. ist der im Jahr 2000 gegründete „Bundesverband der Au-pair Vermittler, Gasteltern und Au pairs“. Alle Au-pairs sind automatisch und kostenlos Mitglied. Der Verband setzt sich für Transparenz, Professionalität und die Einhaltung hoher Qualitätsstandards ein. Heute hat der Verband ca. 60 Mitgliedsagenturen, die sich verpflichtet haben, die Qualitätsvorgaben der Au-pair Society e.V. einzuhalten.
    Lahnstr. 15 ▪ 63303 Dreieich ▪ Tel.: 06074 879105 (Mitte)
    Drachenseestr. 13 ▪ 81371 München ▪ Tel.: 089 20189550 (Süd)
    E-Mail: liehr@apsev.de (Mitte), brunner@apsev.de (Süd)  
    Internet: au-pair-society.org
    Wichtige Internetadressen für die Organisation eines Au-pair-Aufenthalts:
    www.guetegemeinschaft-aupair.de: Infos zu qualitätsgeprüften Au-pair-Agenturen und zum RAL Gütezeichen Au-pair
    www.au-pair-society.org: Bundesverband der Au-pair-Vermittler, Gasteltern und Au-pairs
    iapa.org: International Au-pair Association, Dachverband der Au-pair-Organisationen mit einem einheitlichen Qualitätsverständnis weltweit
    www.au-pair-vij.org: Fachverband der Diakonie, fördert Au-pair-Aufenthalte als Beitrag zur Völkerverständigung und zur Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse
    www.aupair-invia.de: IN VIA betreut Au-pairs während ihres ganzen Au-pair-Aufenthalts. IN VIA ist ein Fachverband im Deutschen Caritasverband.

    Ein kurzer Eurodesk.tv Film über Au-pair:

    Ferienfreizeiten

    Ferienfreizeiten werden von vielen verschiedenen Organisationen und Jugendgruppen in ganz Deutschland angeboten. Die Ziele liegen in der Regel in den klassischen Urlaubsregionen Europas. Ferienfreizeiten sind Urlaubsreisen für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 25. Also achtet darauf, dass die jeweilige Freizeit für eure Altersgruppe geeignet ist!
    Grundsätzlich müsst Ihr unterscheiden zwischen offenen Angeboten und festen Gruppenfreizeiten. Nur bei offenen Angeboten besteht die Möglichkeit noch kurzfristig teilzunehmen. Anbieter von offenen Angeboten sind z.B. das Deutsche Jugendherbergswerk (http://www.djh-reisen.de/, http://www.diejugendherbergen.de/) aber auch Jugendämter von Gemeinde- und Stadtverwaltungen (dort einfach mal anfragen!). Manchmal lohnt es sich auch bei Kirchengemeinden anzufragen, ob diese offene Ferienfreizeiten für Jugendliche anbieten.
    Hier einige Datenbanken in denen Ihr deutschlandweit nach Angeboten recherchieren könnt:
    http://www.ferienboerse.net/ (Angebots-Datenbank)
    http://www.jugendhaus-duesseldorf.de/ (kath. Arbeitskreis)

    Jugendaustausch und Jugendbegegnungen

    Wer nicht nur Urlaub in fremden Ländern machen möchte, sondern auch Jugendliche in diesen Ländern treffen und kennen lernen will, dem bieten Jugendaustauschmaßnahmen die beste Möglichkeit.
    Leider sind solche Jugendaustauschmaßnahmen in der Regel langfristigere Projekte, so dass kurzfristige Begegnungen nur selten möglich sind. Lediglich die großen Jugendwerke und Länderkoordinierungsstellen bieten gelegentlich offene Angebote von Gruppenbegegnungen im europäischen Ausland an. Bei den unten stehenden Organisationen lohnt sich also das Nachfragen!
    http://www.dfjw.org (Deutsch-Französisches Jugendwerk)
    http://www.tandem-org.de (Deutsch-Tschechisches Jugendwerk)
    http://www.dpjw.de (Deutsch-Polnisches Jugendwerk)
    http://www.conact-org.de (Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch)
    http://www.bkj.de (Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung)

    Workcamps

    Kurzzeitfreiwilligendienste so genannte „Workcamps“ sind dagegen klassische Sommerangebote. Sie dauern zwischen 2 und 8 Wochen und werden in der Regel in internationalen Teams absolviert. Die Kosten der Workcamps variieren nach den Zielgebieten.  Bei vielen Workcamps finden im Vorfeld Wochenendseminare und Vorbereitungskurse statt, daher ist nicht immer die Möglichkeit gegeben kurzfristig an diesen Camps teilzunehmen. Neben Workcamps im Ausland gibt es auch internationale Camps in Deutschland.
    Es lohnt sich aber auch kurzfristig bei den verschiedenen Trägern nachzufragen ob noch Plätze frei sind. Es finden sich verschiedene Träger in unserer Programmdatenbank unter. Weitere Möglichkeiten findet Ihr unter: www.workcamps.de.

