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Diskussionstitel: Allgemeine Fragen und Tipps zum Thema Auslandsaufenthalte
Daniel: Auslandsstudium in China (06.01.2009 00:22:31)
Hallo an Alle!

zunächst einmal möchte ich euch ein fröhliches neues Jahr 2009 wünschen.

Mein Name ist Daniel Demir, ich bin 22 Jahre alt und komme aus NRW.
Meine Ausgangssituation ist folgende: Im Jahr 2007 habe ich die Fachhochschulreife erworben. Danach erfüllte ich mir meinen Kindheitstraum und ging für ein Jahr nach China. Dort lernte ich in einem Intensiv-Sprachkurs die chinesische Sprache in Wort und Schrift. Es fiel mir nie schwer und schon bald erzielte ich große Erfolge an meiner Schule. Die 3 innerhalb eines Jahres durchgeführten Examen schloss ich als Schulbester ab...
Warum mich mein Weg nach China führte? Schon als kleiner Junge begann ich früh im Erlernen der chinesischen Kampfkunst Kung Fu. Mein Interesse und meine Begeisterung entwickelten sich dermaßen, dass es schon bald über die Kampfkunst hinausging. China als Land und seine Menschen standen schon bald ebenfalls in meinem Blickfeld und ließen mich das ein oder andere Buch lesen.
Ich beschloss für mich schon relativ früh nach Abschluss meiner Schule in dieses faszinierende Land zu reisen, um einfach einen persönlichen Eindruck zu erhalten.

Mein Selbstvertrauen und meine große Begeisterung waren wohl der Schlüssel zu meinem Erfolg, denn bei allem Interesse war es anfangs wahrlich nicht einfach ganz allein in ein derart "fremdes" Land einzutauchen. Viele Zertifikate und Schülerbeurteilungen untermauern meine Leistungen. Jedesmal, nachdem ich mich mit meinen Lehrern unterhielt und sie mir sagten, dass meine Chinesisch-Kentnisse mit die eines Schülers, der schon 3 Jahre die Sprache lernt, vergleichbar sind, wuchs mein Selbstvertrauen von Mal zu Mal.

Mittlerweile bin ich seit 3 Monaten wieder zurück in Deutschland. Seit meiner Rückkehr lerne ich täglich selbstständig weiterhin die chinesische Sprache. Auch galt es für mich möglichst schnell Chinesen in meiner Region kennenzulernenm, um einfach auch dieses feine Sprachgefühl nicht zu verlieren.
Ich habe einfach erkannt, dass mir diese Sprache liegt und mich dazu entschlossen auf dieser Schiene weiterzufahren.
Nach langen und ausfuehrlichen Recherchen, habe ich mich dazu entschlossen in Peking Chinesisch dolmetschen zu studieren.
Seit ca. einer Woche bin ich mit der Sprachuniversitaet aus Peking in Kontakt, die schon derart begeistert von meinen chinesisch Kentnissen sind, dass sie mir bereits einen Platz zusagten.
Mein Problem ist jetzt einfach nur noch die Finanzierung von allem. Die Studiengebuehren, welche fuer Auslaender leider viel teurer sind als fuer Chinesen und eben natuerlich die Lebensunterhaltungskosten.
Es ist einfach nur schwierig fuer jemanden, der sich ins Ausland wagt (aussereuropaeisch) und es wird noch schwieriger, wenn Foerdermoeglichkeiten, wie das Auslandsbafoeg Regelungen festlegen, wonach ausschliesslich die unterstuetzt werden, die schon 2 Semester in Deutschland studiert haben.
Egal, bei welcher Foerderorganisation ich lande...nie triffr es mal auf mich, dass ich gefoerdert werden kann...
Es ist einfach nur traurig, dass fuer solche Leute wie mich keine richtigen Foerdermoeglichkeiten gibt und man einfach aufgrund dessen wahrscheinlich alles aufgeben muss.
Neben Chinesisch spreche ich auch Englisch, Französisch, Deutsch und meine Muttersprache Aramäisch.
Fuer unsere Zukunft und die zukunft unserer Kinder kann ich einfach nur hoffe, dass sich dies aendert.....
Eurodesk: RE: Auslandsstudium in China (08.01.2009 16:41:30)




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