    Farmarbeit

    Während der Sommermonate ist die klassische Saisonarbeit im landwirtschaftlichen Bereich eine gute Möglichkeit günstig unterzukommen und gleichzeitig viele Menschen zu treffen und kennen zu lernen. Beim so genannten WWOOFing (World wide oportunities on organic Farms) arbeitet man in der Regel 4 bis 6 Stunden pro Tag und erhält kostenlos Unterkunft und Verpflegung. Die Listen der Farmen erhält man beim jeweiligen Wwoof-Landesverband. Informationen gibt es unter http://www.wwoof.org/

    Eine weitere Möglichkeit ist die Saisonarbeit auf Almen in Österreich, der Schweiz oder in Italien. Hierbei werden manchmal Grundkenntnisse z.B. im Umgang mit Milchvieh gewünscht. Die Arbeitszeiten sind in der Regel ganztägig, wobei z.T. auch Löhne bezahlt, sowie Unterkunft und Verpflegung gestellt werden. Kurzum keine Erholung aber ein Abenteuer…;-)
    http://www.bergbauernhilfe.it/ (Verein für Freiwillige Arbeitseinsätze)
    http://www.caritas.ch/  (Freiwilligenvermittlung durch die Caritas Schweiz)
    http://www.zalp.ch  (Internetseite rund um das Thema "Alpen")

    Der Bereich der Erntearbeiten bietet einige Jobmöglichkeiten in den Sommer- und Herbstmonaten.
    Ihr solltet Euch auf jeden Fall darüber im Klaren sein, dass es sich bei diesen Arbeiten um „wahre Knochenjobs“ handelt. Oft lernt man so jedoch interessante Leute kennen, arbeitet an der freien Luft und verdient sich dazu etwas Geld.
    http://www.pickingjobs.com/ (Erntejobs)
    http://www.seasonalwork.dk/ (Erntejobs) 

    Work&Travel

    Das Work and Travel Visum bietet jungen Leuten die Möglichkeit bis zu einem Jahr im Ausland zu reisen und zu arbeiten.
    Je nach Land gibt es Einschränkungen wie die Begrenzung der Arbeitszeit auf drei Monate bei einem Arbeitgeber.
    Mehr Informationen zu den Work and Travel Visa der einzelnen Länder findet Ihr auf den folgenden Internetseiten:
    Australien: http://www.immi.gov.au/visitors/working-holiday/index.htm
    Japan: http://www.botschaft-japan.de/konsular/ferienarbeit.html

    Verschiedene Organisationen bieten Work and Travel-Programme, bei denen Ihr, gegen Gebühr, organisatorische Unterstützung für Euren Aufenthalt erhaltet.
    Adressen solcher Anbieter findet Ihr in unserer Programmdatenbank.

    Sprachkurse

    Sprachkurse im Ausland zu organisieren ist oft auch noch recht kurzfristig möglich. Bei Sprachkursen ist es jedoch meist so, dass ihr alle Kosten für euren Auslandsaufenthalt selber zu tragen habt. Generelle Infos zu Sprachkursen findet ihr in unseren Themenspecial.

    Wenn ihr euch für einen Sprachkurs interessiert, könnt ihr euch an den Fachverband Deutscher Sprachreiseveranstalter (www.fdsv.de) wenden oder in unserer Programmdatenbank nach Anbietern suchen.

    Summer Schools/Universities

    Wer den Sommer nutzen möchte um sich selbst weiter fortzubilden, dem stehen verschiedene Angebote von Schulen und Hochschulen weltweit offen. Die Studiensprache ist in der Regel Englisch, so dass ein breites internationales Publikum angesprochen wird. Die Themen die behandelt werden sind sehr unterschiedlich und eigentlich kaum einzugrenzen. Am besten man informiert sich auf den verschiedenen Homepages der Schulen und Universitäten über deren Angebote.

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